interpanel
interpanel Deckensegel mit anthrazitfarbenem Rahmen und integriertem Linearlicht, Untersicht vor dunkler Industriedecke

Gestaltungsfreiheit an der Decke

Licht, Akustik, Heizung und Kühlung in einem Deckensegel. Nur 20 bis 35 Prozent der Decke übernehmen die Technik, der Rest bleibt Gestaltungsspielraum.

Die Technik verschwindet, die Decke bleibt Gestaltung.

Keine Geräte, keine Gitter, keine Auslässe im Sichtbereich: Was bleibt, ist eine ruhige Fläche, die Licht, Akustik und Temperierung trägt und sich gestalten lässt, bis zum durchgehenden Lichthimmel.

Modernes Großraumbüro mit leuchtenden interpanel Deckensegeln über Arbeitsplätzen und einem Lounge-BereichPremium-Loungeraum mit leuchtendem interpanel Deckensegel über grauem Sofa und HolzwandPremium-Konferenzraum mit großflächig leuchtenden interpanel Deckensegeln über dem Besprechungstisch

Vier Gewerke. Eine Decke. Mehr Raum für Architektur.

Licht, Akustik, Heizung und Kühlung konkurrieren oft um dieselbe Fläche. interpanel bündelt diese Funktionen in einem System und reduziert den Bedarf an aktiver Deckenfläche auf typischerweise 20 bis 35 Prozent.

Warum das architektonisch relevant ist

Klassische passive Kühldecken belegen 80 bis 90 Prozent der Deckenfläche. Hinzu kommen Lüftungsauslässe, Pendelleuchten, Akustikflächen, Sprinkler und Sensorik. Für den architektonischen Entwurf bleibt wenig Spielraum.

Hinzu kommt die zeitliche Dimension: Die Decke wird für den ersten Mieter geplant, soll das Gebäude aber 30 Jahre tragen. Bei jedem Mieterwechsel werden Wände, Lüftungsauslässe und Kühldecke neu gemacht. Der Entwurf hält selten den ersten Nutzungszyklus.

interpanel adressiert beides: Vier Funktionen verschmelzen im Deckensegel, die Belegung sinkt auf 20 bis 35 Prozent. Die Segel sind nicht fest verbaut, sondern demontierbar und neu konfigurierbar.

Was Architekten an der Decke entscheiden.

Entscheidend ist die Wirkung im Raum: Deckenbild, Kante, Restfläche, Einbauhöhe und spätere Anpassbarkeit.

Deckenbild

Ordnung schafft Ruhe

Die technischen Funktionen werden in einem einheitlichen Deckensystem gebündelt. So entsteht ein klares Deckenbild statt einer Ansammlung einzelner Einbauten.

Freie Fläche

Nur 20 bis 35 Prozent aktive Deckenfläche

In dieser Fläche vereint interpanel Licht, Akustik, Heizung und Kühlung. Der Großteil der Decke bleibt frei für Architektur, Sprinkler, Sensorik, Lüftung und spätere Anpassungen.

Einbau

Drei Einbauvarianten für unterschiedliche Raumkonzepte

Abgependelt, deckennah oder in Rasterdecken integriert: dieselbe Systemtechnik, angepasst an die gewünschte Raumwirkung.

Lebenszyklus

Flexibel bei Mieterwechsel und Umbau

Segel lassen sich neu positionieren, wiederverwenden und komponentenweise anpassen.

Raumwirkung im Bild

Deckenbild und Raumwirkung in realisierten Projekten. Einzelne Aufnahmen sind zum Schutz noch nicht abgeschlossener Bauzustände AI-enhanced und im Bild gekennzeichnet.

Visualisierungen

Einzelne Projektaufnahmen sind zum Schutz noch nicht abgeschlossener Bauzustände AI-enhanced und im Bild entsprechend gekennzeichnet.

Was die freie Decke im Projekt wert ist.

Rund 70 Prozent der Deckenfläche bleiben frei. So entstehen Freiräume für Architektur heute und Flexibilität für Veränderungen morgen.

Schnittstellen

Weniger Konflikte in der Deckenplanung

Sprinkler, Brandmelder und Sensorik lassen sich integrieren, ohne die aktive Fläche zu unterbrechen. Lüftungsauslässe und weitere Gebäudetechnik bleiben flexibel positionierbar.

Umnutzung

Anpassung ohne Rückbau

Spätere Eingriffe brauchen keinen Rückbau der Deckenstruktur. Segel werden einzeln demontiert, versetzt, neu zoniert oder ergänzt, statt die ganze Decke neu zu machen.

Bauphase

Schneller montiert, einfacher koordiniert

Durch die geringe Deckenbelegung entstehen weniger Konflikte mit anderen Gewerken. Das beschleunigt die Ausführung und reduziert Nacharbeiten auf der Baustelle.

Lebenszyklus

Flexibel über mehrere Nutzungszyklen

Bei späteren Umbauten oder Mieterwechseln bleiben ausreichend Reserven für Anpassungen. So kann die Decke mit den Anforderungen des Gebäudes wachsen, statt ersetzt werden zu müssen.

Drei Einbauvarianten, ein Grundelement

Klimaleuchte, Klimapanel und Akustikleuchte teilen Format und Oberfläche. Über die Einbauvariante wird die Wirkung im Raum bestimmt.

Abgependeltes Deckensegel

Sichtbar als eigenständiges Element im Raum. Unterhalb einer abgehängten Decke oder direkt an der Rohdecke montiert. Maximale Wirkung für Licht, Akustik und Raumklima.

Deckennaher Einbau

Direkt unter der Decke angeordnet, mit Anschlüssen im Deckenhohlraum. Ideal für niedrige Raumhöhen und ein ruhiges, geschlossenes Deckenbild.

Integration in die Rasterdecke

Eingesetzt in bestehende Rasterdeckensysteme. Geeignet für Bestandssanierungen mit vorhandener Rasterdecke.

Wann interpanel gestalterisch zur Aufgabe passt.

Wir sagen früh, wenn ein Projekt nicht zum System passt, statt es in den Entwurf zu zwingen.

Besonders geeignet für

  • Büro- und Verwaltungsbauten mit Anspruch an ruhige Deckenflächen
  • Bestandssanierungen mit niedrigen Deckenhöhen oder Denkmalauflagen
  • Mieterausbauten und Flächen mit häufigen Nutzungswechseln
  • Repräsentative Räume mit hohem Anspruch an Komfort und Atmosphäre
  • Projekte mit gewünschter Fensterlüftung
  • Entwürfe mit sichtbarer Deckenoberfläche (Sichtbeton, Holzdecke, historische Decke)

Weniger sinnvoll, wenn

  • es um Wohnungsbau oder Einfamilienhäuser geht
  • reine Industrie- oder Lagerhallen ohne Komfortanspruch geplant sind
  • Räume keine Kühlung oder Heizung brauchen
  • sehr hohe Feuchtelasten anstehen (Gewächshäuser, Schwimmbäder)
  • nicht genug Raumhöhe oder Deckenaufbau vorhanden ist

Details und Daten für Entwurf und Werkplanung

Blende, Einbauvariante, Raster, Restflächen und Übergaben werden früh geklärt. interpanel liefert die Unterlagen, die schon im Entwurf und in der Werkplanung helfen.

Vom Entwurf bis zur Übergabe

1

Entwurf

Belegungsdichte, Deckenraster und freie Restflächen werden früh geprüft.

2

Detail- und Werkplanung

BIM, CAD, IFC, DWG, LDT und Hydraulikhinweise für die Koordination.

3

Ausschreibung

GAEB/Freitext je Konfiguration, abgestimmt auf das Deckensystem.

4

Ausführung und Übergabe

Trockener Einbau, Übergabedokumentation und Grundlage für spätere Umnutzung.

„Wir haben den Energieverbrauch deutlich reduziert und mit der Fensterlüftung funktioniert die Heiz-, Kühldecke perfekt."

Jan Siemer, Architekt, ABW Architekten GmbH, Düsseldorf
Glaswand mit Schriftzug ABW Architekten und interpanel Klimaleuchte im Düsseldorfer Büro

Warum Architekten sich für interpanel entscheiden.

01

Die Decke gehört wieder dem Entwurf

20 bis 35 Prozent Deckenbelegung statt 80 bis 90 Prozent. Mehr Freiraum für Tageslicht, Sichtbeton und gestalterische Elemente.

02

Vier Funktionen in einem Panel

Beleuchtung, Akustik, Heizung und Kühlung in einem vorgefertigten Panel. Weniger sichtbare Technik, weniger Deckeneinbauten, weniger Gewerke an der Decke.

03

Standardisiertes Maß, individuelles Deckenbild

Klimaleuchte, Klimapanel und Akustikleuchte tragen das gleiche Außenmaß. Das Deckenbild bleibt ruhig, die Konfiguration ist projektspezifisch frei.

04

Akustikauflage als Teil der Gestaltung

Akustikauflage standardmäßig in Schwarz, alternative Farbe auf Anfrage. Wird Teil der Gestaltung, nicht ein nachträglich addiertes Bauteil.

05

Demontierbar und versetzbar

Panels sind nicht fest mit dem Baukörper verbunden. Bei Umnutzung oder Mieterwechsel werden sie umkonfiguriert oder versetzt, nicht entsorgt.

06

Materialqualität nachgewiesen

VOC A+, Brandschutz-Nachweise, DIN-geprüfte Kühlleistung nach DIN EN 14240. Belastbare Grundlagen für Ausschreibung und Abnahme.

Beitrag zur DGNB-Zertifizierung (System 2023)

Gestaltungsfreiheit und Nachhaltigkeit gehen zusammen: interpanel unterstützt in der DGNB-Systemversion 2023 mehrere Kriterien gleichzeitig, mit einem Bauteil.

DGNB Sustainability Challenge 2020, Gewinner in der Kategorie Innovation

SOC1.1

Thermischer Komfort

Kühlung über Strahlungsabsorption: zugfrei, regelt die operative Temperatur direkt über die Flächentemperatur, ohne kritische Strahlungstemperatur-Asymmetrie. Einzelraumregelung möglich.

SOC1.3

Akustischer Komfort

Integrierte Akustikauflage (Klasse A, αw 0,85–1,0, DIN EN ISO 354) im selben Bauteil – Kühlung und Schallabsorption ohne Zielkonflikt.

SOC1.4

Visueller Komfort

Tageslichtnahes Licht (CRI > 90, UGR ≤ 19, DIN EN 12464-1), integriert im Deckensegel.

TEC1.6

Zirkuläres Bauen

Demontierbar, versetzbar und wiederverwendbar (Steckkupplungen, werkzeuglos tauschbare Komponenten, sortenreines Aluminium) – Beitrag zur neuen Mindestanforderung der DGNB 2023.

ENV1.1 / 2.1

Klimaschutz & Primärenergie

Wassergeführt, im Raum kältemittelfrei, wärmepumpen- und Free-Cooling-tauglich, geringe Hilfsenergie, niedriges Materialgewicht. Umwelt-Produktdeklaration (EPD) nach EN 15804 in Vorbereitung.

interpanel unterstützt und erleichtert diese Kriterien; die erreichbare Punktzahl hängt vom Gesamtkonzept und der Nutzung ab (DGNB System 2023). Datenblätter und Nachweise projektspezifisch auf Anfrage.

Fragen aus Architektur und Fachplanung

Für welche Objekte eignet sich interpanel?

interpanel ist entwickelt für gewerbliche Neubauten und Sanierungen, bei denen hohe Ansprüche an Raumklima, Effizienz und Flexibilität bestehen.

  • Büro- und Verwaltungsgebäude, Bildungsbauten, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Hotels, Kultur- und Versammlungsräume sowie Logistik- und Gewerbeimmobilien
  • Dank modularer Bauweise auch in Bestandsgebäuden einfach nachrüstbar
  • Flexibilität bei Grundrissänderungen und Mieterwechseln macht interpanel über den gesamten Lebenszyklus wirtschaftlich
Wie kann ich Einbauten und zusätzliche Komponenten unterbringen?

interpanel belegt typischerweise nur 20 bis 35 Prozent der Deckenfläche. Dadurch bleiben ausreichend Freiräume für weitere Einbauten.

  • Sprinkler, Lüftungsauslässe, Notleuchten, Sensoren oder Anbauteile zwischen den Segeln integrierbar
  • Lineare Beleuchtung, Blenden oder spezielle Einbauteile flexibel ergänzbar
  • Standardisierte Modulbauweise mit klaren Schnittstellen
Wie kann das Deckensegel individualisiert werden?

interpanel ist als ganzheitliches und integriertes Deckensystem entwickelt.

  • Rahmenfarbe in allen gängigen RAL-Tönen oder eloxiert verfügbar
  • Akustikauflage standardmäßig in Schwarz, alternative Farbe auf Anfrage
  • Integration zusätzlicher Funktionen wie Licht, Akustik oder Sensorik möglich
Wie werden Architekten und Fachplaner unterstützt?

Schon vor Projektbeginn profitieren Sie von projektspezifischen Empfehlungen, in denen wir Anlagendimensionierung und relevante Parameter mit Ihnen abgleichen.

  • Planungssupport mit Ausschreibungstexten, CAD-Zeichnungen, BIM-Daten und Systembroschüren
  • Dynamische Gebäudesimulation zur Auslegung von Heiz- und Kühllasten
  • Beratung zu Schnittstellen, Systemintegration und Konzeptentwicklung
  • Schulungen und Webinare zur fachgerechten Anwendung und Auslegung
  • Fachpartnernetzwerk für die Umsetzung auf der Baustelle
  • Monitoring der Anlagentechnik nach Inbetriebnahme
  • Projektbesichtigungen bei Kunden oder Fachpartnern auf Anfrage