Eine von drei Konfigurationen im interpanel-Deckensystem. Gemeinsame Maße, gemeinsame Anschlusslogik, gemeinsames Deckenbild. Zur Systemübersicht →
Licht
Heizen
Kühlen
Akustik
Funktionen
Vier Funktionen in einem Deckensegel.
Im interpanel-System übernimmt die Klimaleuchte die Zone, in der Arbeitsplatzlicht zusammen mit Akustik, Heizen und Kühlen gebraucht wird. Vier Funktionen in einem vorgefertigten Deckensegel.
01 Kühlen
Taupunktunabhängige Kühlung
Rund 184 W/m² spezifische Kühlleistung pro Panel-Fläche nach DIN EN 14240, am Auslegungspunkt 8/12 °C bei 26 °C Raum. Der Wert enthält die Abführung der LED-Abwärme in den Kühlkreislauf, statt sie als Last an den Raum abzugeben. Taupunktunabhängig auch bei offenen Fenstern und hoher Luftfeuchtigkeit. Klassische passive Kühldecken erreichen nominal rund 72 W/m² (DIN EN 14240), im realen feuchten Sommerbetrieb durch Taupunktabschaltung jedoch oft nur 0 bis 20 W/m².
Über 70 Prozent der Kühlleistung bereits bei 22 °C Raumtemperatur verfügbar
02 Heizen
Heizung über Wärmestrahlung
Ca. 184 W Heizleistung pro Klimaleuchte bei 40 °C Vorlauf und 35 °C Rücklauf, das sind rund 80 W/m² Heizfläche nach DIN EN 14037-5:2016 (ΔT 17,5 K bei 20 °C Raumtemperatur). Wärmeaustausch überwiegend über Infrarotstrahlung, lautlos, zugluftfrei, ohne Staubverwirbelung. Komfortkriterien nach DIN EN ISO 7730 eingehalten.
03 Licht
Großflächiges Arbeitslicht
2,3 m² Leuchtfläche pro Klimaleuchte mit direkt gekühlten LED-Modulen. Farbtemperatur stufenlos 3.000 bis 6.500 K, CRI über 90. Beleuchtungsstärke und Steuerung werden projektspezifisch nach ASR A3.4 und DIN EN 12464-1 ausgelegt.
04 Akustik
Breitbandige Schallabsorption
Schallabsorptionsgrad αw ≈ 0,85, Absorptionsklasse B nach DIN EN ISO 11654. Hocheffizienzabsorber aus der Kombination von porösem Absorber und Folienabsorption der Polymermembran. Geprüft als Einzelsegel und im Verbund nach DIN EN ISO 354.
Konstruktion
Über 65 m wasserführendes Rohr, aktive Kühl- und Heizfläche und 2,3 m² Flächenlicht: vereint in einem Deckensegel.
In jeder Klimaleuchte liegen über 65 m wasserführendes Rohr in einer hochwärmeleitenden Materialkombination. Diese überträgt die Heiz- und Kühlleistung effizienter und mit deutlich weniger Material als ein reines Kapillarrohr-Kühlregister. Am Betriebspunkt 8/12 °C erreicht das Segel rund 184 W/m² nach DIN EN 14240, inklusive der über denselben Wasserkreislauf abgeführten LED-Abwärme. Die geringe thermische Masse macht das Bauteil reaktionsschnell: von 10 bis 14 °C Oberflächentemperatur in unter 2 Minuten.
Licht und Temperierung konkurrieren nicht um die Decke, sondern teilen sich dieselbe aktive Fläche: Sie strahlt und leuchtet zugleich als 2,3 m² große, diffuse LED-Leuchtfläche und absorbiert Schall mit αw ≈ 0,85. So entsteht eine hohe Funktionsdichte je m² Decke aus einem einzigen Bauteil.
Großflächiges Arbeitslicht, direkt in das Deckensegel integriert.
Die Klimaleuchte verbindet Raumklima und Beleuchtung in einem Bauteil. Die große, diffuse Leuchtfläche ermöglicht ruhiges, blendarmes Arbeitslicht mit dynamischer Lichtfarbe. Auslegung, Steuerung und Einbindung in die Gebäudetechnik erfolgen projektspezifisch.
Großflächige Leuchtfläche
2,3 m² Lichtfläche pro Klimaleuchte erzeugen ein ruhiges, gleichmäßiges Lichtbild aus großem Raumwinkel.
Dynamische Lichtfarbe
Die Farbtemperatur kann tageszeitabhängig von warmweiß bis kaltweiß geführt oder manuell angepasst werden.
Natürliche Lichtqualität
Hoher Farbwiedergabeindex (CRI > 90): Farben werden natürlich und unverfälscht wiedergegeben. Das breite, kontinuierliche Spektrum kommt dem Tageslicht nahe und sorgt für angenehmes, ermüdungsarmes Sehen.
Arbeitsplatzgerecht planbar
Beleuchtungsstärke, UGR, Gleichmäßigkeit und Steuerung werden nach Raumtyp und Arbeitsplätzen ausgelegt, normkonform nach ASR A3.4 und DIN EN 12464-1.
Direkt gekühlte LED-Module
Die LED-Wärme wird über den Wasserkreislauf abgeführt. Das entlastet den Raum und unterstützt stabile Betriebsbedingungen über die Lebensdauer.
Steuerung & Integration
Tageslichtsensor, Präsenzmelder, EnOcean-Taster, App, DALI oder KNX können je nach Projekt eingebunden werden.
Eckdaten:
2,3 m² Leuchtfläche · 3.000 bis 6.500 K · CRI > 90 · DALI · KNX · EnOcean · photometrische Daten auf Anfrage
HCL im Tagesverlauf
Nicht die Kelvin-Zahl zählt, sondern das Licht am Auge.
Die Simulation zeigt zwei Größen getrennt: oben die sichtbare Lichtfarbe (3.000 bis 6.500 K, Tageslichtbezug und visuelle Behaglichkeit), unten das biologisch wirksame Licht am Auge (melanopic EDI). Denn die circadiane Wirkung hängt nicht an der Farbtemperatur, sondern daran, wie viel melanopisch wirksames Licht das Auge erreicht und wann. Der Regler lässt sich jederzeit greifen; Sommer und Winter zeigen, wie das Tageslicht trägt und wo die große, helle Leuchtfläche das Licht am Auge auf das Tagesziel hebt.
09:30 Uhr6.500 K tageslichtweiß349 lx mEDI
Sichtbare Lichtfarbe (CCT)
Licht am Auge · melanopic EDI (biologisch wirksam)
TageslichtKlimaleuchteTagesziel 250 lx
Sommer: Das Tageslicht trägt den Tag, das Licht am Auge liegt oft schon allein über dem Tagesziel. Die Klimaleuchte ergänzt blendarm und folgt mit der Lichtfarbe dem Tag.
Entscheidend für die biologische Wirkung ist nicht die Kelvin-Zahl, sondern wie viel melanopisch wirksames Licht am Auge ankommt (melanopic EDI) und wann. Die obere Kurve zeigt nur die sichtbare Lichtfarbe; biologisch zählt die untere. Die große, diffuse Leuchtfläche liefert genau diese hohe Beleuchtungsstärke am Auge, blendarm.
Quellen: Tagesziel ≥ 250 lx mEDI am Auge nach Brown et al., PLoS Biology 2022 (internationaler Konsens) und DIN/TS 67600:2022; melanopic EDI definiert in CIE S 026:2018. Dass die Farbtemperatur (CCT) die biologische Wirkung nicht abbildet: Esposito & Houser, Scientific Reports 2022. Der melanopische Faktor je Lichtfarbe ist gemessen (mel-DER 0,52 warmweiß bis 0,97 kaltweiß, In. Licht Ultra); die Beleuchtungsstärken sind eine vereinfachte Veranschaulichung, keine Lichtplanung.
Gemessene Spektren: die Lichtfarbe verschiebt den wirksamen Anteil wirklich.
Die Messung belegt es: In der kaltweißen Einstellung liefert die Klimaleuchte 0,97 mel-EDI je Lux, praktisch auf Tageslicht-Niveau (D65 = 1,0); warmweiß sind es 0,52. Der Wechsel der Lichtfarbe verdoppelt also den biologisch wirksamen Anteil pro Lux, nicht nur die Anmutung. Das breite Spektrum (Ra rund 90) füllt auch den melanopisch relevanten Bereich um 490 nm, statt nur einen schmalen Blau-Peak zu setzen.
Kaltweiß6.702 K · mel-DER 0,97
Ra
92,4
Rf / Rg
89,6 / 96,9
R9
77
CAF / S-P
0,88 / 2,43
Warmweiß3.161 K · mel-DER 0,52
Ra
88,6
Rf / Rg
88,2 / 95,7
R9
36
CAF / S-P
0,47 / 1,46
Spektren gemessen mit In. Licht Ultra (Lighting Recipe Studio), Endeinstellungen der Klimaleuchte. mel-DER = melanopische Tageslicht-Effizienz (M-EDI je Lux, CIE S 026; Tageslicht D65 = 1,0). Flimmerwerte identisch über beide Einstellungen: Flicker-Index 0,0, SVM 0,0, 568 Hz. Unabhängige Laborwerte in Prüfung.
Worauf es bei HCL ankommt.
Große Lichtfläche im günstigen Raumwinkel
2,3 m² je Segel wirken aus dem oberen Gesichtsfeld auf das Auge: hohe vertikale Beleuchtungsstärke, die für die biologische Wirkung zählt.
Melanopische Wirksamkeit (mEDI)
Maßgeblich ist die melanopisch wirksame Beleuchtungsstärke am Auge, nicht die Lichtfarbe. Der Konsens empfiehlt tagsüber mindestens 250 lx melanopic EDI vertikal am Auge (Brown et al. 2022; DIN/TS 67600). Gemessen liefert die Klimaleuchte 0,52 (warmweiß) bis 0,97 (kaltweiß) mel-EDI je Lux.
Warum ~490 nm?
Die nicht-visuelle Wirkung läuft über den Melanopsin-Kanal der Netzhaut mit Empfindlichkeitsmaximum bei rund 490 nm (CIE S 026). Entscheidend ist deshalb, wie viel Licht in diesem Bereich das Auge erreicht, nicht die wahrgenommene Lichtfarbe.
Warum nicht über Kelvin?
Die Farbtemperatur ist kein verlässliches Maß für die biologische Wirkung: Bei gleicher Kelvin-Zahl kann die melanopische Wirkung erheblich abweichen (Esposito & Houser 2022). Die Klimaleuchte wird daher über Lichtmenge am Auge und Timing geplant.
Blendfreiheit
Die diffuse Fläche verteilt den Lichtstrom auf 2,3 m² statt auf Punktquellen: niedrige Leuchtdichten, UGR-Auslegung nach DIN EN 12464-1.
Beleuchtungsstärke über dem Norm-Minimum
HCL-Konzepte werden über dem Norm-Minimum für Büroarbeit (500 lx horizontal, DIN EN 12464-1) ausgelegt; die Dimensionierung erfolgt projektspezifisch.
Flimmerfreiheit
Gemessen flimmerfrei: Flicker-Index 0,0 und SVM 0,0 bei 568 Hz (DIN EN 12464-1, CIE TN006), relevant für Bildschirmarbeit und Kameraeinsatz.
Farbwiedergabe Ra rund 90, TM-30 belegt
Gemessen: Ra rund 90, TM-30 Rf 88 bis 90 und Rg 96 bis 97, R9 bis 77. Natürliche Material- und Hautfarben am Arbeitsplatz. Unabhängige Laborwerte in Prüfung.
Timing: viel am Tag, wenig am Abend
Entscheidend ist der Tagesverlauf: hohes wirksames Licht am Vormittag, abends bewusst niedrig, um den Schlaf nicht zu stören. Tageslicht bleibt die erste Quelle (EN 17037), HCL ergänzt es in tageslichtarmen Zonen.
Grundlagen: melanopic EDI nach CIE S 026:2018; Tagesziel ≥ 250 lx mEDI am Auge nach Brown et al., PLoS Biology 2022 und DIN/TS 67600:2022; CCT als ungeeigneter Proxy nach Esposito & Houser, Scientific Reports 2022; Blendung und Flimmern nach DIN EN 12464-1; Einordnung auch nach licht.de (licht.wissen 19 und 21). Die Simulation ist eine vereinfachte Veranschaulichung, keine Lichtplanung; HCL-Wirkung wird projektspezifisch geplant.
Kühl- und Heizleistung nach DIN EN 14240 und DIN EN 14037, Schallabsorption nach DIN EN ISO 354. Die Diagramme stammen aus den Prüfberichten unabhängiger Institute.
Bemessungswert mit LED 100 % (Klimaleuchte)
Kühlleistung nach DIN EN 14240
Heizleistung nach DIN EN 14037-5:2016
Die Heiz- und Kühlleistung wird über die Sichtfläche an den Raum abgegeben. Rückseitig sind Klimaleuchte und Klimapanel 50 mm wärmegedämmt. So lässt sich das Segel auch in geschlossene Decken einbauen, ohne dass nicht zu temperierende Bauräume unnötig gekühlt oder geheizt werden.
Tabelle nach DIN EN 14240 / 14037
ΔT [K]
Kühlleistung · DIN EN 14240
Bemessungswert mit LED · 240 W
Heizleistung · DIN EN 14037-5:2016
W/m²
W pro Panel
W/m²
W pro Panel
W/m²
W pro Panel
25
174,2
331
251,0
477
117,9
271
24
166,5
316
243,4
462
112,7
259
23
158,9
302
235,8
448
107,6
247
22
151,4
288
228,2
434
102,5
236
21
143,9
273
220,7
419
97,4
224
20
136,4
259
213,2
405
92,3
212
19
128,9
245
205,7
391
87,3
201
18
121,5
231
198,3
377
82,3
189
17
114,1
217
190,9
363
77,3
178
16
106,8
203
183,6
349
72,3
166
15
99,5
189
176,3
335
67,4
155
14
92,2
175
169,0
321
62,5
144
13
85,0
162
161,9
308
57,6
132
12
80,0
152
156,8
298
52,8
121
11
72,8
138
149,6
284
48,0
110
10
65,7
125
142,5
271
43,2
99
9
58,6
111
135,4
257
38,5
89
8
51,6
98
128,4
244
33,9
78
7
44,7
85
121,5
231
29,2
67
6
37,8
72
114,6
218
24,7
57
5
31,0
59
107,9
205
20,2
46
4
24,4
46
101,2
192
15,8
36
3
17,9
34
94,7
180
11,6
27
2
11,5
22
88,4
168
7,4
17
1
5,4
10
82,3
156
3,5
8
0
0,0
0
76,8
146
0,0
0
Kennlinien: Qcool = 5,1001 · ΔT1,0969 (ΔT ≥ 13 K) bzw. 5,4487 · ΔT1,018 (ΔT < 13 K).
Qheat = 3,473 · ΔT1,095.
LED-Bemessungswert = Q_cool + 76,8 W/m² (LED-Abwärme aus dem 240-W-System, in den Kühlkreislauf abgeführt).
Quelle: offizielle Leistungsdatentabelle interpanel (TD_18).
DIN EN 14240 / DIN EN 14037-5:2016
Kühl- und Heizleistung
Spezifische Leistung pro m² Panel-Fläche über die Temperaturdifferenz ΔT zwischen mittlerer Wassertemperatur und Raum. Mit aktiver LED-Beleuchtung fließt die Abwärme über den Kühlkreislauf ab, statt als zusätzliche Last in den Raum.
Auslegungspunkt Kühlung 8/12 °C bei 26 °C Raum (ΔT = 16 K): rund 107 W/m² nach DIN EN 14240, mit LED-Bemessungswert rund 184 W/m². Auslegungspunkt Heizung 40/35 °C bei 20 °C Raum (ΔT = 17,5 K): rund 80 W/m² Heizfläche.
Einzelfeld
Dreierfeld
Sechserfeld
Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in m², gemessen nach DIN EN ISO 354.
Bewerteter Absorptionsgrad αw nach DIN EN ISO 11654.
Tabelle nach DIN EN ISO 354
Frequenz [Hz]
Einzelfeld A_obj [m²]
Dreierfeld A_obj [m²]
Sechserfeld A_obj [m²]
100
1
2,1
3,9
125
0,8
2,3
4
160
1
3,6
7,1
200
1,3
4,1
7,7
250
1,2
4,1
7,7
315
1,3
4,3
7,5
400
1,5
4,3
6,8
500
2,4
4,3
6,5
630
2,4
4,4
6,7
800
2,2
5,2
8,1
1000
2,4
5,1
8,5
1250
2,3
4,9
8,2
1600
2,4
5,6
9,7
2000
2,7
4,3
7,1
2500
2,2
3,9
6,6
3150
2,2
3,9
6,6
4000
2
3,7
6,1
5000
1,8
3,3
5,8
Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in m², gemessen nach DIN EN ISO 354.
Bewerteter Schallabsorptionsgrad αw 0,85, Absorptionsklasse B nach DIN EN ISO 11654.
Quelle: produktspezifischer Prüfbericht (interpanel TD_30 / TD_31).
DIN EN ISO 354
Schallabsorption
Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj über Frequenz, gemessen als Einzelfeld, Dreierfeld und Sechserfeld. Wirksamkeit durch Kombination aus porösem Absorber und Folienabsorption der Polymermembran. αw ≈ 0,85, Absorptionsklasse B nach DIN EN ISO 11654.
Spezifikation
Technische Daten.
Format mit Blende, Einzelsegel
2.163 × 1.068 × 100 mm (mit Akustikauflage 150 mm)
Format ohne Blende, Einzelsegel
2.159 × 1.064 × 100 mm
Abhanghöhe
ab 200 mm Gesamthöhe, Sondervariante 0 mm (direkt an Rohdecke mit seitlichem hydraulischem Abgang)
Material
Aluminium, gepulvert in RAL 7021, Farbanpassung durch wechselbare Blende
Gewicht
ca. 10 kg/m² Panelfläche, ca. 24 kg pro Klimaleuchte
Anschluss Elektro
230 V, 1-phasig
Anschluss Hydraulik
System-Steckkupplung, Medium: Wasser
Aktive Kühlfläche
ca. 1,9 m² pro Klimaleuchte
Aktive Heizfläche
ca. 2,3 m² pro Klimaleuchte
Kühlleistung
184 W/m² Panel-Fläche inkl. LED-Abwärmeabführung → 349 W pro Klimaleuchte bei 8/12 °C, 26 °C Raum (DIN EN 14240)
Heizleistung
ca. 184 W pro Klimaleuchte bei 40/35 °C (DIN EN 14037-5:2016)
Vorlauftemperatur Kühlung
ab 6 °C, typisch 8 bis 12 °C
Vorlauftemperatur Heizung
typisch 28 bis 40 °C, max. 50 °C
Leuchtmittel
LED, 240 W gesamt
Lichtstrom
15.000 lm (pro Farbkanal)
Lichtkonfiguration
Neutralweiß 4000 K oder HCL 3.000 bis 6.500 K (stufenlos mischbar)
CRI
>90
Leuchtmittel tauschbar
Ja, nach Facheinweisung
Schallabsorptionsgrad
αw ≈ 0,85 (Klasse B)
Brandschutz
B s2 d0 (DIN EN 13501-1)
Schutzart
IP20
Schutzklasse
I
Steuerung
DALI, KNX, EnOcean, Bluetooth, COM1; Steuerung von interpanel optional im Lieferumfang enthalten
Alle Leistungswerte geprüft durch unabhängige Institute. Kühlleistung nach DIN EN 14240, Heizleistung nach DIN EN 14037, Akustik nach DIN EN ISO 354, Lichttechnik nach DIN EN 13032, Brandschutz nach DIN EN 13501-1, VOC-Klassifizierung A+.
Klimaleuchte als Einzelfeld, technische Ansicht: Drauf-, Front- und Seitenansicht inkl. Stecker.
Komponenten und Zubehör
Modular aufgebaut, einzeln tauschbar.
Hydraulik, Lichtsteuerung, Akustikauflage, Blende und projektspezifische Zusatzbauteile sind im Panel integriert oder lassen sich werkzeuglos austauschen. Was im Panel steckt und welche Optionen für die Integration in das Projekt verfügbar sind.
Das Grundrahmenprofil des Deckensegels ist in RAL 7021 gepulvert. Um dieses kann eine farblich individuelle Blende werkzeuglos gesetzt werden.
Hydraulik
Anschlussfertige Steckkupplung, sauerstoffdiffusionsoffen, Vorlauf flexibel von 6 °C (Kühlung) bis 40 °C (Heizung).
3/4 Zoll Eurokonus, Medium Wasser
Vorlauf Kühlung typisch 8 bis 12 °C, ab 6 °C möglich
Vorlauf Heizung 28 bis 40 °C, max. 50 °C
Kompatibel mit Wärmepumpe, PVT und Free Cooling
LED-Modul & Lichtsteuerung
Tageslichtnahe HCL-LED-Technik, direkt gekühlt über die thermisch aktivierte Fläche, austauschbare Treiber.
HCL 3.000–6.500 K oder Neutralweiß 4.000 K
CRI > 90, UGR ≤ 19, stufenlos dimmbar 0,1–100 %
Steuerung über DALI, KNX, EnOcean, Bluetooth, COM1
L80/B10 bei 1.750 h/a über 28 Jahre
Akustikauflage
Breitbandabsorber, geprüft nach DIN EN ISO 354. Auflage und Polymermembran sind tauschbar.
αw 0,85 bis 1,0 (Klasse A/B)
Aufbauhöhe 50 mm, Gesamthöhe Segel 150 mm
Brandverhalten DIN 4102 B1, schwer entflammbar
Standardfarbe Schwarz, alternative Farbe auf Anfrage
Blende
Werkzeuglos tauschbare Blende als Übergang vom Deckensegel in Rasterdecken oder geschlossene Deckenflächen. Standard- und Sonderfarben für die Anpassung an das Deckenbild.
Sprinkler, Lüftungsauslässe, Linearleuchten, Notleuchten und Sensorik lassen sich projektspezifisch im Segel integrieren.
Sprinkler- und Lüftungsauslass-Vorbereitung
Linearleuchten und Notleuchten integrierbar
Sensoren für Präsenz, Temperatur, Luftqualität
Individuelle Lösungen auf Anfrage
Installation
Drei Einbauvarianten.
Deckensegel
Frei hängend, mit und ohne Deckenhohlraum. Beste akustische und lichttechnische Wirkung durch beidseitige Abstrahlung.
Deckennaher Einbau
Kein Abstand zur Raumdecke. Anschlüsse im Deckenhohlraum. Für Räume mit geringer Deckenhöhe oder geschlossene Deckenbilder.
Rasterdeckeneinbau
Eingesetzt in bestehende Rasterdeckensysteme. Anschlüsse im Deckenhohlraum. Ideal für Bestandssanierungen mit vorhandener Rasterdecke.
Detail zum Rasterdeckeneinbau
Blende als Übergang in die Rasterdecke.
Beim Einbau eines Deckensegels in eine bestehende Rasterdecke wird der Übergang über eine werkzeuglos tauschbare Blende ausgeführt. So bleibt das Deckenbild einheitlich, ohne sichtbare Schnittstelle zwischen Segel und Rasterfläche.
Aluminium, gepulvert in RAL 7021, Farbanpassung durch wechselbare Blende
Tausch ohne Demontage des Segels
Alle Varianten nutzen denselben vorgefertigten Grundkörper. Trockener Einbau, ohne Staub, ohne Schweiß- oder Lötarbeiten.
Material & Verarbeitung
Im Detail vorgefertigt, an der Decke ruhig.
Jedes Deckensegel verlässt die Fertigung in Deutschland montagefertig. Die sichtbaren Kanten, Fugen und Oberflächen sind Teil der Gestaltung, nicht des Zufalls.
Blende
Umlaufende Blende in RAL 7021, werkzeuglos tauschbar, präzise Kante zur leuchtenden Fläche.
Stossfuge
Schmale, gleichmäßige Stossfugen zwischen den Segmenten, ohne sichtbare Befestigung.
Segel-Untersicht
Homogene Membranfläche als Licht-, Strahlungs- und Akustikebene in einem Bauteil.