Das kostet Hitze im Büro
Über 90 Prozent der Bürokosten sind Personalkosten, nur etwa 1 Prozent Energie (3-30-300-Regel, JLL). Trotzdem optimieren die meisten nur die Energie. Ab etwa 25 °C sinken Konzentration und Leistung messbar. Rechnen Sie nach, welches Potenzial Ihrem Team an warmen Tagen verloren geht.
Rechenbeispiel: 50 Mitarbeiter, 100.000 € Personalkosten je Kopf und 28 °C an 35 warmen Tagen ergeben rund 44.100 € Produktivitätsverlust pro Jahr. Passen Sie die Werte unten an Ihr Büro an.
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Jährlicher Produktivitätsverlust
Potenzialgröße auf Basis Ihrer Eingaben, kein garantierter Einsparbetrag.
Leistungsfähigkeit nach Raumtemperatur
Im Kontext: die 3-30-300-Regel Energie : Miete : Personal, jährlich je Quadratmeter (3-30-300-Regel, JLL)
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Wie interpanel dieses Risiko adressiert
Konventionelle Kühlung über Wärmestrahlung muss am Taupunkt ihre Leistung zurücknehmen oder abschalten, ausgerechnet an warmen, schwülen Tagen, an denen die Raumtemperatur am stärksten steigt. Genau dann fehlt Kühlleistung, und genau dann entsteht der oben berechnete Verlust.
interpanel arbeitet taupunktunabhängig und hält die Komforttemperatur auch bei hoher Luftfeuchtigkeit und bei Fensterlüftung. So lässt sich das oben berechnete Potenzial heben, soweit die Komforttemperatur projektspezifisch gehalten wird, zugluftfrei und leise; das Deckensystem selbst arbeitet wartungsfrei. In einem Bauteil deckt interpanel vier der neun Fundamente gesunder Gebäude ab:
Methodik und Quellen
- Headline-Zahl, nur Temperatur: Der Zusammenhang zwischen Raumtemperatur und Leistung folgt der Meta-Analyse von Seppänen, Fisk und Lei (2006, Lawrence Berkeley National Laboratory) über 24 Feld- und Laborstudien. Formel: relative Leistung
RP(T) = 0,1647524·T − 0,0058274·T² + 0,0000623·T³ − 0,4685328, T in °C, Maximum bei rund 21,7 °C. Über 25 °C sinkt die Leistung um grob 1 bis 1,5 % je Grad. - Rechenweg: Leistungseinbuße = RP(Komforttemperatur) − RP(warme Temperatur). Jahresverlust = Mitarbeiter × (Personalkosten ÷ Arbeitstage) × warme Tage × Einbuße. Bei einer Ganzjahresbetrachtung (28 °C dauerhaft gegenüber 22 °C) beträgt die Einbuße rund 5,5 % der Personalvollkosten, im Standardbeispiel mit 100.000 € also etwa 5.500 € je Mitarbeiter und Jahr.
- Einordnung, Healthy Buildings: Die 3-30-300-Regel stammt aus der Immobilienwirtschaft (JLL), die 90-Prozent-Kostenregel aus dem WELL Building Standard. Personalkosten dominieren die Gebäudekosten um den Faktor 100 gegenüber Energie. Temperatur ist eines von neun Fundamenten gesunder Gebäude (Allen & Macomber, Harvard).
- Breiteres Potenzial (separater Effekt): Über die Temperatur hinaus beziffert die Harvard-COGfx-Studie (Allen et al., 2016) das Produktivitätspotenzial gesunder Gebäude auf 6.500 bis 7.500 $ je Mitarbeiter und Jahr. Dieser Wert beruht vor allem auf Luftqualität und Belüftung und ist nicht in der Headline-Zahl enthalten, die ausschließlich die Temperatur abbildet.
- Bewertungsbasis: Standardmäßig werden die Personalvollkosten angesetzt, das ist die konservative Untergrenze für den Wert der ausfallenden Arbeit. Optional lässt sich der Umsatz je Mitarbeiter wählen: Da der Umsatz je Kopf über dem Gehalt liegt, fällt der Betrag höher aus. Diese Bewertung ist weniger konservativ, hängt vom eingegebenen Umsatz ab und enthält neben der Arbeitsleistung auch Kapital und Materialeinsatz. Die Leistungseinbuße in Prozent und der 3-30-300-Faktor bleiben in beiden Fällen gleich; nur der Geldbetrag wechselt die Bezugsgröße.
- Kühlenergie (Schätzung, optional): Kühlstrom = Kühllast je Bürofläche × Fläche × 18 h × warme Tage ÷ COP, mal Strompreis. Annahmen: COP 3 (Luftwasser-Wärmepumpe; Sole-Wasser-Wärmepumpe und freie Kühlung sind effizienter, also günstiger), 18 h nur an den warmen Tagen, voller Netzbezug ohne PV-Eigenstrom oder Speicher, Strompreis editierbar (Default 0,30 €/kWh). Die W/m² sind Kühllast je Bürofläche (Boden), nicht die interpanel-Panelleistung. Zur Einordnung: im Langzeit-Monitoring eines Referenzobjekts (ABW) lag der Kühlstrom bei rund 4,5 kWh je m² und Jahr. Reine Orientierungsschätzung, kein belegter Festwert.
- Grenzen: Personalkosten als Näherung für den Wert der Arbeit. Temperatur und Anzahl warmer Tage sind frei einstellbar, damit die Rechnung zu Ihrem Gebäude passt. Das Ergebnis ist eine Potenzialgröße, kein garantierter Betrag.
- Quellen: REHVA / Seppänen & Fisk · Allen, J. & Macomber, J. (2020): Healthy Buildings, Harvard University Press · Allen et al. (2016): Associations of Cognitive Function Scores with Indoor Environment (COGfx), Environmental Health Perspectives.
Rechner im Sinne von interpanel. Einfach gesundes Raumklima. Die Werte dienen der Orientierung und ersetzen keine projektspezifische Berechnung.
Hintergrund
Hitze im Büro: Recht, Leistung und der teure Tag
Wärme über der Komforttemperatur kostet nicht nur Behaglichkeit, sondern messbar Leistung, und ab bestimmten Schwellen verlangt der Arbeitsschutz zu handeln. Drei Einordnungen zur Zahl aus dem Rechner.
Das sagt die ASR A3.5
20 bis 26 °C gelten als zuträglich. Über 26 °C sollen Arbeitgeber handeln, über 30 °C sind wirksame Maßnahmen Pflicht, über 35 °C gilt ein Raum ohne weitere Schutzmaßnahmen nicht mehr als Arbeitsraum.
Quelle: ASR A3.5, BAuA
Wann die Leistung kippt
Das Leistungsmaximum liegt bei rund 21,7 °C. Ab etwa 25 °C sinken Konzentration und Anstrengungsbereitschaft messbar, bei Hitzeperioden in Mitteleuropa um 3 bis 12 Prozent.
Quelle: Seppänen/Fisk/Lei; BAuA; Umweltbundesamt
Warum der warme Tag kritisch ist
Steigt die Raumtemperatur, ist die Luft oft feucht, und Kühlung über Wärmestrahlung muss am Taupunkt ihre Leistung zurücknehmen. interpanel kühlt taupunktunabhängig und hält die Komforttemperatur auch dann.
FAQ
Häufige Fragen zu Hitze und Produktivität im Büro
Ab welcher Temperatur sinkt die Produktivität im Büro?
Die Leistungsfähigkeit ist bei rund 21,7 °C am höchsten und nimmt darüber messbar ab. Ab etwa 25 °C sinkt die Leistung um grob 1 bis 1,5 Prozent je Grad (Meta-Analyse von Seppänen, Fisk und Lei, 2006). Das Umweltbundesamt beziffert die Produktivitätsabnahme bei Hitzeperioden in Mitteleuropa auf 3 bis 12 Prozent.
Was schreibt die ASR A3.5 zur Raumtemperatur am Arbeitsplatz vor?
Die Arbeitsstättenregel ASR A3.5 nennt 20 bis 26 °C als gesundheitlich zuträglichen Bereich. Über 26 °C sollen Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, über 30 °C sind wirksame Maßnahmen verpflichtend, und über 35 °C gilt ein Raum ohne weitere Schutzmaßnahmen nicht mehr als Arbeitsraum (BAuA, ASR A3.5).
Wie viel kostet zu warmes Raumklima ein Büro?
Das hängt von Mitarbeiterzahl, Personalkosten, Raumtemperatur und Anzahl warmer Tage ab. Bei einer Ganzjahresbetrachtung von 28 statt 22 °C entspricht die Leistungseinbuße rund 5,5 Prozent der Personalkosten. Der Rechner oben überschlägt den jährlichen Betrag für Ihr Büro, wahlweise auf Basis der Personalkosten oder des Umsatzes je Mitarbeiter.
Welche Raumtemperatur ist optimal für konzentriertes Arbeiten?
Studien verorten das Leistungsmaximum bei knapp 22 °C, im Modell von Seppänen, Fisk und Lei bei rund 21,7 °C. Darunter wie darüber kostet die Temperaturregulation Konzentration. Entscheidend ist, diese Komforttemperatur auch an warmen, schwülen Tagen zu halten.
Warum fehlt die Kühlung oft genau an heißen Tagen?
Konventionelle Kühlung über Wärmestrahlung muss am Taupunkt ihre Leistung zurücknehmen oder abschalten, um Tauwasser zu vermeiden, ausgerechnet an warmen, feuchten Tagen. interpanel arbeitet taupunktunabhängig und hält die Komforttemperatur auch bei hoher Luftfeuchtigkeit und bei Fensterlüftung.
Aus dem Potenzial ein Projekt machen.
Der Rechner zeigt das Potenzial. Wie viel davon sich in Ihrem Gebäude heben lässt, klären wir projektspezifisch, von der Machbarkeit bis zur Inbetriebnahme.