interpanel
interpanel Klimapanel mit Anthrazit-Blende, abgependelt unter einer Brettschichtholz-Decke

Klimapanel, Akustik, Heizung und taupunktunabhängige Kühlung.

Breitbandige Schallabsorption, Heizung und taupunktunabhängige Kühlung. Für Räume, die eigene Beleuchtung haben oder brauchen. Vorgefertigt, keine planmäßige Wartung.

Konfiguration im interpanel-System

Eine von drei Konfigurationen im interpanel-Deckensystem. Gemeinsame Maße, gemeinsame Anschlusslogik, gemeinsames Deckenbild. Zur Systemübersicht →

  • Licht
  • Heizen
  • Kühlen
  • Akustik

Drei Funktionen in einem Deckensegel.

Im interpanel-System übernimmt das Klimapanel die Zone, in der zusätzliche Heiz- und Kühlleistung sowie Akustik gebraucht werden, aber kein integriertes Licht. Typisch in Großraumbüros, tiefen Mietflächen, Randzonen, Fluren und Räumen mit separater Lichtplanung.

Klimaleuchte und Klimapanel teilen Maße, Anschlusslogik und Deckenbild. So entstehen einheitliche Deckenflächen, in denen Licht- und Klima-Zonen frei kombiniert werden können.

01 Kühlen

Taupunktunabhängige Kühlung

Rund 107 W/m² spezifische Kühlleistung pro Panel-Fläche nach DIN EN 14240, am Auslegungspunkt 8/12 °C bei 26 °C Raum. Taupunktunabhängig auch bei offenen Fenstern und hoher Luftfeuchtigkeit. Konventionelle Kühldecken erreichen nach DIN EN 14240 nominal rund 72 W/m²; im realen Sommerbetrieb müssen sie zum Schutz vor Kondensat bei hoher Raumfeuchte abregeln, während das Klimapanel taupunktunabhängig weiterkühlt.

Rund zwei Drittel der Kühlleistung bereits bei 21 °C Raumtemperatur verfügbar

02 Heizen

Heizung über Wärmestrahlung

Ca. 184 W Heizleistung pro Klimapanel bei 40 °C Vorlauf und 35 °C Rücklauf, das sind rund 80 W/m² Heizfläche nach DIN EN 14037-5:2016. Wärmeaustausch überwiegend über Infrarotstrahlung, lautlos, zugluftfrei, ohne Staubverwirbelung. Komfortkriterien nach DIN EN ISO 7730 eingehalten.

03 Akustik

Breitbandige Schallabsorption

Schallabsorptionsgrad αw ≈ 0,85. Akustischer Breitbandabsorber. Kombination aus porösem Absorber und Folienabsorption der Polymermembran. Geprüft als Einzelsegel und im Verbund nach DIN EN ISO 354.

Konstruktion

Über 65 m wasserführendes Rohr pro Klimapanel und Klimaleuchte, mit deutlich weniger Material.

Die hochwärmeleitende Materialkombination überträgt die Heiz-, Kühlleistung mit deutlich weniger Materialeinsatz und effizienter als ein reines Kapillarrohr-Kühlregister. Die geringe thermische Masse und schnelle Reaktionszeit: von 10 bis 14 °C Oberflächentemperatur sind in unter 2 Minuten erreichbar.

Makro der anthrazitfarbenen Aluminium-Blende eines interpanel Klimapanels vor hellem Grund
interpanel Klimapanel an einer Holzdecke mit Oberlicht, ruhiges Deckenbild im Projekt Kirchberg Ruhige Untersicht eines interpanel Klimapanels mit umlaufender Anthrazit-Blende

Geprüft, dokumentiert, nachvollziehbar.

Kühl- und Heizleistung nach DIN EN 14240 und DIN EN 14037, Schallabsorption nach DIN EN ISO 354. Die Diagramme stammen aus den Prüfberichten unabhängiger Institute.

Spezifische Kühl- und Heizleistung über die Temperaturdifferenz ΔT Liniendiagramm. X-Achse Temperaturdifferenz ΔT 0 bis 25 K, Y-Achse spezifische Leistung in Watt pro Quadratmeter Panel-Fläche. Gezeigt werden Kühlleistung nach DIN EN 14240, Heizleistung nach DIN EN 14037-5:2016 . ΔT = 16 K · 8/12 °C 020406080100120140160180 SPEZIFISCHE HEIZ- UND KÜHLLEISTUNG [W/M²] 2345678910111213141516171819202122232425 TEMPERATURDIFFERENZ ΔT [K]
Kühlleistung nach DIN EN 14240
Heizleistung nach DIN EN 14037-5:2016
Die Heiz- und Kühlleistung wird über die Sichtfläche an den Raum abgegeben. Rückseitig sind Klimaleuchte und Klimapanel 50 mm wärmegedämmt. So lässt sich das Segel auch in geschlossene Decken einbauen, ohne dass nicht zu temperierende Bauräume unnötig gekühlt oder geheizt werden.
Tabelle nach DIN EN 14240 / 14037
ΔT [K] Kühlleistung · DIN EN 14240 Heizleistung · DIN EN 14037-5:2016
W/m² W pro Panel W/m² W pro Panel
25 174,2 331 117,9 271
24 166,5 316 112,7 259
23 158,9 302 107,6 247
22 151,4 288 102,5 236
21 143,9 273 97,4 224
20 136,4 259 92,3 212
19 128,9 245 87,3 201
18 121,5 231 82,3 189
17 114,1 217 77,3 178
16 106,8 203 72,3 166
15 99,5 189 67,4 155
14 92,2 175 62,5 144
13 85,0 162 57,6 132
12 80,0 152 52,8 121
11 72,8 138 48,0 110
10 65,7 125 43,2 99
9 58,6 111 38,5 89
8 51,6 98 33,9 78
7 44,7 85 29,2 67
6 37,8 72 24,7 57
5 31,0 59 20,2 46
4 24,4 46 15,8 36
3 17,9 34 11,6 27
2 11,5 22 7,4 17
1 5,4 10 3,5 8
0 0,0 0 0,0 0

Kennlinien: Qcool = 5,1001 · ΔT1,0969 (ΔT ≥ 13 K) bzw. 5,4487 · ΔT1,018 (ΔT < 13 K). Qheat = 3,473 · ΔT1,095. Quelle: offizielle Leistungsdatentabelle interpanel (TD_18).

DIN EN 14240 / DIN EN 14037-5:2016

Kühl- und Heizleistung

Spezifische Leistung pro m² Panel-Fläche über die Temperaturdifferenz ΔT zwischen mittlerer Wassertemperatur und Raum. Wärmeaustausch überwiegend über Infrarotstrahlung, lautlos und zugluftfrei.

Auslegungspunkt Kühlung 8/12 °C bei 26 °C Raum (ΔT = 16 K): rund 107 W/m² nach DIN EN 14240. Auslegungspunkt Heizung 40/35 °C bei 20 °C Raum (ΔT = 17,5 K): rund 80 W/m² Heizfläche.

Äquivalente Schallabsorptionsfläche über Frequenz nach DIN EN ISO 354 Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in den Terzbändern 100 bis 5.000 Hertz. Gezeigt werden Einzelfeld und Dreierfeld und Sechserfeld. Bewerteter Schallabsorptionsgrad αw 0,85, Absorptionsklasse A. 0246810 A_OBJ [M²] 1002004008001,6 k3,2 k5 k FREQUENZ [HZ] αw 0,85 · Klasse A
Einzelfeld
Dreierfeld
Sechserfeld
Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in m², gemessen nach DIN EN ISO 354. Bewerteter Absorptionsgrad αw nach DIN EN ISO 11654.
Tabelle nach DIN EN ISO 354
Frequenz [Hz] Einzelfeld
A_obj [m²]
Dreierfeld
A_obj [m²]
Sechserfeld
A_obj [m²]
100 12,13,9
125 0,82,34
160 13,67,1
200 1,34,17,7
250 1,24,17,7
315 1,34,37,5
400 1,54,36,8
500 2,44,36,5
630 2,44,46,7
800 2,25,28,1
1000 2,45,18,5
1250 2,34,98,2
1600 2,45,69,7
2000 2,74,37,1
2500 2,23,96,6
3150 2,23,96,6
4000 23,76,1
5000 1,83,35,8

Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in m², gemessen nach DIN EN ISO 354. Bewerteter Schallabsorptionsgrad αw 0,85, Absorptionsklasse A nach DIN EN ISO 11654. Quelle: produktspezifischer Prüfbericht (interpanel TD_30 / TD_31).

DIN EN ISO 354

Schallabsorption

Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj über Frequenz, gemessen als Einzelfeld, Dreierfeld und Sechserfeld. Wirksamkeit durch Kombination aus porösem Absorber und Folienabsorption der Polymermembran. αw ≈ 0,85, Absorptionsklasse A.

Technische Daten.

Format mit Blende, Einzelsegel 2.163 × 1.068 × 100 mm (mit Akustikauflage 150 mm)
Format ohne Blende, Einzelsegel 2.159 × 1.064 × 100 mm
Abhanghöhe ab 200 mm Gesamthöhe, Sondervariante 0 mm (direkt an Rohdecke mit seitlichem hydraulischem Abgang)
Material Aluminium, gepulvert in RAL 7021, Farbanpassung durch wechselbare Blende
Gewicht ca. 9 kg/m² Panelfläche, ca. 21 kg pro Klimapanel
Anschluss Hydraulik System-Steckkupplung, Medium: Wasser
Anschluss Elektro Nicht erforderlich (kein Licht)
Aktive Kühlfläche ca. 1,9 m² pro Klimapanel
Aktive Heizfläche ca. 2,3 m² pro Klimapanel
Kühlleistung 107 W/m² Panel-Fläche → 203 W pro Klimapanel bei 8/12 °C, 26 °C Raum (DIN EN 14240)
Heizleistung ca. 184 W pro Klimapanel bei 40/35 °C (DIN EN 14037-5:2016)
Vorlauftemperatur Kühlung ab 6 °C, typisch 8 bis 12 °C
Vorlauftemperatur Heizung typisch 28 bis 40 °C, max. 50 °C
Schallabsorptionsgrad αw ≈ 0,85 (Breitbandabsorber)
Brandschutz B s2 d0 (DIN EN 13501-1)
Steuerung Modbus, KNX, COM1, Thermostat (zentral oder Einzelraum); Steuerung von interpanel optional im Lieferumfang enthalten

Alle Leistungswerte geprüft durch unabhängige Institute. Kühlleistung nach DIN EN 14240, Heizleistung nach DIN EN 14037, Akustik nach DIN EN ISO 354, Brandschutz nach DIN EN 13501-1, VOC-Klassifizierung A+.

Technische Werkzeichnung Klimapanel als Einzelfeld: Drauf-, Front- und Seitenansicht
Klimapanel als Einzelfeld, technische Ansicht: Drauf-, Front- und Seitenansicht.

Modular aufgebaut, einzeln tauschbar.

Hydraulik, Lichtsteuerung, Akustikauflage, Blende und projektspezifische Zusatzbauteile sind im Panel integriert oder lassen sich werkzeuglos austauschen. Was im Panel steckt und welche Optionen für die Integration in das Projekt verfügbar sind.

Das Grundrahmenprofil des Deckensegels ist in RAL 7021 gepulvert. Um dieses kann eine farblich individuelle Blende werkzeuglos gesetzt werden.

interpanel Deckensegel, Hydraulik

Hydraulik

Anschlussfertige Steckkupplung, sauerstoffdiffusionsoffen, Vorlauf flexibel von 6 °C (Kühlung) bis 40 °C (Heizung).

  • 3/4 Zoll Eurokonus, Medium Wasser
  • Vorlauf Kühlung typisch 8 bis 12 °C, ab 6 °C möglich
  • Vorlauf Heizung 28 bis 40 °C, max. 50 °C
  • Kompatibel mit Wärmepumpe, PVT und Free Cooling
interpanel Deckensegel, Akustikauflage

Akustikauflage

Breitbandabsorber, geprüft nach DIN EN ISO 354. Auflage und Polymermembran sind tauschbar.

  • αw 0,85 bis 1,0 (Klasse A/B)
  • Aufbauhöhe 50 mm, Gesamthöhe Segel 150 mm
  • Brandverhalten DIN 4102 B1, schwer entflammbar
  • Standardfarbe Schwarz, alternative Farbe auf Anfrage
interpanel Deckensegel, Blende

Blende

Werkzeuglos tauschbare Blende als Übergang vom Deckensegel in Rasterdecken oder geschlossene Deckenflächen. Standard- und Sonderfarben für die Anpassung an das Deckenbild.

  • RAL 7021 Schwarzgrau Standard, glatt matt
  • Optional RAL gepulvert, projektspezifische Sonderfarben
  • Aluminium, gepulvert in RAL 7021
  • Tausch ohne Demontage des Segels
interpanel Deckensegel, Zusatzbauteile & Integration

Zusatzbauteile & Integration

Sprinkler, Lüftungsauslässe, Linearleuchten, Notleuchten und Sensorik lassen sich projektspezifisch im Segel integrieren.

  • Sprinkler- und Lüftungsauslass-Vorbereitung
  • Linearleuchten und Notleuchten integrierbar
  • Sensoren für Präsenz, Temperatur, Luftqualität
  • Individuelle Lösungen auf Anfrage

Drei Einbauvarianten.

Querschnitt Deckensegel, frei abgehängt

Deckensegel

Frei hängend, mit und ohne Deckenhohlraum. Optimale akustische Wirkung durch beidseitige Abstrahlung.

Querschnitt deckennaher Einbau, ohne Abstand zur Raumdecke

Deckennaher Einbau

Kein Abstand zur Raumdecke. Anschlüsse im Deckenhohlraum. Für Räume mit geringer Deckenhöhe.

Querschnitt Rasterdeckeneinbau, eingesetzt in bestehendes Rastersystem

Rasterdeckeneinbau

Eingesetzt in bestehende Rasterdeckensysteme. Anschlüsse im Deckenhohlraum. Ideal für Bestandssanierungen.

Detail zum Rasterdeckeneinbau

Blende als Übergang in die Rasterdecke.

Beim Einbau eines Deckensegels in eine bestehende Rasterdecke wird der Übergang über eine werkzeuglos tauschbare Blende ausgeführt. So bleibt das Deckenbild einheitlich, ohne sichtbare Schnittstelle zwischen Segel und Rasterfläche.

  • RAL 7021 Schwarzgrau Standard, glatt matt
  • Optional RAL gepulvert, projektspezifische Sonderfarben
  • Aluminium, gepulvert in RAL 7021, Farbanpassung durch wechselbare Blende
  • Tausch ohne Demontage des Segels

Da kein elektrischer Anschluss für Beleuchtung erforderlich ist, reduziert sich die Installation auf den hydraulischen Anschluss. Trockener Einbau, ohne Staub, ohne Schweiß- oder Lötarbeiten.

Typische Einsatzbereiche.

Das Klimapanel übernimmt Akustik, Heizung und Kühlung in Räumen, die ihre Beleuchtung anders planen. Im Verbund mit Klimaleuchte und Akustikleuchte entsteht ein einheitliches Deckenbild über Klima- und Lichtzonen hinweg.

Einzelbüros Räume mit Schreibtischleuchten oder Tageslicht. Dezentrale Temperaturregelung per Thermostat möglich.
Konferenzräume Flexible Nutzung mit individueller Lichtgestaltung. Das Klimapanel liefert Raumklima und Akustik.
Bestandssanierung mit eigener Beleuchtung Bestehende Beleuchtungsinstallation bleibt erhalten. Das Klimapanel ergänzt Akustik, Heizung und Kühlung.
Nebenflächen und Sonderzonen Nebenflächen, Labore, werkstattnahe Bürobereiche oder Zonen mit separater Beleuchtung. Zonenweise Temperierung möglich.
Kombination im Projekt Typisch: 25 % Klimapanel in Einzelbüros, 70 % Klimaleuchte in Großräumen. Einheitliches Deckenbild.
Denkmalschutz Variable Formate für denkmalgeschützte Räume mit besonderen Anforderungen an Geometrie und Einbausituation.

Im Detail vorgefertigt, an der Decke ruhig.

Jedes Deckensegel verlässt die Fertigung in Deutschland montagefertig. Die sichtbaren Kanten, Fugen und Oberflächen sind Teil der Gestaltung, nicht des Zufalls.

Makroaufnahme der anthrazitfarbenen Blendenecke (RAL 7021) eines interpanel Deckensegels gegen die leuchtende Panel-Untersicht

Blende

Umlaufende Blende in RAL 7021, werkzeuglos tauschbar, präzise Kante zur leuchtenden Fläche.

Makro der Stossfuge zwischen zwei interpanel Segelsegmenten mit präziser Schattenfuge

Stossfuge

Schmale, gleichmäßige Stossfugen zwischen den Segmenten, ohne sichtbare Befestigung.

Untersicht eines interpanel Deckensegels mit Membranfläche, Fugen und Blendenkante gegen eine Holzdecke

Segel-Untersicht

Homogene Membranfläche als Licht-, Strahlungs- und Akustikebene in einem Bauteil.

Webinar

interpanel im Projekt verstehen.

Hydraulik, Lichtberechnung, Akustik und Integration im Projekt. Live-Webinar für Fachplaner, Architekten und Fachpartner, mit Fragerunde.

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