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Fachwissen rund um Heiz- und Kühldecken.
Fachartikel, Lexikon und Technologie-Hintergründe. Für Planer, Architekten und Bauherren, die fundiert entscheiden.
Fachartikel
Vertiefende Artikel.
29 Artikel
Taupunkt, Feuchte & Lüftung
Kühldecke und Taupunkt: Wann konventionelle Systeme im Sommer abregeln
Konventionelle Kühldecken werden genau dann schwach, wenn die Kühllast am höchsten ist. Warum das am Taupunkt liegt, wie groß der Leistun…
Artikel lesenKühldecke ohne Kondensat: Was technisch gemeint ist und was nicht
Der Begriff klingt nach Marketing, beschreibt aber ein klares technisches Prinzip. Was Kondensat an Kühlflächen verursacht, wie es verhin…
Artikel lesenFensterlüftung und Kühlung kombinieren: geht das ohne Leistungsverlust?
Nutzer wollen Fenster öffnen, Kühltechnik will sie geschlossen. Warum dieser Konflikt bei konventionellen Systemen real ist und wie er si…
Artikel lesenSysteme, Vergleich & Bestand
Kühlung im Büro nachrüsten: 6 Faktoren für die richtige Lösung
Bestandsgebäude stellen besondere Anforderungen an die Nachrüstung. Fassadenschutz, Fensterlüftung, laufender Betrieb. Sechs Faktoren ent…
Artikel lesenWie funktioniert eine Kühldecke?
Eine Kühldecke kühlt über Wärmestrahlung statt über bewegte Luft. Wie das funktioniert, welche Leistung möglich ist und warum der Taupunk…
Artikel lesenKühldecke oder Klimaanlage? Der Vergleich
Strahlung statt bewegter Luft: Wie sich Kühldecke und Klimaanlage in Komfort, Hygiene, Energie und Kosten unterscheiden, mit Praxiszahlen…
Artikel lesenWie viel Deckenfläche braucht eine Kühldecke?
Typisch 20 bis 35 % Deckenbelegung statt 80 bis 90 %: Wie sich die nötige Fläche aus Kühllast und Leistung ergibt und was der Freiraum fü…
Artikel lesenKühldecke, Kühlsegel, Betonkernaktivierung, Kühlbalken: der Systemvergleich
Nicht jedes Deckensystem passt zu jedem Projekt. Kühldecke, Kühlsegel, Betonkernaktivierung und Kühlbalken im direkten Vergleich, mit Tab…
Artikel lesenFlexible Kühlung im Mieterausbau: nachrüsten, umbauen, anpassen
Mietflächen wechseln Nutzer und Nutzung. Warum modulare Deckensysteme im Mieterausbau die Investition schützen und sich an neue Grundriss…
Artikel lesenKühllast, Energie & Hydraulik
Kühllastberechnung für Kühldecken: Warum die Methode entscheidet
Statische Berechnungen dimensionieren Kälteanlagen oft 40 bis 100 Prozent zu groß. Dynamische Gebäudesimulation rechnet minutengenau und…
Artikel lesenKühllast im Büro dynamisch verstehen: warum der Spitzenwert nicht alles sagt
Der Auslegungsspitzenwert tritt nur an wenigen Stunden im Jahr auf. Wer dynamisch rechnet, dimensioniert kleiner, genauer und wirtschaftl…
Artikel lesenVorlauftemperatur und Wärmepumpe: warum Flächensysteme effizient heizen und kühlen
Jedes Grad Vorlauftemperatur entscheidet über die Effizienz der Wärmepumpe. Warum große Flächen der Schlüssel sind, beim Heizen wie beim…
Artikel lesenHydraulik der Flächenkühlung: Vorlauf, Spreizung, Massenstrom, Druckverlust
Die beste Decke nützt wenig ohne saubere Hydraulik. Spreizung, Massenstrom und Druckverlust bestimmen Leistung und Effizienz, und wie vie…
Artikel lesenFree Cooling und Nachtauskühlung: regenerativ kühlen mit Flächensystemen
Kühlen, ohne den Kompressor laufen zu lassen: Free Cooling und Nachtauskühlung machen es möglich. Warum Flächensysteme mit hohen Kaltwass…
Artikel lesenNormen & Recht
Sommerlicher Wärmeschutz, Kühllast und operative Temperatur: die Begriffe im Zusammenhang
Drei Begriffe, ein Ziel: Räume, die im Sommer nicht überhitzen. Wie Nachweis, Last und Komfort zusammenspielen und wo aktive Kühlung ins…
Artikel lesenNormen und Richtlinien für Heiz- und Kühldecken: der Überblick für Planer
Leistung, Komfort, Akustik, Energie: Für jede Anforderung an eine Heiz- und Kühldecke gibt es eine Norm. Der geordnete Überblick mit Gelt…
Artikel lesenLicht, Akustik & Decke
Akustikdecke oder Klimadecke? Warum Schallabsorption und Kühlung zusammen geplant werden
Decke kühlen oder Decke dämmen? Lange galt das als Entweder-oder. Warum integrierte Systeme beides liefern, ohne Kompromiss bei Akustik o…
Artikel lesenKlimaleuchte planen: Beleuchtungsstärke, UGR, DALI und thermische Last
Eine Klimaleuchte ist Licht, Akustik, Heizung und Kühlung in einem Element. Was bei Beleuchtungsstärke, Blendung, Steuerung und thermisch…
Artikel lesenDeckenspiegel planen: Kühlung, Licht, Akustik und TGA auf einer Fläche
Die Decke ist die am dichtesten belegte Fläche im Gebäude. Wer Kühlung, Licht, Akustik und Technik früh zusammen denkt, gewinnt Gestaltun…
Artikel lesenRaumakustik im Büro planen: Nachhallzeit, Schallabsorption und DIN 18041
Lärm im Großraumbüro kostet Konzentration. Wie Nachhallzeit und Schallabsorption zusammenhängen, was DIN 18041 fordert und warum die Deck…
Artikel lesenKomfort, Klima & Gesundheit
Hitze im Büro: 10 Maßnahmen von sofort bis dauerhaft
Was Sie heute tun können und welche Lösungen langfristig funktionieren. Mit Temperaturgrenzen nach ASR A3.5, Pflichten des Arbeitgebers u…
Artikel lesenDeckenheizung vs. Fußbodenheizung: Welches System passt?
Beide Systeme arbeiten mit Flächenwärme und niedrigen Vorlauftemperaturen. Der Unterschied liegt im Detail: Reaktionszeit, Kühlmöglichkei…
Artikel lesenOperative Temperatur: Warum sich 24 Grad heiß anfühlen können
Der Thermostat zeigt 24 °C. Die Mitarbeiter schwitzen trotzdem. Der Grund: Die Lufttemperatur ist nur einer von mehreren Faktoren, die da…
Artikel lesenGesundes Raumklima im Büro: Was zählt und was hilft
Über 90 Prozent der Gebäudekosten entfallen auf Personal. Studien zur Gebäudewirtschaftlichkeit deuten darauf hin, dass ein besseres Raum…
Artikel lesenDeckenheizung: Funktion, Vorteile und Eignung
Strahlungswärme von oben, niedrige Vorlauftemperaturen, schnelle Reaktion und freie Flächen. Wie eine Deckenheizung funktioniert, welche…
Artikel lesenWie beeinflusst das Raumklima die Produktivität im Büro?
Studien zeigen, dass ab etwa 25 °C die kognitive Leistung um rund 2 % je Grad zurückgehen kann. Wie Temperatur, Luft, Licht und Akustik a…
Artikel lesenWirtschaftlichkeit & Nachhaltigkeit
Ist eine Kühldecke förderfähig? BEG und Energieberater
Als wassergeführte Flächenheizung mit niedriger Vorlauftemperatur passt interpanel in die BEG-Förderung. Wie der Antragsweg läuft und wor…
Artikel lesenWirtschaftlichkeit von Kühldecken: Investition, Betrieb und Gesamtkosten
Der Angebotspreis ist nicht der Projektpreis. Warum sich Kühldecken über Montage, Schnittstellen, Betrieb und Nutzungsflexibilität rechne…
Artikel lesenKühldecken in der Gebäudezertifizierung: DGNB, LEED und BREEAM
Zertifizierungen bewerten das ganze Gebäude. Wo eine integrierte Decke punktet, von Komfort und Energie über Akustik und Licht bis zu emi…
Artikel lesenLexikon
Fachbegriffe verständlich erklärt.
Aktive Deckenfläche
Anteil der Deckenfläche, der thermisch wirksam ist. Bei hoher Leistungsdichte genügen 20 bis 35 Prozent statt 80 bis 90 Prozent bei geschlossenen Kühldecken.
ASR A3.5
Technische Regel für Arbeitsstätten zur Raumtemperatur. Nennt Höchstwerte und Maßnahmen bei hohen Lufttemperaturen am Arbeitsplatz.
Beleuchtungsstärke
Auf eine Fläche treffender Lichtstrom je Flächeneinheit, gemessen in Lux (lx). Am Büroarbeitsplatz sind mindestens 500 lx gefordert.
Betonkernaktivierung
Thermische Bauteilaktivierung, bei der wasserführende Rohre in der Betondecke verlegt sind und die Speichermasse zum Heizen und Kühlen nutzen.
Deckenheizung
Flächenheizung, die über wassergeführte Heizflächen in der Decke Wärme als Infrarotstrahlung abgibt, schnelle Reaktionszeit, niedrige Vorlauftemperatur.
Deckenkühlung
Oberbegriff für die Kühlung eines Raums über thermisch aktive Deckenflächen, überwiegend durch Aufnahme von Wärmestrahlung, ohne Luftbewegung.
Deckensegel
Frei abgehängtes Deckenelement, das je nach Ausführung Kühlung, Heizung, Licht oder Akustik aufnimmt. Belegt nur einen Teil der Deckenfläche.
Deckenstrahlplatte
Abgehängte Metallplatte mit wasserführendem Rohrregister, die überwiegend über Strahlung heizt oder kühlt. Verbreitet in Hallen und großen Räumen.
DIN 18041
Norm zur Hörsamkeit in Räumen. Definiert nutzungsabhängige Soll-Nachhallzeiten und Anforderungen an die raumakustische Planung.
DIN 4108-2
Norm zum Mindestwärmeschutz und sommerlichen Wärmeschutz von Gebäuden. Definiert den Nachweis gegen sommerliche Überhitzung von Räumen.
DIN EN 12464-1
Norm für die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen. Legt je Sehaufgabe Wartungswerte der Beleuchtungsstärke, UGR-Grenzwerte, Farbwiedergabe und Gleichmäßigkeit fest.
DIN EN 16798
Norm zur energetischen Bewertung von Gebäuden und zur Festlegung von Eingangsparametern für das Raumklima, darunter Kategorien der thermischen Behaglichkeit.
DIN EN ISO 11654
Norm, die aus dem frequenzabhängigen Schallabsorptionsgrad den bewerteten Einzahlwert αw und die Absorptionsklassen A bis E ableitet.
DIN EN ISO 354
Norm zur Messung der Schallabsorption im Hallraum. Liefert den frequenzabhängigen Schallabsorptionsgrad als Grundlage für αw und Absorptionsklassen.
DIN EN ISO 7730
Norm zur analytischen Bestimmung und Interpretation der thermischen Behaglichkeit über die Indizes PMV und PPD.
Dynamische Kühllast
Zeitlich veränderlicher Verlauf der Kühllast über den Tag und das Jahr, ermittelt über eine thermische Gebäudesimulation statt über einen einzelnen Spitzenwert.
Flächenkühlung
Oberbegriff für Kühlsysteme, die über große Bauteilflächen (Decke, Wand, Boden) mit moderaten Temperaturen kühlen, überwiegend durch Strahlungsaustausch.
Heiz- und Kühldecke
Deckensystem, das mit demselben wassergeführten Register heizt und kühlt, durch Umschalten der Medientemperatur zwischen Warm- und Kaltwasser.
Human Centric Lighting
Beleuchtungskonzept, das Lichtfarbe und vor allem die melanopisch wirksame Lichtmenge am Auge im Tagesverlauf führt, um den circadianen Rhythmus und das Wohlbefinden zu unterstützen.
Kapillarrohrmatte
Matte aus feinen Kunststoffrohren (Durchmesser 3 bis 5 mm), eingebettet in Putz oder Gipskarton, für gleichmäßige Flächentemperierung mit geringer Aufbauhöhe.
Klimadecke
Deckensystem, das heizt und kühlt, oft synonym zur Heiz-/Kühldecke verwendet. Anders als der Begriff nahelegt, entfeuchtet eine Klimadecke nicht.
Kühlbalken
Deckengerät, das Raumluft über ein Kühlregister abkühlt. Passive Kühlbalken nutzen Konvektion, aktive Kühlbalken zusätzlich zugeführte Primärluft.
Kühldecke
Deckensystem, das Räume über wassergeführte Kühlflächen an der Decke temperiert, zugfrei und geräuschlos.
Kühllast
Wärmestrom, der einem Raum entzogen werden muss, um eine gewünschte Raumtemperatur zu halten. Summe aus inneren und äußeren Lasten, angegeben in Watt oder W/m².
Kühlsegel
Einzeln abgehängte Kühlelemente unter der Rohdecke, belegen nur 20 bis 50 % der Deckenfläche statt 80 bis 90 % bei geschlossenen Kühldecken.
Leuchtdichte
Maß für die Helligkeit, mit der eine leuchtende oder beleuchtete Fläche dem Auge erscheint, gemessen in Candela je Quadratmeter (cd/m²). Maßgeblich für Helligkeitseindruck und Blendung.
MARC-Membran
Infrarotdurchlässige Membran, die die Kühlfläche physikalisch von der feuchten Raumluft trennt. Wärmestrahlung passiert, die kalte Fläche bleibt von Raumluftfeuchte getrennt. Das ist die Basis der taupunktunabhängigen Kühlung.
Nachhallzeit
Zeit, in der der Schalldruckpegel nach Abschalten der Schallquelle um 60 Dezibel abnimmt (T60). Maß für die Hörsamkeit eines Raums nach DIN 18041.
Operative Temperatur
Mittelwert aus Lufttemperatur und mittlerer Strahlungstemperatur, beschreibt das tatsächliche Temperaturempfinden besser als die Lufttemperatur allein.
PMV / PPD
Komfortindizes nach DIN EN ISO 7730: PMV (Predicted Mean Vote) prognostiziert das mittlere Temperaturempfinden, PPD (Predicted Percentage Dissatisfied) den Anteil Unzufriedener.
Schallabsorption
Umwandlung von Schallenergie in Wärme an porösen oder schwingungsfähigen Oberflächen. Kennwert αw, Absorptionsklassen A-E nach DIN EN ISO 11654.
Sommerlicher Wärmeschutz
Bauliche und anlagentechnische Maßnahmen, die sommerliche Überhitzung von Räumen begrenzen. Nachweis nach DIN 4108-2 und GEG.
Spezifische Kühlleistung
Kühlleistung je Quadratmeter aktiver Fläche, angegeben in W/m². Vergleichswert für Kühldecken und Kühlsegel, abhängig von Vorlauftemperatur und Untertemperatur.
Stille Kühlung
Kühlung ohne Ventilatoren und ohne hörbare Luftbewegung, realisiert über wassergeführte Flächensysteme. Auch als geräuschlose oder lautlose Kühlung bezeichnet.
Taupunkt
Temperatur, bei der Wasserdampf an kalten Oberflächen kondensiert, limitierender Faktor klassischer passiver Kühldecken.
Taupunktunabhängige Kühldecke
Kühldecke, die auch bei hoher Luftfeuchtigkeit mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeitet, ohne taupunktbedingte Abregelung bei zulässigen Betriebsbedingungen. Eine infrarotdurchlässige Membran schützt die Kühlfläche vor feuchter Raumluft.
Taupunktwächter
Sensor oder berechneter Grenzwert in der Regelung, der bei drohender Kondensation die Vorlauftemperatur einer Kühldecke anhebt oder die Kühlung abschaltet.
UGR
Unified Glare Rating, einheitliches Bewertungsmaß für die psychologische Blendung durch Beleuchtung. Für Bildschirmarbeitsplätze gilt UGR ≤ 19.
VDI 2078
Richtlinie zur Berechnung der thermischen Lasten und Raumtemperaturen, Grundlage für die Auslegung der Kühllast und für instationäre Jahressimulationen.
Verschattung
Maßnahmen, die solare Einstrahlung vor oder an der Verglasung abfangen. Außenliegender Sonnenschutz ist deutlich wirksamer als innenliegender und zentraler Baustein des sommerlichen Wärmeschutzes.
Vorlauftemperatur
Temperatur des Heiz- oder Kühlmediums beim Eintritt in die Fläche. Bei Kühldecken bestimmt sie zusammen mit dem Taupunkt die erreichbare Kühlleistung.
Wärmestrahlung
Elektromagnetische Strahlung im Infrarotbereich, überträgt thermische Energie zwischen Oberflächen ohne Luftbewegung.
Technologie
Die Technologie hinter dem System.
Taupunktunabhängige Kühlung, Wärmestrahlung, HCL-Lichtsteuerung und modularer Aufbau. Die technologischen Grundlagen des interpanel Systems.
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Taupunktunabhängige Kühlung
Rund 107 W/m² Panel-Fläche beim Klimapanel, rund 184 W/m² bei der Klimaleuchte inklusive LED-Abwärmeabführung. Auch bei offenen Fenstern.
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Wärmestrahlung
Zugfreie Kühlung und Heizung über Strahlungsaustausch.
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HCL-Lichtsteuerung
Circadianes Licht für Produktivität und Wohlbefinden.
Projektberatung.
interpanel begleitet Projekte von der Gebäudesimulation bis zur Inbetriebnahme. Weitere Einstiege finden Sie auf der Systemübersicht, der Leistungen-Seite und in den realisierten Projekten.