interpanel
Blick durch die Glastrennwand in den Konferenzraum der Dachaufstockung mit leuchtender interpanel Klimaleuchte und Holzbalkendecke

ABW Architekten Düsseldorf.

Bestandssanierung mit Dachaufstockung. Ca. 250 m² Bürofläche, 20 Klimaleuchten und 28 Monate Monitoring: Bei über 40 °C Außentemperatur maximal 26,5 °C im Büro.

28 Monate

Monitoring nach Inbetriebnahme

26,5 °C

maximal im Büro bei über 40 °C außen

20 Klimaleuchten

auf ca. 250 m² Bürofläche

Projektdaten.

Projekttyp
Bestandssanierung mit Dachaufstockung
Standort
Düsseldorf
Fläche
ca. 250 m²
Bauzeit
2018/2019
Bauherr
ABW Architekten GmbH
Nutzung
Architekturbüro
Produkte
20 Klimaleuchten
Monitoring
28 Monate Betriebsauswertung
Kühlung
Über Deckenkühlung
Heizung
Über Deckenheizung
Kühlleistung im Betrieb
rund 27 W/m² aktive Fläche
Heizleistung im Betrieb
rund 22 W/m² aktive Fläche
Strombedarf Heizen + Kühlen
2,55 kWh/m² pro Monat (28 Monate Mittel)
Lüftung
Natürliche Fensterlüftung
Taupunktregelung
Keine Taupunktabschaltung
Betriebskosten (10 Jahre)
rund 28.000 € (Projektwert; kalkulierte Klimaanlagen-Variante rund 100.000 €)

Geplant, gemessen, im Betrieb bestätigt.

ABW Architekten in Düsseldorf sanierten ihr eigenes Büro und ergänzten es um eine Dachaufstockung. Das Büro erhielt auf ca. 250 m² Fläche 20 Klimaleuchten.

Die Ergebnisse im Betrieb: Bei Außentemperaturen über 40 °C wurde eine maximale Bürotemperatur von 26,5 °C dokumentiert. Die in diesem Projekt errechneten Betriebskosten über zehn Jahre liegen bei rund 28.000 € gegenüber rund 100.000 € für eine im Planungsvergleich angesetzte Variante mit Klimaanlage und Fußbodenheizung. Die 28.000 € stammen aus dem dokumentierten Energieverbrauchs-Monitoring und den Wartungskosten (teils hochgerechnet, aber nachvollziehbar); die 100.000 € sind aus üblichen Wartungskosten und höherem Energieverbrauch einer Klimaanlage geschätzt, projektspezifisch, nicht pauschal übertragbar.

Entscheidend für Planer ist der Abgleich aus Auslegung und Betrieb: Das Projekt wurde über 28 Monate ausgewertet und zeigt, wie das Deckensystem in diesem konkreten Bestand mit natürlicher Fensterlüftung funktioniert.

Die Klimaleuchten liefern gleichzeitig Kühlung, Heizung, circadianes Flächenlicht und akustische Absorption. Damit wird die Case Study nicht nur ein Komfortbeleg, sondern ein belastbarer Nachweis für Schnittstellenreduktion und Betriebskostenlogik.

Warum diese Referenz für Planer und Bauherren belastbar ist.

ABW ist kein Showroom, sondern ein selbst genutztes Architekturbüro im Alltag. Genau deshalb ist die Referenz wertvoll: Planung, Einbau und Betrieb treffen auf reale Nutzung, reale Fensterlüftung und reale Sommerlasten.

Gebäude

Bestandssanierung mit Dachaufstockung in Düsseldorf, ca. 250 m² Bürofläche.

Ausbaustufe

20 Klimaleuchten übernehmen Flächenlicht, Akustik, Heizung und Kühlung an der Decke.

Lüftung

Frischluft über natürliche Fensterlüftung; keine zusätzliche luftführende Kühltechnik im Raum in dieser Ausbaustufe.

Auswertung

28 Monate Betriebsmonitoring nach Inbetriebnahme, mit Abgleich gegen die Auslegung.

Die Auslegung wird an Betriebswerten gespiegelt.

Für B2B-Entscheider ist nicht nur der Laborwert relevant, sondern die Frage, ob die Planung im Gebäudealltag trägt. ABW liefert dafür freigegebene Eckwerte aus 28 Monaten Monitoring.

Kriterium Auslegung / Planungsannahme Betrieb / Monitoring
Sommerkomfort Auslegung auf nutzbare Kühlung im kritischen Sommerfall. Bei über 40 °C Außentemperatur wurden maximal 26,5 °C im Büro dokumentiert.
Fensterlüftung Kühlbetrieb ohne taupunktbedingte Abschaltung der Kühlfläche. Der Betrieb mit natürlicher Fensterlüftung wurde über 28 Monate ausgewertet.
Systemumfang Ein Deckensystem für Licht, Akustik, Heizung und Kühlung. 20 Klimaleuchten wurden auf ca. 250 m² Bürofläche eingesetzt.
Betriebskosten Im Planungsvergleich angesetzte Variante mit Klimaanlage und Fußbodenheizung: rund 100.000 € über 10 Jahre, geschätzt aus üblichen Wartungskosten und höherem Energieverbrauch einer Klimaanlage (kalkulatorische Annahme dieses Projekts). interpanel-Projektwert: rund 28.000 € über 10 Jahre bzw. rund 60 Cent pro m² und Monat, aus dem dokumentierten Energieverbrauchs-Monitoring und den Wartungskosten, teils hochgerechnet, aber nachvollziehbar.

Die öffentlich gezeigten Werte sind freigegebene Projekt- und Monitoring-Eckdaten. Monatsrohdaten, Simulationsmodell und projektspezifische Randannahmen werden im Planer- oder Bauherrengespräch eingeordnet.

Kein Einzelwert ohne Kontext.

Die Case Study verbindet den Extremfall mit dem Langzeitbetrieb. Der Sommerwert von 26,5 °C bei über 40 °C Außentemperatur steht nicht isoliert, sondern innerhalb einer Betriebsauswertung über 28 Monate.

Jeder Balken steht für einen Monat im dokumentierten Monitoringzeitraum.

  1. 01

    Planung

    Simulation, Belegung und Wirtschaftlichkeit für die Dachaufstockung.

  2. 02

    Einbau

    20 Klimaleuchten in der Bestandssanierung 2018/2019.

  3. 03

    Betrieb

    Natürliche Fensterlüftung und Deckensystem im Alltag des Architekturbüros.

  4. 04

    Monitoring

    28 Monate Betriebsauswertung mit dokumentiertem Sommerfall.

Was Entscheider aus ABW ableiten können.

Auslegung wird prüfbar

Die Case Study verbindet Planungsannahmen mit Betriebseckwerten. Das hilft, die Simulation im Projektgespräch belastbarer einzuordnen.

Fensterlüftung wird kein Randthema

Das Projekt zeigt den konkreten Betrieb mit natürlicher Fensterlüftung, ohne daraus eine allgemeine Lüftungsplanung abzuleiten.

Kostenargument wird substanziell

Der 10-Jahres-Vergleich übersetzt Technik in Eigentümerlogik: Betriebskosten, Wartungskomplexität und Systemumfang.

Bildergalerie.

Simulation und Betrieb vergleichen.

interpanel ordnet Projektdaten, Gebäudesimulation und verfügbare Referenzwerte gemeinsam mit Planern und Bauherren ein.