interpanel

Ein Deckensystem für Licht, Akustik, Heizung und Kühlung

Wie aus Anforderungen, Technikdaten und Projektablauf eine funktional konfigurierte Decke entsteht.

Was interpanel ersetzt und was bauseits bleibt.

interpanel bündelt vier Gewerke an der Decke. Eine Schnittstelle, klar definiert. Versorgung, Verteilung und Gebäudetechnik bleiben projektspezifisch.

interpanel ersetzt

  • Kühldecke
  • Deckenheizung
  • Flächen- und Pendelleuchten
  • Separate Akustikabsorber

Bauseits bleibt

  • Wärme- und Kältequelle, z.B. Wärmepumpe
  • Hydraulische Verteilung im Gebäude
  • Frischluft über Fensterlüftung oder Lüftungsanlage
  • Elektroinstallation und Gebäudeautomation

Schnittstellen

  • Hydraulik mit Steckkupplung
  • Klimasteuerung, Thermostate oder KNX
  • Lichtsteuerung über DALI, KNX, EnOcean, Bluetooth

Ein modulares Deckensystem, funktional konfiguriert.

Eine Decke. Vier Funktionen. Individuell auf Ihr Projekt abgestimmt.

Bauteil in 3D · Dreierfeld quer

Deckensegel interaktiv ansehen.

Ziehen zum Drehen, scrollen zum Zoomen.

Dreierfeld quer, drei Deckensegel als Feld
EigenschaftKlimaleuchteKlimapanelAkustikleuchte
Einsatz im System Zonen mit Licht, Akustik, Heizen und Kühlen Thermisch und akustisch aktive Flächen ohne integrierte Beleuchtung Licht und Akustik ohne hydraulische Temperierung
Licht
Heizen
Akustik
Kühlen
Wasseranschluss
Stromanschluss
Format (mm) 2.163 × 1.068 × 100

Eine Systemlösung

interpanel Deckensystem im Raum, mehrere Deckensegel zusammengeführt
Deckensystem im Kontorhaus Kaisergalerie Hamburg

Ein Deckensystem ganzheitlich gedacht.

01 · Klima

MARC, taupunktunabhängige Kühlung

Die Membrane Assisted Radiant Cooling Technologie trennt feuchte Raumluft physikalisch von der Kühlfläche. Wärmestrahlung passiert die Membran, die feuchte Raumluft nicht.

Technische Einordnung

Vorlauftemperaturen 6 bis 12 °C ermöglichen den Betrieb mit Wärmepumpe und Free Cooling. Die Kühlleistung steht auch bei offenen Fenstern zur Verfügung. MARC ist mehrfach weltweit patentiert und exklusiv an interpanel lizenziert.

MARC-Membran: Funktionsprinzip im Querschnitt Die kalte Kühlfläche liegt oben (8 bis 12 Grad). Darunter die MARC-Membran. Wärmestrahlung aus der warmen, feuchten Raumluft passiert die Membran nach oben und wird von der Kühlfläche aufgenommen. Wasserdampf steigt auf, wird aber an der Membran zurückgehalten, sodass kein Kondensat an der Kühlfläche entsteht. Kühlfläche · 8 bis 12 °C MARC-Membran Wärme ↑ Feuchte ✕ Warme, feuchte Raumluft · offenes Fenster
Die MARC-Membran ist durchlässig für Wärmestrahlung, aber dicht gegen Wasserdampf, wie eine Isolierglasscheibe. So kühlt das System taupunktunabhängig.

02 · Licht

LED-Beleuchtung

Tageslichtnahe Lichtsteuerung 3.000 bis 6.500 K, CRI über 90, stufenlos dimmbar von 0,1 bis 100 %. Die LEDs werden über die thermisch aktivierte Fläche entwärmt, ohne zusätzliche Wärmelast im Raum.

HCL-Lichtsteuerung im Detail →
Klimaleuchte: Funktionsprinzip von Licht und Entwärmung Die LED-Klimaleuchte sitzt direkt auf der thermisch aktivierten Fläche. Ihre Abwärme wird an der Kontaktfläche unmittelbar abtransportiert, sodass keine zusätzliche Wärmelast im Raum entsteht. Nach unten strahlt tageslichtnahes Licht von 3.000 bis 6.500 Kelvin mit einem Farbwiedergabeindex über 90, stufenlos dimmbar von 1 bis 100 Prozent. Thermisch aktivierte Fläche Klimaleuchte · LED Wärmeabtransport 3.000–6.500 K · HCL Arbeitsplatz · Raum
Die LED sitzt direkt auf der thermisch aktivierten Fläche, ihre Abwärme wird unmittelbar abtransportiert, nicht an den Raum abgegeben. Lichtsteuerung tageslichtnah 3.000 bis 6.500 K.

03 · Material

Modularität

Standardisiertes Maß, nicht fest mit dem Baukörper verbunden. Bei Mieterwechsel oder Umnutzung werden Segel umkonfiguriert oder versetzt. Einzelne Komponenten wie LEDs oder Akustikauflagen sind tauschbar, ohne das gesamte Panel zu ersetzen.

Modularität im Detail →
Modularität: zwei Segelgruppen in einem Raum, verteilt auf zwei Räume mit Stichleitung ab Flur Sechs standardisierte Deckensegel im Format 1:2 als zwei 3er-Gruppen untereinander in einem Raum. Beim Aufteilen teilt sich der Raum am Zwischenraum in zwei Räume; ein breiter Flur legt sich dazwischen, von dem je eine hydraulische Stichleitung direkt an die mittig sitzende Segelgruppe führt. Standardmaß · Format 1:2 FLUR Zwei Gruppen, ein Raum Stichleitung ab Flur
Standardisierte 1:2-Segel als zwei Gruppen in einem Raum, beim Aufteilen in zwei Räume führt je eine Stichleitung vom Flur direkt an die Segelgruppe (illustrativ).

Weniger Fläche, weniger Material.

interpanel-Deckensegel belegen rund ein Drittel der Decke und brauchen keine Lüftung oder Entfeuchtung als Schutzfunktion der Kühlfläche. Gleichzeitig sind sie ein Vielfaches leichter als klassische Heiz- und Kühldeckensysteme.

67 %

weniger belegte Fläche interpanel gegenüber Putzdecke

Raumbelegte Fläche im Vergleich Beispielhafte, projektabhängige Deckenbelegung in Prozent der Raumfläche: Putzdecke rund 90 Prozent, Gipskartonklimadecke rund 90 Prozent, Metallkühlsegel rund 75 Prozent, interpanel typisch 20 bis 35 Prozent, im Diagramm 30 Prozent. interpanel belegt damit deutlich weniger Decke als klassische geschlossene Kühldecken; Berechnungsgrundlage auf Anfrage. Klassische geschlossene Systeme benötigen zusätzliche Luftentfeuchtung als Schutzfunktion. 100 80 60 40 20 0 RAUMBELEGTE FLÄCHE [%] 90 %* 90 %* 75 %* −67 % 30 % Putzdecke Gipskartonklimadecke Metallkühlsegel interpanel
interpanel belegt projektabhängig typisch 20 bis 35 % der Deckenfläche. Klassische geschlossene Kühldecken (Putz- und Gipskartonsysteme) belegen üblicherweise nahezu die gesamte Decke, offene Metallkühlsegel je nach Auslegung einen Großteil. Werte beispielhaft und projektabhängig; Berechnungsgrundlage auf Anfrage. * benötigt zusätzliche Luftentfeuchtung in der Decke als Schutzfunktion gegen Kondensation.
94 %

weniger Material interpanel gegenüber Putzdecke

Spezifisches Flächengewicht von Deckensystemen im Vergleich Beispielhafte, bauart- und projektabhängige Gewichte in Kilogramm pro Quadratmeter, raumflächenbezogen: Putzdecke bis zu rund 70 kg/m² im Gesamtaufbau (als Höchstwert, 100 Prozent), Gipskartonklimadecke rund 22 kg/m² (31 Prozent), Metallkühlsegel rund 12,5 kg/m² (18 Prozent), interpanel rund 4,4 kg/m² (6 Prozent). Bezogen auf diesen Höchstwert der Putzdecke ergibt sich rund 94 Prozent weniger Material; Berechnungsgrundlage auf Anfrage. 70 60 50 40 30 20 10 0 GEWICHT IN KG/M² (RAUMFLÄCHENBEZOGEN) 100 % 31 % 18 % −94 % 6 % Putzdecke Gipskartonklimadecke Metallkühlsegel interpanel
interpanel-Deckensegel wiegen ca. 4,4 kg/m² raumflächenbezogen. Klassische Heiz- und Kühldeckensysteme liegen je nach Bauart deutlich darüber: Gipskarton-Klimadecken und Metallkühlsegel im zweistelligen kg/m²-Bereich, geputzte Massivaufbauten als Höchstwert bis zu rund 70 kg/m² im Gesamtaufbau. Werte typisch und beispielhaft, bauart- und projektabhängig; Berechnungsgrundlage auf Anfrage.

Vier Konsequenzen aus dem reduzierten Flächen- und Materialeinsatz.

01 Statik

Geringere Last auf der Tragkonstruktion

Mit bis zu rund 94 Prozent weniger Material als ein schweres Putzsystem, das als Höchstwert bis zu rund 70 kg/m² im Gesamtaufbau erreicht, tragen Decke, Stützen und Fundament eine deutlich geringere Last. Werte bauart- und projektabhängig.

02 TGA

Keine Lüftung als Schutzfunktion nötig

Ein Taupunktwächter ist nicht notwendig. Zusätzlich entfällt die Lüftung gegen Kondensation. Wenn gewünscht, lässt diese sich allein nach dem Frischluftbedarf der Nutzung auslegen.

03 Lebenszyklus

Reduziertes Material über den Lebenszyklus

Weniger verbautes Material bedeutet weniger graue Energie in Herstellung, Transport und Entsorgung. So fällt der Ressourcenaufwand über den gesamten Lebenszyklus geringer aus.

04 Wiederverwendung

Demontierbar und wiederverwendbar

Montiert statt eingeputzt, lassen sich die Segel zerstörungsfrei demontieren und andernorts erneut einsetzen. Das passt zu Kreislauf- und Rückbaukonzepten sowie zu Zertifizierungen wie der DGNB.

Technische Daten im Detail.

Technische Ansicht
Basisdaten

Format mit Blende, Einzelsegel: 2.163 × 1.068 × 100 mm (mit Akustikauflage 150 mm)

Format ohne Blende, Einzelsegel: 2.159 × 1.064 × 100 mm

Abhanghöhe: ab 200 mm Gesamthöhe, Sondervariante 0 mm (direkt an Rohdecke mit seitlichem hydraulischem Abgang)

Gewicht: ca. 24 kg pro Klimaleuchte (ca. 10 kg/m² Panelfläche), ca. 21 kg pro Klimapanel (ca. 9 kg/m² Panelfläche)

Material: Aluminium, gepulvert in RAL 7021, Farbanpassung durch wechselbare Blende

Rahmenfarbe:RAL 7021RAL 7021, Rahmenblende glatt RAL 7021 Standard matt, Optional: RAL gepulvert, werkzeuglos tauschbar

Hydraulik: Steckkupplung, 3/4 Zoll Eurokonus, Medium Wasser

Wärmequelle: Warmwasser, z. B. über Wärmepumpe, PVT oder bauseitige Wärmequelle.

Sauerstoffdiffusion: sauerstoffdiffusionsoffen, eine Kombination mit Schwarzstahl im System ist nicht zulässig. Zulässig sind Edelstahl, Kunststoff, Kupfer. Es sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Stromanschluss: 1-phasig (nur Klimaleuchte und Akustikleuchte)

Dali-Anschluss: optional

VOC-Klasse: A+

Brandklasse: B-s1, d0 nach DIN EN 13501-1

Montage: werkseitig vorgefertigt geliefert

Akustikleuchte: ohne Wasseranschluss

Licht

Lichttechnik: Human Centric Lighting 3.000 bis 6.500 K, alternativ Neutralweiß 4.000 K

Lichtleistung: 15.000 Lumen pro Farbkanal

Leistungsaufnahme: 240 W gesamt, eine Phase pro drei Leuchten

Spannung: 230 V, 50 Hz Eingang, 48 V DC Ausgang

Farbwiedergabe: CRI über 90

Entblendung: UGR ≤ 19 für Arbeitsstätten

Dimmbarkeit: stufenlos von 0,1 bis 100 %, flickerfrei, jede Lichtfarbe einzeln steuerbar

Lebensdauer: L80 / B10, mindestens 80 % des maximalen Lampenlichtstroms nach 28 Jahren Benutzung mit typischen 1.750 h/a

Umgebungstemperatur: 10 bis 45 °C

IP-Schutzklasse: IP 20

Normen: ASR A3.4 und DIN EN 12464-1, geeignet für Arbeitsstätten

Akustik

Absorptionsgrad: αw 0,85 bis größer 1

Absorberklasse: Breitbandabsorber Klasse A bzw. B

Aufbauhöhe: 50 mm, Gesamthöhe der Deckensegel 150 mm, minimale gesamte Abhanghöhe 250 mm empfohlen

Brandverhalten: DIN 4102 B1, schwer entflammbar

Absorberfarbe: Schwarz (Standard), Alternative Farbe auf Anfrage

Norm: Akustikprüfung nach DIN EN ISO 354

Heizen

Heizleistung: rund 184 W pro Panel bei 40/35 °C

Spezifische Leistung: ca. 80 W/m² aktiver Heizfläche

Aktive Heizfläche: ca. 2,3 m² pro Klimapanel und Klimaleuchte

Vorlauftemperatur: typisch 28 bis 40 °C, max. 50 °C

Wärmeübertragung: Wärmestrahlung, Konvektion < 0,1 m/s

Wartung: keine planmäßige Wartung am Deckensystem, Oberfläche abwischbar nach Vorgabe

Norm: Prüfung nach DIN EN 14037

Kühlen, taupunktunabhängig

Kühlleistung Klimapanel: bis zu 245 W pro Klimapanel (DIN EN 14240)

Kühlleistung Klimaleuchte: bis zu 391 W pro Klimaleuchte, inkl. Abführung der LED-Abwärme (DIN EN 14240)

Aktive Kühlfläche: ca. 1,9 m² pro Klimapanel und Klimaleuchte

Vorlauftemperatur: typisch 8 bis 12 °C, ab 6 °C möglich

Kühlprinzip: Absorption von Wärmestrahlung, MARC-Membran trennt die Kühlfläche physikalisch von der feuchten Raumluft

Taupunktregelung: nicht erforderlich

Betrieb unterhalb der Taupunkttemperatur: dauerhaft zulässig

Luftgeschwindigkeit: zugluftfrei, unter 0,1 m/s

Geräuschemission: geräuschlos

Fensterlüftung: kombinierbar, ohne Abschaltung

Norm: Prüfung nach DIN EN 14240

Steuerung und Zubehör

Bus-Anbindung: DALI für Licht und Szenen, KNX zur Gebäudeautomation

Bedienung: Taster oder App, Einzelraum- oder Zonensteuerung

Sensoren Licht: Bewegungsmelder, HCL und Präsenz, projektspezifisch integrierbar

Integration im Panel: Sprinkler, Lüftungsauslässe, Linearleuchten, Notleuchten. Für individuelle Anforderungen sind projektspezifische Lösungen möglich.

Temperatursteuerung: Die Deckensegel bieten keine eigene Temperatursteuerung, diese ist durch das hydraulische Netz bereitzustellen.

Hier passt interpanel besonders gut.

Eine schnelle Einordnung vor der technischen Projektprüfung.

Typische Einsatzbereiche

Großraumbüro im gewerblichen Neubau mit interpanel Deckensegeln
Gewerblicher Neubau
Sanierte Bürofläche im Bestand mit interpanel Klimaleuchten
Gewerblicher Bestand
Unterrichtsraum mit interpanel Klimapanels und Akustikdecke
Bildung
Raum einer medizinischen Einrichtung mit interpanel Deckensystem
Medizinische Einrichtungen
Bürofläche im Mieterausbau mit interpanel Deckensegeln
Mieterausbau

Besonders geeignet für

  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Großraumbüros, Call Center und Coworking-Spaces
  • Praxen, Kanzleien, Besprechungszentren
  • Schulen, Kliniken und Gesundheitsbauten
  • Gewerbeflächen in Neubau und Bestand
  • Projekte mit Komfortanspruch und Fensterlüftung
  • Gebäude mit Wärmepumpe oder Free Cooling
  • Flächen mit späterer Umnutzung oder Mieterwechsel

Hier empfehlen wir andere Lösungen

  • Wohnungsbau und Einfamilienhäuser
  • ausschließlich Industrie- oder Lagerhalle ohne Büroflächen
  • reine Licht- und Akustikprojekte ohne Raumklimaaufgabe
  • sehr hohe Feuchtelasten, wie Gewächshäuser oder spezielle Labore

Ausführungsplanung, Technische Planung und Vergabe.

Wenn die Konfiguration steht, werden Unterlagen, Werkplanung und TGA-Schnittstellen konkret.

Leistungsbeschreibungen und Ausschreibungstexte für das interpanel Deckensystem

Ausschreibung

Texte und Leistungsbeschreibungen

LV-Texte, Leistungsdaten und Spezifikationen für Stückliste und Vergabe.

CAD- und BIM-Detailzeichnungen des interpanel Deckensystems

Werkplanung

CAD, BIM und Detailzeichnungen

DWG, IFC, Revit, LDT und Details für Decken-, Hydraulik- und Elektrokoordination.

Abstimmung der Gebäudetechnik: Hydraulik, Regelung und Übergabepunkte

TGA-Schnittstelle

Abstimmung mit der Gebäudetechnik

Hydraulik, Regelung, Lüftung und Übergabepunkte werden projektspezifisch definiert.

Einbauvarianten.

Dasselbe Deckensegel, drei Deckensituationen. Frei hängend, deckennah oder flächenbündig in eine Rasterdecke integriert, je nach Bestand und gewünschtem Deckenbild.

Frei haengendes interpanel Deckensegel in einem Buero Technische Schnittzeichnung: frei hängendes interpanel Deckensegel

Deckensegel

Frei hängend, mit oder ohne Deckenhohlraum.

Deckennah montiertes interpanel Klimapanel mit geringem Abstand zur Decke Technische Schnittzeichnung: deckennah montiertes interpanel Deckensegel

Deckennah

Deckennah montiert, geringer Abstand zur Rohdecke.

Flaechenbuendig in eine Rasterdecke integriertes interpanel Panel Technische Schnittzeichnung: flächenbündig in die Rasterdecke integriertes interpanel Deckensegel

Flächenbündig

Bündig in die Rasterdecke integriert, einheitliches Deckenbild.

Schnelle Installation durch geschulte Fachpartner.

Vorgefertigt geliefert, fachgerecht montiert, begleitet bis zur Inbetriebnahme.

Vorfertigung

Werkseitig komplettiert

Hydraulik, Elektronik, Akustik und Lichttechnik sind vorbereitet.

Fachpartner

Geschulte Installationsbetriebe

Standardisierte Anschlüsse, klare Schnittstellen, definierte Montageprozesse.

Begleitung

Schulung und Baustellensupport

Schulung, Ausführungsbegleitung, Einmessen und Dokumentation.

Zwei interpanel-Fachpartner bei der Vorbereitung und Montage der Deckensegel auf der Baustelle

Auf der Baustelle

Montage durch qualifizierte Fachbetriebe

Trocken montiert, in Stunden statt Wochen.

Die Deckensegel werden werkseitig vorgefertigt geliefert und vor Ort montiert, ausgerichtet und angeschlossen. Ohne Estrich, ohne Schweiß- oder Lötarbeiten, ohne Staub. Inbetriebnahme in einem Tag möglich.

  1. Baustelle im Holzbau mit angeliefertem interpanel Deckensegel und Werkzeug vor Montagebeginn

    01 Anliefern

    Vorgefertigte Segel auf die Baustelle, Auspacken.

  2. Monteur-Team pendelt ein interpanel Deckensegel von der Holzdecke ab

    02 Abhängen

    Segel an der Decke abpendeln und Segel optional miteinander verbinden.

  3. Monteure bringen ein interpanel Deckensegel ein

    03 Positionieren

    Ausrichten im Raster der Decke nach Vorgabe.

  4. Monteur richtet ein interpanel Deckensegel an der Aufhängeschiene aus

    04 Ausrichten

    Millimetergenau über die Aufhängung justieren.

  5. Versorgungsanschluss eines interpanel Deckensegels mit Hydraulik und Elektroverkabelung

    05 Anschließen

    Wasser und Strom anschließen, Hydraulik abdrücken, Abnahme.

Im Betrieb und über den Lebenszyklus.

Inbetriebnahme einer interpanel Klimaleuchte: Lichtmessung per Smartphone mit Farbwiedergabeindex RA 94,4

Inbetriebnahme

Einmessen und Dokumentation

Hydraulischer Abgleich, Funktionsprüfung und Übergabedokumentation.

Diagramm: Temperatur und relative Luftfeuchte mit Behaglichkeitsbereich für ein gesundes Raumklima

Monitoring

Raumklima und Energie im Blick

Datenbasiertes Feintuning über Heiz- und Kühlsaison.

Monteur loest ein interpanel Deckensegel zur Umnutzung und Wiederverwendung

Umnutzung und Re-use

Segel bleiben im System

Segel werden versetzt, umkonfiguriert oder komponentenweise erneuert.

FAQ

Welche Möglichkeiten gibt es zur Kombination von Klimaleuchten und Klimapanels?

Klimaleuchten und Klimapanels basieren auf demselben System und können beliebig miteinander kombiniert werden. So entsteht genau die Mischung aus Licht, Heiz- und Kühlleistung sowie Akustik, die für den jeweiligen Raum benötigt wird.

Wie integriert interpanel Licht und Raumklima in einem System?

interpanel kombiniert Beleuchtung, Heizen, Kühlen und Akustik in einem modularen Deckensystem. Die Klimaleuchte wird dort eingesetzt, wo Licht und Raumklima gemeinsam benötigt werden. Klimapanels ergänzen zusätzliche Heiz-, Kühl- oder Akustikflächen. So entsteht aus einem System eine individuell geplante Decke, die Technik, Komfort und Gestaltung miteinander verbindet.

Welche Anschlüsse braucht das interpanel System?

Pro Klimaleuchte ein hydraulischer Anschluss (Steckkupplung, 3/4 Zoll Eurokonus, Medium Wasser) und ein Stromanschluss (230 V, 1-phasig). Das Klimapanel benötigt nur den hydraulischen Anschluss, keinen Strom. Steuerung Heizen und Kühlen läuft gebäudeseitig über Modbus, KNX oder COM1. Die Lichtsteuerung erfolgt am Deckensegel oder gebäudeseitig über DALI, KNX, EnOcean oder Bluetooth. Optional kombinierbar mit Sensorik für Präsenz, Temperatur und Luftqualität.

Was bedeutet taupunktunabhängig in der Planung?

Taupunktunabhängig bedeutet, dass die Kühlfläche ohne Kondensatrisiko betrieben werden kann. Dadurch entfallen Taupunktüberwachung und Fensterkontakte; für den Betrieb ist keine Entfeuchtung notwendig. Bei hohen Feuchtelasten sind Lüftung oder Entfeuchtung empfehlenswert. Die Planung wird einfacher und niedrige Vorlauftemperaturen können effizient genutzt werden.

Wie viel Deckenfläche wird typischerweise belegt?

interpanel benötigt in der Regel nur 20 bis 35 % der Deckenfläche. Dadurch bleiben große Teile der Decke für Sprinkler, Lüftung, Sensorik und architektonische Gestaltung frei. Die genaue Belegung wird projektspezifisch anhand der Anforderungen an Raumklima, Licht und Akustik ermittelt.

Brauche ich für interpanel eine Lüftungsanlage?

Nein. interpanel benötigt keine Lüftungsanlage, um zu heizen oder zu kühlen. Die Frischluftversorgung kann je nach Gebäude über Fensterlüftung oder eine separate Lüftungsanlage erfolgen. Beide Varianten lassen sich problemlos mit interpanel kombinieren.

Welche Unterlagen gibt es für Planung und Ausschreibung?

Für die Planung und Ausschreibung stellt interpanel alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. Dazu gehören Datenblätter, Ausschreibungstexte, CAD- und BIM-Daten, LDT-Dateien für Relux und DIALux sowie projektspezifische Lichtberechnungen und thermische Auslegungen. Bei Bedarf unterstützen wir zusätzlich mit Zonenberechnungen der interpanel-Bereiche und projektspezifischen Planungsleistungen. Anfrage über das Kontaktformular oder per E-Mail an info@interpanel.com.

Spezifische Kühl- und Heizleistung über die Temperaturdifferenz ΔT Liniendiagramm. X-Achse Temperaturdifferenz ΔT 0 bis 25 K, Y-Achse Leistung in Watt pro Panel. Gezeigt werden Kühlleistung nach DIN EN 14240, Heizleistung nach DIN EN 14037-5:2016 sowie der Bemessungswert mit LED-Beleuchtung 100 % für die Klimaleuchte. ΔT = 16 K · 8/12 °C 050100150200250300350400450500 HEIZ- UND KÜHLLEISTUNG PRO PANEL [W] 2345678910111213141516171819202122232425 TEMPERATURDIFFERENZ ΔT [K] Bemessungswert mit LED (Klimaleuchte) Kühlleistung nach DIN EN 14240 Heizleistung nach DIN EN 14037-5:2016
Die Heiz- und Kühlleistung wird über die Sichtfläche an den Raum abgegeben. Rückseitig sind Klimaleuchte und Klimapanel 50 mm wärmegedämmt. So lässt sich das Segel auch in geschlossene Decken einbauen, ohne dass nicht zu temperierende Bauräume unnötig gekühlt oder geheizt werden.
Tabelle nach DIN EN 14240 / 14037
ΔT [K] Kühlung
W pro Panel · DIN EN 14240
mit LED
W pro Panel · 240 W
Heizung
W pro Panel · DIN EN 14037-5:2016
25 331 477 271
24 316 462 259
23 302 448 247
22 288 434 236
21 273 419 224
20 259 405 212
19 245 391 201
18 231 377 189
17 217 363 178
16 203 349 166
15 189 335 155
14 175 321 144
13 162 308 132
12 152 298 121
11 138 284 110
10 125 271 99
9 111 257 89
8 98 244 78
7 85 231 67
6 72 218 57
5 59 205 46
4 46 192 36
3 34 180 27
2 22 168 17
1 10 156 8
0 0 146 0

Leistung je Panel, ermittelt nach DIN EN 14240 (Kühlen) und DIN EN 14037-5:2016 (Heizen) über die aktive Fläche je Element (Kühlen 1,9 m², Heizen 2,3 m²). Der LED-Bemessungswert enthält die Abführung der LED-Abwärme aus dem 240-W-System in den Kühlkreislauf. Quelle: offizielle Leistungsdatentabelle interpanel (TD_18).

Äquivalente Schallabsorptionsfläche über Frequenz nach DIN EN ISO 354 Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in den Terzbändern 100 bis 5.000 Hertz. Gezeigt werden Einzelfeld und Dreierfeld und Sechserfeld. Bewerteter Schallabsorptionsgrad αw 0,85, Absorptionsklasse A. 0246810 A_OBJ [M²] 1002004008001,6 k3,2 k5 k FREQUENZ [HZ] αw 0,85 · Klasse A
Einzelfeld
Dreierfeld
Sechserfeld
Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in m², gemessen nach DIN EN ISO 354. Bewerteter Absorptionsgrad αw nach DIN EN ISO 11654.
Tabelle nach DIN EN ISO 354
Frequenz [Hz] Einzelfeld
A_obj [m²]
Dreierfeld
A_obj [m²]
Sechserfeld
A_obj [m²]
100 12,13,9
125 0,82,34
160 13,67,1
200 1,34,17,7
250 1,24,17,7
315 1,34,37,5
400 1,54,36,8
500 2,44,36,5
630 2,44,46,7
800 2,25,28,1
1000 2,45,18,5
1250 2,34,98,2
1600 2,45,69,7
2000 2,74,37,1
2500 2,23,96,6
3150 2,23,96,6
4000 23,76,1
5000 1,83,35,8

Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in m², gemessen nach DIN EN ISO 354. Bewerteter Schallabsorptionsgrad αw 0,85, Absorptionsklasse A nach DIN EN ISO 11654. Quelle: produktspezifischer Prüfbericht (interpanel TD_30 / TD_31).