interpanel

Weniger Schnittstellen, weniger Wartung, mehr Werterhalt

Ein Deckensystem für Licht, Akustik, Heizen und Kühlen. Für Neubau, Bestand und Mieterausbau, mit weniger Gewerken an der Decke und planbarem Betrieb.

Das beste Raumklima ist das, über das niemand spricht.

Keine Zugluft, kein Geräusch, keine Beschwerden im Sommer, und keine Kühlung, die ausgerechnet an heißen Tagen schlappmacht. Rund 60 % der Nutzer konventioneller Klimaanlagen sind mit dem Raumklima unzufrieden (Karmann et al., 2017). interpanel-Flächen fallen dadurch auf, dass nichts auffällt.

Geschäftsleute im Gespräch an der Fensterfront eines hellen Büros mit großflächig leuchtenden interpanel DeckensegelnZwei Fachleute im Beratungsgespräch in einem Empfangsbereich mit leuchtendem interpanel DeckensegelMitarbeiterin mit Tablet in einem modernen Open-Space-Büro unter leuchtenden interpanel Deckensegeln an warmer Holzdecke

Ein System statt vier getrennte Abstimmungen

Bauherren kaufen nicht nur Technik, sondern Projektsicherheit. Je weniger getrennte Schnittstellen an der Decke entstehen, desto geringer werden Abstimmungsaufwand, Nachtragsrisiko und spätere Umbaukosten.

Einordnung zu Schnittstellenrisiken

Viele Bauprojekte werden nicht durch die eigentliche Bauleistung teuer, sondern durch unklare Schnittstellen. Licht, Akustik, Heizung, Kühlung und Gebäudeautomation werden separat geplant, ausgeschrieben und auf der Baustelle koordiniert.

Wie groß dieses Risiko ist, zeigt sich an öffentlichen Großprojekten in Deutschland: Sie überschreiten ihr geplantes Budget häufig deutlich. Auch bei professionellen Bau- und Immobilienprojekten entstehen vermeidbare Kosten vor allem durch Nacharbeiten, unklare Dokumentation, Qualitätsmängel und mangelnde Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten.

Für private und institutionelle Bauherren ist das besonders relevant. interpanel reduziert diese Komplexität, weil Licht, Akustik, Heizung und Kühlung in einem vorgefertigten Panel zusammengeführt werden.

Integrierte Funktionen. Projektspezifische Infrastruktur.

interpanel ersetzt nicht die ganze Gebäudetechnik. Es bündelt vier Gewerke an der Decke. Quelle, Verteilung und Gebäudetechnik werden weiterhin projektspezifisch geplant.

interpanel bündelt im Deckensegel

  • Kühlung über die Decke, taupunktunabhängig
  • Heizung über dieselbe Deckenfläche
  • Beleuchtung als großflächiges Flächenlicht
  • Schallabsorption im selben Deckensegel

Projektspezifisch im Gebäude bleibt

  • Wärme- und Kältequelle, etwa Wärmepumpe oder Free Cooling
  • Hydraulische Verteilung im Gebäude
  • Frischluft über Fensterlüftung oder Lüftungsanlage
  • Elektroinstallation und Gebäudeautomation

Was Projekte im Betrieb zeigen.

Beispielwerte aus realisierten Büro- und Gewerbeprojekten. Die konkreten Werte hängen von Standort, Nutzung und Auslegung ab.

Projektbeispiele

20 bis 49 Cent

pro Quadratmeter und Monat

Energiekosten für Heizung und Kühlung über die Zeit. Quelle: Angaben unserer Kunden aus realisierten Projekten, unter anderem ABW Architekten und Team Funke Klimatechnik (gemessener Verbrauch mal Energiepreis, Annahmen auf Anfrage). Die Werte sind projektabhängig und zeigen, wie stark Standort und Nutzung das Ergebnis prägen.

Einzelprojekt

0,62 kWh/m²

im heißesten Spitzenmonat

Gemessener Stromverbrauch für die Sommerkühlung bei Team Funke Klimatechnik, hochgerechnet auf 300 m². Ein Einzelwert, kein übertragbarer Kennwert. Das entspricht ca. 5 € pro Monat für ein 30 m² großes, 22 °C kühles Büro.

Systemvergleich

Systemvergleich für Ihr Projekt besprechen.

Pauschale Tabellen zwischen Split-Klima, Fan Coil, klassischer Kühldecke und interpanel blenden die Randbedingungen aus. Im Projektgespräch ordnet interpanel die Systeme entlang Ihrer Kriterien ein, mit Verweis auf vergleichbare realisierte Projekte.

Verbrauch projektgenau ermitteln

Statt mit Pauschalwerten zu rechnen, ermittelt interpanel den erwartbaren Verbrauch über eine zeitabhängige Gebäudesimulation für Ihr konkretes Projekt.

Simulation anfragen →

Passt interpanel zu Ihrem Projekt?

Nicht jede Lösung passt zu jedem Gebäude. Ein kurzer Check vor dem Gespräch.

Besonders geeignet für

  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Großraumbüros, Call Center und Coworking-Spaces
  • Praxen, Kanzleien, Besprechungszentren
  • Schulen, Kliniken und Gesundheitsbauten
  • Gewerbeflächen in Neubau und Bestand
  • Projekte mit Komfortanspruch und Fensterlüftung
  • Gebäude mit Wärmepumpe oder Free Cooling
  • Flächen mit späterer Umnutzung oder Mieterwechsel

Weniger sinnvoll, wenn

  • es um Wohnungsbau oder Einfamilienhäuser geht
  • das Gebäude eine Industrie- oder Lagerhalle ist
  • die Räume keine Kühlung oder Heizung brauchen
  • sehr hohe Feuchtelasten anstehen (Gewächshäuser, spezielle Labore)

Warum ein patentgeschütztes System die Projektsicherheit nicht senkt.

Heiz- und Kühldecken bieten viele Hersteller. Für die taupunktunabhängige Kühlung über eine Membran ist nach unserer Kenntnis derzeit kein direkt gleich aufgebautes kommerzielles System am Markt verfügbar. Die Sorge gilt dann weniger der frühen Festlegung als der Frage nach Vergleichbarkeit, Ersatzteilen und langfristiger Verfügbarkeit, falls es interpanel einmal nicht mehr geben sollte.

Der Grund für diese Sonderstellung ist die MARC-Membrantechnologie (Membrane Assisted Radiant Cooling), die von Alexander Buff erfunden, über das Fraunhofer-Institut für Bauphysik zum Patent gebracht und von interpanel zur Marktreife geführt wurde. Es geht um Patentschutz, nicht um fehlendes Interesse der Branche.

Offene Technik statt Herstellerbindung

Standardhydraulik

Wasser als Medium, Steckkupplung mit 3/4-Zoll-Eurokonus. Kein proprietäres Kältemittel, anschlussfähig an Standardkomponenten.

Offene Schnittstellen

Anbindung über KNX, Modbus, DALI und COM1. Kein geschlossenes Bussystem, das an einen Hersteller bindet.

Ersatz aus der Serienfertigung

Die Panels kommen aus laufender Fertigung in Thüringen. Ersatz und Erweiterung sind auf langfristige Verfügbarkeit ausgelegt.

Fachpartnernetz vor Ort

Qualifizierte Fachpartner in D-A-CH und Luxemburg können Montage, Inbetriebnahme und Service übernehmen, nötig ist das nicht: Dank Standardhydraulik und offenen Schnittstellen setzt das auch jeder Anlagenbauer oder Kältebetrieb um.

Demontierbar, versetzbar, wiederverwendbar.

Klassische Kühldecken werden vollflächig verlegt und sind damit fest mit dem Baukörper verbunden. Bei Umbau oder Umnutzung werden sie in der Regel entsorgt. interpanel-Segel behalten einen Restwert.

Für Eigentümer

Restwert statt Abschreibung

Bei Umbau oder Umnutzung nach 15 bis 20 Jahren behalten die Segel Wert. Sie werden demontiert, versetzt und in einer neuen Konfiguration weiterverwendet, statt komplett entsorgt zu werden.

Für Vermieter

Die Technik zieht mit

Bei Mieterwechsel oder Standortwechsel werden die Segel abgenommen und in der neuen Fläche weiterverwendet, statt rückgebaut und neu beschafft. Das senkt die Kosten bei jeder Umnutzung.

Nachhaltigkeit

Re-use vor Recycling

Demontierbare, wiederverwendbare Bauteile senken Ressourceneinsatz und Abfall über den Lebenszyklus. Das System wird umkonfiguriert, nicht ersetzt.

Nachweise, Materialqualität und Förderung

Prüfberichte und Zertifikate, die in Ausschreibung, Betrieb und Zertifizierung gebraucht werden.

VOC-Zertifizierung A+

Geprüft 2024. Emissionsarme Baustoffe, relevant für Innenraumluftqualität und Nachhaltigkeitszertifizierungen.

DIN-geprüfte Leistungsdaten

Heiz- und Kühlleistung nach DIN EN 14037 und DIN EN 14240, Akustik nach DIN EN ISO 354, Brandschutz nach DIN EN 13501-1. Alle Prüfungen durch unabhängige Institute.

Eigene Patente

Die MARC-Membrantechnologie wurde von Alexander Buff erfunden und über das Fraunhofer-Institut für Bauphysik zum Patent gebracht. interpanel ist Spin-off und exklusiver Lizenznehmer der Fraunhofer-Gesellschaft und hält darüber hinaus mehrere eigene Patente.

Förderung

Förderfähigkeit hängt von Gebäude, Nutzung und Maßnahme ab; die niedrigen Vorlauftemperaturen passen zu Wärmepumpe und Niedertemperaturnetzen. interpanel ordnet das im Projektgespräch ein.

Beitrag zur DGNB-Zertifizierung (System 2023)

DGNB-konforme Gebäude sichern Wert, Vermietbarkeit und ESG-Reporting: interpanel unterstützt in der Systemversion 2023 mehrere Kriterien gleichzeitig.

DGNB Sustainability Challenge 2020, Gewinner in der Kategorie Innovation

SOC1.1

Thermischer Komfort

Kühlung über Strahlungsabsorption: zugfrei, regelt die operative Temperatur direkt über die Flächentemperatur, ohne kritische Strahlungstemperatur-Asymmetrie. Einzelraumregelung möglich.

SOC1.3

Akustischer Komfort

Integrierte Akustikauflage (Klasse A, αw 0,85–1,0, DIN EN ISO 354) im selben Bauteil – Kühlung und Schallabsorption ohne Zielkonflikt.

SOC1.4

Visueller Komfort

Tageslichtnahes Licht (CRI > 90, UGR ≤ 19, DIN EN 12464-1), integriert im Deckensegel.

TEC1.6

Zirkuläres Bauen

Demontierbar, versetzbar und wiederverwendbar (Steckkupplungen, werkzeuglos tauschbare Komponenten, sortenreines Aluminium) – Beitrag zur neuen Mindestanforderung der DGNB 2023.

ENV1.1 / 2.1

Klimaschutz & Primärenergie

Wassergeführt, im Raum kältemittelfrei, wärmepumpen- und Free-Cooling-tauglich, geringe Hilfsenergie, niedriges Materialgewicht. Umwelt-Produktdeklaration (EPD) nach EN 15804 in Vorbereitung.

interpanel unterstützt und erleichtert diese Kriterien; die erreichbare Punktzahl hängt vom Gesamtkonzept und der Nutzung ab (DGNB System 2023). Datenblätter und Nachweise projektspezifisch auf Anfrage.

Von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme

1

Machbarkeitscheck

Erstberatung und Eignungsprüfung für Neubau, Bestand oder Mieterausbau.

2

Simulation

Zeitabhängige energetisch-raumklimatische Simulation der interpanel-Bereiche über das ganze Jahr nach VDI 2078, für Lasten, Komfort und Energiebedarf.

3

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Investition und Betriebskosten auf Basis der Simulation, mit Einordnung der Förderfähigkeit.

4

Ausführung und Inbetriebnahme

Koordination mit Fachplanern, Fachpartnern und Installationsbetrieben.

Warum eine bestehende Kühldecke durch interpanel ersetzt wurde

Sebastian Blum, sblum GmbH, München

„Wir haben die vollflächig verlegten Metall-Kühldecken entfernt. Im Sommer haben diese sich permanent abgeschaltet."

Sebastian Blum, Geschäftsführer, sblum GmbH, München

Warum Bauherren auf interpanel setzen: weil es funktioniert und sich rechnet.

01

Ohne planmäßige Wartung im Deckensystem

Keine Filter, keine beweglichen Teile, keine Kühlregister-Reinigung im Deckensystem.

02

Niedrigere Betriebskosten

Niedrige Vorlauftemperaturen, ein hydraulischer Kreislauf und LED-Abwärme im Kühlkreislauf.

03

Geprüfte Materialqualität

VOC A+, DIN-geprüfte Heiz- und Kühlleistung und Brandschutz-Nachweise für Ausschreibung und Betrieb.

04

Bestandssanierung ohne Leerstand

Trockener Einbau mit minimalem Eingriff in die bestehende Infrastruktur.

05

Mieterausbau ohne Entsorgung

Segel werden bei Umnutzung abgenommen, versetzt oder wiederverwendet.

06

Niedrige Gesamtkosten über den Lebenszyklus

Vier Funktionen in einem Bauteil ersetzen mehrere Einzelsysteme: geringere Gesamtinvestition, niedrige Betriebskosten und kaum Wartung statt vieler separater Gewerke (projektabhängig).

Fragen aus Bauherren- und Investorensicht

Mit welcher Investition ist beim interpanel-System zu rechnen?

Die Investition hängt von Projektgröße, Ausstattungsumfang und gewünschten Funktionen (Licht, Akustik, Heizen, Kühlen, Zubehör) ab.

  • Durch die Multifunktionalität ersetzt interpanel mehrere Einzelsysteme. Das senkt Gesamtinvestition und Koordinationsaufwand.
  • Geringerer Materialeinsatz reduziert Baukosten gegenüber klassischen passiven Kapillarrohr-Kühldecken
  • Vorfertigung verkürzt die Bauzeit und senkt Montagekosten
  • Geringe Betriebskosten und keine planmäßige Wartung im Deckensystem machen die Investition langfristig wirtschaftlich

Im persönlichen Projektgespräch prüfen wir, ob Ihr Projekt zum System passt und stimmen eine projektspezifische Einschätzung mit Ihnen ab.

Was passiert bei einer Neuzonierung, etwa nach einem Mieterwechsel?

interpanel-Segel sind modular aufgebaut und lassen sich bei einer Neuzonierung erweitern, versetzen oder neu konfigurieren.

  • Großraumbüros werden ohne großen Aufwand in Einzelbüros umgewandelt, oder umgekehrt
  • Keine Neuanschaffung einer kompletten Anlage. Bestehende Segel werden wiederverwendet.
  • Das standardisierte Maß bleibt flexibel und anpassbar für künftige Grundrissänderungen
  • Reduziert Umbaukosten und verlängert die Nutzungsdauer der Technik
Benötige ich zusätzliche Anlagentechnik?

interpanel löst die wesentlichen raumklimatischen Herausforderungen mit einem System.

Notwendig:

  • Wärme- und Kälteerzeuger, zum Beispiel eine Wärmepumpe
  • Hydraulisches Netz mit Regelgruppen und Raumthermostaten
  • Stromanschluss für Klimaleuchten oder Akustikleuchten (Klimapanels benötigen keinen Strom)

Nicht erforderlich:

  • Taupunktregelung und Taupunktsensorik
  • Zusätzliche Entfeuchtungsanlagen
  • Komplexe MSR-Technik

In vielen Projekten reicht natürliche Fensterlüftung; bei besonderen Anforderungen kombinierbar mit dezentraler Luftentfeuchtung oder klassischer Lüftung.

Welche Förderoptionen gibt es?

Förderfähigkeit hängt vom Gebäudetyp, der Nutzung und der eingesetzten Anlagentechnik ab. interpanel arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen und ist gut mit Wärmepumpen, Geothermie oder Free-Cooling-Systemen kombinierbar. Welche Förderung in Ihrem Projekt greift, prüfen wir gemeinsam im Projektgespräch.