Großflächiges HCL-LED-Licht für Arbeitsplätze.
Mit Wohlbefinden und Produktivität im Fokus: Die 2,3 m² Leuchtfläche pro Klimaleuchte bietet eine Farbtemperatur von 3.000 K bis 6.500 K stufenlos oder Neutralweiß mit 4.000 K und CRI über 90. Blendfrei, flickerfrei, aktiv gekühlt.
Wann das Thema zählt
Großflächiges HCL-Licht lohnt sich.
Gute Beleuchtung ist kein reiner Energieposten. Da in Büros die Personalkosten die Energiekosten um ein Vielfaches übersteigen, sind Wohlbefinden, visuelle Qualität und Leistungsfähigkeit wirtschaftlich relevant. Die interpanel Klimaleuchte ergänzt Tageslicht durch dynamisch geregeltes Tunable-White-Flächenlicht. Entscheidend ist die korrekte Planung: visuelle Anforderungen nach DIN EN 12464-1, Blendungsbegrenzung und circadiane Wirkung am Auge. So kann HCL den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus, Wachheit und Aufenthaltsqualität unterstützen, ohne Tageslicht zu ersetzen.
- Innenliegende oder tageslichtarme Flächen sollen ein tageslichtnahes Lichtsignal erhalten.
- Konzentrationsarbeit über den ganzen Tag, das Licht soll Wachheit am Vormittag unterstützen.
- Pflege, Klinik oder Nachtbetrieb, mit dimmbarem, blendfreiem Nachtlicht.
- Blendfreiheit ist gefordert, etwa an Bildschirmarbeitsplätzen.
- Die LED-Abwärme soll nicht die Kühllast erhöhen, Licht und Klima werden zusammen gedacht.
- Beleuchtung, Kühlen, Heizen und Akustik sollen aus einem Deckenbild kommen.
Das Prinzip
Licht wie Tageslicht: groß, gemessen, über den Tag geführt.
Für die biologische Wirkung zählt nicht die Lux-Zahl auf dem Tisch, sondern wie viel melanopisch wirksames Licht das Auge erreicht (m-EDI). Genau dafür ist die interpanel Lichttechnologie gebaut. Die fachlichen Grundlagen zu HCL, m-EDI und den Normen stehen im Lexikon.
Große Lichtfläche, nahezu schattenfrei, über den Tag geführt.
2,3 m² diffuses Flächenlicht pro Klimaleuchte, das den Raum gleichmäßig ausleuchtet.
- Erreicht das Auge aus einem großen Raumwinkel, die Voraussetzung für biologisch wirksames Licht
- Nahezu schattenfrei, mit punktförmigen Leuchten so nicht erreichbar
- Stufenlos 3.000 bis 6.500 K über den Tag, oder konstant Neutralweiß mit 4.000 K
Für Arbeitsstätten geprüft.
Normkonform geplant und geprüft, mit Reserve für hohe Anforderungen.
- Arbeitsstättenkonform nach ASR A3.4 und DIN EN 12464-1, Lichttechnik nach DIN EN 13032
- 500 bis 1.000 lx am Arbeitsplatz, bis 2.000 lx möglich, falls gefordert
- LED-Abwärme geht in den Kühlkreislauf statt in die Kühllast, das verlängert die LED-Lebensdauer
Der Tagesverlauf
Nicht die Kelvin-Zahl zählt, sondern das Licht am Auge.
Die Simulation zeigt oben die sichtbare Lichtfarbe über den Tag, unten das biologisch wirksame Licht am Auge (m-EDI). Sommer und Winter zeigen, wie weit das Tageslicht trägt und wo die große Leuchtfläche das fehlende Signal ergänzt.
Sichtbare Lichtfarbe (CCT)
Licht am Auge · melanopic EDI (biologisch wirksam)
Tageslicht Klimaleuchte Tagesziel 250 lx
Sommer: Das Tageslicht trägt den Tag, das Licht am Auge liegt oft schon allein über dem Tagesziel. Die Klimaleuchte ergänzt blendarm und folgt mit der Lichtfarbe dem Tag.
Entscheidend für die biologische Wirkung ist nicht die Kelvin-Zahl, sondern wie viel melanopisch wirksames Licht am Auge ankommt (melanopic EDI) und wann. Die obere Kurve zeigt nur die sichtbare Lichtfarbe; biologisch zählt die untere. Die große, diffuse Leuchtfläche liefert genau diese hohe Beleuchtungsstärke am Auge, blendarm.
Quellen: Tagesziel ≥ 250 lx mEDI am Auge nach Brown et al., PLoS Biology 2022 (internationaler Konsens) und DIN/TS 67600:2022; melanopic EDI definiert in CIE S 026:2018. Dass die Farbtemperatur (CCT) die biologische Wirkung nicht abbildet: Esposito & Houser, Scientific Reports 2022. Der melanopische Faktor je Lichtfarbe ist gemessen (mel-DER 0,52 warmweiß bis 0,97 kaltweiß, In. Licht Ultra); die Beleuchtungsstärken sind eine vereinfachte Veranschaulichung, keine Lichtplanung.
Spektrum
Gemessene Spektren.
Kaltweiß liefert rund 0,97 m-EDI je Lux, Warmweiß rund 0,52: Der Wechsel der Lichtfarbe verändert den biologisch wirksamen Anteil messbar. Das breite, kontinuierliche Spektrum füllt auch den melanopisch relevanten Bereich um 490 nm. Warum das Spektrum, nicht die Kelvin-Zahl, die biologische Wirkung bestimmt →
- Ra
- 92,4
- Rf / Rg
- 89,6 / 96,9
- R9
- 77
- CAF / S-P
- 0,88 / 2,43
- Ra
- 88,6
- Rf / Rg
- 88,2 / 95,7
- R9
- 36
- CAF / S-P
- 0,47 / 1,46
Spektren gemessen mit In. Licht Ultra (Lighting Recipe Studio), Endeinstellungen der Klimaleuchte. mel-DER = melanopische Tageslicht-Effizienz (M-EDI je Lux, CIE S 026; Tageslicht D65 = 1,0). Flimmerwerte identisch über beide Einstellungen: Flicker-Index 0,0, SVM 0,0, 568 Hz. Unabhängige Laborwerte in Prüfung.
Fazit
Warum HCL bei interpanel Standard ist.
Wir haben die HCL-LED-Beleuchtung bei interpanel als Standard gesetzt, weil hochwertiges, circadian geführtes Licht einen großen Mehrwert für das menschliche Empfinden und die Produktivität der Nutzer bedeutet. Billige LEDs können die Gesundheit dagegen tatsächlich beeinträchtigen. interpanel geht einen anderen Weg und realisiert generell nur hochwertige Beleuchtung, die mit der optimalen Flächenbelegung und in Kombination mit den anderen raumklimatischen Faktoren ein gesundes und angenehmes Raumklima unterstützt.
Unser Anspruch ist eine hochwertige Lichtlösung genau in Verbindung mit diesen Faktoren. Wer eine feste Lichtfarbe bevorzugt, erhält die rein neutralweiße Beleuchtung mit demselben hohen Farbwiedergabeindex. So entsteht eine effiziente, effektive und dem Raumklima wie dem Empfinden zuträgliche Beleuchtung, ganzheitlich realisiert.
Häufige Fragen.
Ist HCL-Licht eine medizinische Therapie?
Blendet die große Leuchtfläche?
Wie erreiche ich die empfohlenen 250 m-EDI-Lux am Auge?
Braucht die Lichtsteuerung einen Systembus?
Geht auch eine feste Lichtfarbe statt der Tageskurve?
Geht auch eine andere Lichtvariante, etwa Linearleuchten?
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