ABW Architekten Düsseldorf.
Bestandssanierung mit Dachaufstockung. Ca. 250 m² Bürofläche, 20 Klimaleuchten und 28 Monate Monitoring: Bei über 40 °C Außentemperatur maximal 26,5 °C im Büro.
28 Monate
Monitoring nach Inbetriebnahme
26,5 °C
maximal im Büro bei über 40 °C außen
20 Klimaleuchten
auf ca. 250 m² Bürofläche
Projektdaten.
Case Study
Geplant, gemessen, im Betrieb bestätigt.
ABW Architekten in Düsseldorf sanierten ihr eigenes Büro und ergänzten es um eine Dachaufstockung. Das Büro erhielt auf ca. 250 m² Fläche 20 Klimaleuchten.
Die Ergebnisse im Betrieb: Bei Außentemperaturen über 40 °C wurde eine maximale Bürotemperatur von 26,5 °C dokumentiert. Die in diesem Projekt errechneten Betriebskosten über zehn Jahre liegen bei rund 28.000 € gegenüber rund 100.000 € für eine im Planungsvergleich angesetzte Variante mit Klimaanlage und Fußbodenheizung. Die 28.000 € stammen aus dem dokumentierten Energieverbrauchs-Monitoring und den Wartungskosten (teils hochgerechnet, aber nachvollziehbar); die 100.000 € sind aus üblichen Wartungskosten und höherem Energieverbrauch einer Klimaanlage geschätzt, projektspezifisch, nicht pauschal übertragbar.
Entscheidend für Planer ist der Abgleich aus Auslegung und Betrieb: Das Projekt wurde über 28 Monate ausgewertet und zeigt, wie das Deckensystem in diesem konkreten Bestand mit natürlicher Fensterlüftung funktioniert.
Die Klimaleuchten liefern gleichzeitig Kühlung, Heizung, circadianes Flächenlicht und akustische Absorption. Damit wird die Case Study nicht nur ein Komfortbeleg, sondern ein belastbarer Nachweis für Schnittstellenreduktion und Betriebskostenlogik.
Randbedingungen
Warum diese Referenz für Planer und Bauherren belastbar ist.
ABW ist kein Showroom, sondern ein selbst genutztes Architekturbüro im Alltag. Genau deshalb ist die Referenz wertvoll: Planung, Einbau und Betrieb treffen auf reale Nutzung, reale Fensterlüftung und reale Sommerlasten.
Gebäude
Bestandssanierung mit Dachaufstockung in Düsseldorf, ca. 250 m² Bürofläche.
Ausbaustufe
20 Klimaleuchten übernehmen Flächenlicht, Akustik, Heizung und Kühlung an der Decke.
Lüftung
Frischluft über natürliche Fensterlüftung; keine zusätzliche luftführende Kühltechnik im Raum in dieser Ausbaustufe.
Auswertung
28 Monate Betriebsmonitoring nach Inbetriebnahme, mit Abgleich gegen die Auslegung.
Prognose vs. Betrieb
Die Auslegung wird an Betriebswerten gespiegelt.
Für B2B-Entscheider ist nicht nur der Laborwert relevant, sondern die Frage, ob die Planung im Gebäudealltag trägt. ABW liefert dafür freigegebene Eckwerte aus 28 Monaten Monitoring.
| Kriterium | Auslegung / Planungsannahme | Betrieb / Monitoring |
|---|---|---|
| Sommerkomfort | Auslegung auf nutzbare Kühlung im kritischen Sommerfall. | Bei über 40 °C Außentemperatur wurden maximal 26,5 °C im Büro dokumentiert. |
| Fensterlüftung | Kühlbetrieb ohne taupunktbedingte Abschaltung der Kühlfläche. | Der Betrieb mit natürlicher Fensterlüftung wurde über 28 Monate ausgewertet. |
| Systemumfang | Ein Deckensystem für Licht, Akustik, Heizung und Kühlung. | 20 Klimaleuchten wurden auf ca. 250 m² Bürofläche eingesetzt. |
| Betriebskosten | Im Planungsvergleich angesetzte Variante mit Klimaanlage und Fußbodenheizung: rund 100.000 € über 10 Jahre, geschätzt aus üblichen Wartungskosten und höherem Energieverbrauch einer Klimaanlage (kalkulatorische Annahme dieses Projekts). | interpanel-Projektwert: rund 28.000 € über 10 Jahre bzw. rund 60 Cent pro m² und Monat, aus dem dokumentierten Energieverbrauchs-Monitoring und den Wartungskosten, teils hochgerechnet, aber nachvollziehbar. |
Die öffentlich gezeigten Werte sind freigegebene Projekt- und Monitoring-Eckdaten. Monatsrohdaten, Simulationsmodell und projektspezifische Randannahmen werden im Planer- oder Bauherrengespräch eingeordnet.
28 Monate Monitoring
Kein Einzelwert ohne Kontext.
Die Case Study verbindet den Extremfall mit dem Langzeitbetrieb. Der Sommerwert von 26,5 °C bei über 40 °C Außentemperatur steht nicht isoliert, sondern innerhalb einer Betriebsauswertung über 28 Monate.
Jeder Balken steht für einen Monat im dokumentierten Monitoringzeitraum.
- 01
Planung
Simulation, Belegung und Wirtschaftlichkeit für die Dachaufstockung.
- 02
Einbau
20 Klimaleuchten in der Bestandssanierung 2018/2019.
- 03
Betrieb
Natürliche Fensterlüftung und Deckensystem im Alltag des Architekturbüros.
- 04
Monitoring
28 Monate Betriebsauswertung mit dokumentiertem Sommerfall.
Einordnung
Was Entscheider aus ABW ableiten können.
Auslegung wird prüfbar
Die Case Study verbindet Planungsannahmen mit Betriebseckwerten. Das hilft, die Simulation im Projektgespräch belastbarer einzuordnen.
Fensterlüftung wird kein Randthema
Das Projekt zeigt den konkreten Betrieb mit natürlicher Fensterlüftung, ohne daraus eine allgemeine Lüftungsplanung abzuleiten.
Kostenargument wird substanziell
Der 10-Jahres-Vergleich übersetzt Technik in Eigentümerlogik: Betriebskosten, Wartungskomplexität und Systemumfang.
Bildergalerie.
Referenzen
Weitere Projekte.

Cresco Real Estate Berlin
Berlin
300+ Klimapanels, 50+ Klimaleuchten. RAL 7021. 13 Monate Bauzeit. 7 Etagen.

Bruker AG Fällanden (CH)
Fällanden, Schweiz
Firmenzentrale. Kühlsegel und Klimaleuchten. 35 % Deckenbelegung. 4 Etagen.

Glöckler & Lauer Neu-Ulm
Neu-Ulm
IT-Systemhaus. HCL-Licht mit circadianer Steuerung. 46 Deckensegel, unter 30 % Deckenbelegung.
Simulation und Betrieb vergleichen.
interpanel ordnet Projektdaten, Gebäudesimulation und verfügbare Referenzwerte gemeinsam mit Planern und Bauherren ein.