Im interpanel-System übernimmt das Klimapanel die Zone, in der zusätzliche Heiz- und Kühlleistung sowie Akustik gebraucht werden, aber kein integriertes Licht. Typisch in Großraumbüros, tiefen Mietflächen, Randzonen, Fluren und Räumen mit separater Lichtplanung.
Klimaleuchte und Klimapanel teilen Maße, Anschlusslogik und Deckenbild. So entstehen einheitliche Deckenflächen, in denen Licht- und Klima-Zonen frei kombiniert werden können.
01 Kühlen
Taupunktunabhängige Kühlung
Rund 107 W/m² spezifische Kühlleistung pro Panel-Fläche nach DIN EN 14240, am Auslegungspunkt 8/12 °C bei 26 °C Raum. Taupunktunabhängig auch bei offenen Fenstern und hoher Luftfeuchtigkeit. Konventionelle Kühldecken erreichen nach DIN EN 14240 nominal rund 72 W/m²; im realen Sommerbetrieb müssen sie zum Schutz vor Kondensat bei hoher Raumfeuchte abregeln, während das Klimapanel taupunktunabhängig weiterkühlt.
Rund zwei Drittel der Kühlleistung bereits bei 21 °C Raumtemperatur verfügbar
02 Heizen
Heizung über Wärmestrahlung
Ca. 184 W Heizleistung pro Klimapanel bei 40 °C Vorlauf und 35 °C Rücklauf, das sind rund 80 W/m² Heizfläche nach DIN EN 14037-5:2016. Wärmeaustausch überwiegend über Infrarotstrahlung, lautlos, zugluftfrei, ohne Staubverwirbelung. Komfortkriterien nach DIN EN ISO 7730 eingehalten.
03 Akustik
Breitbandige Schallabsorption
Schallabsorptionsgrad αw ≈ 0,85. Akustischer Breitbandabsorber. Kombination aus porösem Absorber und Folienabsorption der Polymermembran. Geprüft als Einzelsegel und im Verbund nach DIN EN ISO 354.