interpanel
Büro im interpanel Referenzprojekt Blum: warmes Human-Centric-Light in der Lounge-Zone, neutrales Arbeitslicht über den Schreibtischen

Klimaleuchte, vier Funktionen in einem Deckensegel.

Circadiane Beleuchtung und breitbandige Schallabsorption, Heizung und taupunktunabhängige Kühlung. Vorgefertigt, keine planmäßige Wartung.

Konfiguration im interpanel-System

Eine von drei Konfigurationen im interpanel-Deckensystem. Gemeinsame Maße, gemeinsame Anschlusslogik, gemeinsames Deckenbild. Zur Systemübersicht →

  • Licht
  • Heizen
  • Kühlen
  • Akustik

Vier Funktionen in einem Deckensegel.

Im interpanel-System übernimmt die Klimaleuchte die Zone, in der Arbeitsplatzlicht zusammen mit Akustik, Heizen und Kühlen gebraucht wird. Vier Funktionen in einem vorgefertigten Deckensegel.

01 Kühlen

Taupunktunabhängige Kühlung

Rund 184 W/m² spezifische Kühlleistung pro Panel-Fläche nach DIN EN 14240, am Auslegungspunkt 8/12 °C bei 26 °C Raum. Der Wert enthält die Abführung der LED-Abwärme in den Kühlkreislauf, statt sie als Last an den Raum abzugeben. Taupunktunabhängig auch bei offenen Fenstern und hoher Luftfeuchtigkeit. Klassische passive Kühldecken erreichen nominal rund 72 W/m² (DIN EN 14240), im realen feuchten Sommerbetrieb durch Taupunktabschaltung jedoch oft nur 0 bis 20 W/m².

Über 70 Prozent der Kühlleistung bereits bei 22 °C Raumtemperatur verfügbar

02 Heizen

Heizung über Wärmestrahlung

Ca. 184 W Heizleistung pro Klimaleuchte bei 40 °C Vorlauf und 35 °C Rücklauf, das sind rund 80 W/m² Heizfläche nach DIN EN 14037-5:2016 (ΔT 17,5 K bei 20 °C Raumtemperatur). Wärmeaustausch überwiegend über Infrarotstrahlung, lautlos, zugluftfrei, ohne Staubverwirbelung. Komfortkriterien nach DIN EN ISO 7730 eingehalten.

03 Licht

Großflächiges Arbeitslicht

2,3 m² Leuchtfläche pro Klimaleuchte mit direkt gekühlten LED-Modulen. Farbtemperatur stufenlos 3.000 bis 6.500 K, CRI über 90. Beleuchtungsstärke und Steuerung werden projektspezifisch nach ASR A3.4 und DIN EN 12464-1 ausgelegt.

04 Akustik

Breitbandige Schallabsorption

Schallabsorptionsgrad αw ≈ 0,85, Absorptionsklasse B nach DIN EN ISO 11654. Hocheffizienzabsorber aus der Kombination von porösem Absorber und Folienabsorption der Polymermembran. Geprüft als Einzelsegel und im Verbund nach DIN EN ISO 354.

Konstruktion

Über 65 m wasserführendes Rohr, aktive Kühl- und Heizfläche und 2,3 m² Flächenlicht: vereint in einem Deckensegel.

In jeder Klimaleuchte liegen über 65 m wasserführendes Rohr in einer hochwärmeleitenden Materialkombination. Diese überträgt die Heiz- und Kühlleistung effizienter und mit deutlich weniger Material als ein reines Kapillarrohr-Kühlregister. Am Betriebspunkt 8/12 °C erreicht das Segel rund 184 W/m² nach DIN EN 14240, inklusive der über denselben Wasserkreislauf abgeführten LED-Abwärme. Die geringe thermische Masse macht das Bauteil reaktionsschnell: von 10 bis 14 °C Oberflächentemperatur in unter 2 Minuten.

Licht und Temperierung konkurrieren nicht um die Decke, sondern teilen sich dieselbe aktive Fläche: Sie strahlt und leuchtet zugleich als 2,3 m² große, diffuse LED-Leuchtfläche und absorbiert Schall mit αw ≈ 0,85. So entsteht eine hohe Funktionsdichte je m² Decke aus einem einzigen Bauteil.

Untersicht einer interpanel Klimaleuchte mit leuchtender Segelfläche und feinen Fugen vor einer Holzlattendecke

Großflächiges Arbeitslicht, direkt in das Deckensegel integriert.

Die Klimaleuchte verbindet Raumklima und Beleuchtung in einem Bauteil. Die große, diffuse Leuchtfläche ermöglicht ruhiges, blendarmes Arbeitslicht mit dynamischer Lichtfarbe. Auslegung, Steuerung und Einbindung in die Gebäudetechnik erfolgen projektspezifisch.

Großflächige Leuchtfläche

2,3 m² Lichtfläche pro Klimaleuchte erzeugen ein ruhiges, gleichmäßiges Lichtbild aus großem Raumwinkel.

Dynamische Lichtfarbe

Die Farbtemperatur kann tageszeitabhängig von warmweiß bis kaltweiß geführt oder manuell angepasst werden.

Natürliche Lichtqualität

Hoher Farbwiedergabeindex (CRI > 90): Farben werden natürlich und unverfälscht wiedergegeben. Das breite, kontinuierliche Spektrum kommt dem Tageslicht nahe und sorgt für angenehmes, ermüdungsarmes Sehen.

Arbeitsplatzgerecht planbar

Beleuchtungsstärke, UGR, Gleichmäßigkeit und Steuerung werden nach Raumtyp und Arbeitsplätzen ausgelegt, normkonform nach ASR A3.4 und DIN EN 12464-1.

Direkt gekühlte LED-Module

Die LED-Wärme wird über den Wasserkreislauf abgeführt. Das entlastet den Raum und unterstützt stabile Betriebsbedingungen über die Lebensdauer.

Steuerung & Integration

Tageslichtsensor, Präsenzmelder, EnOcean-Taster, App, DALI oder KNX können je nach Projekt eingebunden werden.

Eckdaten: 2,3 m² Leuchtfläche · 3.000 bis 6.500 K · CRI > 90 · DALI · KNX · EnOcean · photometrische Daten auf Anfrage

HCL im Tagesverlauf

Nicht die Kelvin-Zahl zählt, sondern das Licht am Auge.

Die Simulation zeigt zwei Größen getrennt: oben die sichtbare Lichtfarbe (3.000 bis 6.500 K, Tageslichtbezug und visuelle Behaglichkeit), unten das biologisch wirksame Licht am Auge (melanopic EDI). Denn die circadiane Wirkung hängt nicht an der Farbtemperatur, sondern daran, wie viel melanopisch wirksames Licht das Auge erreicht und wann. Der Regler lässt sich jederzeit greifen; Sommer und Winter zeigen, wie das Tageslicht trägt und wo die große, helle Leuchtfläche das Licht am Auge auf das Tagesziel hebt.

09:30 Uhr 6.500 K tageslichtweiß 349 lx mEDI

Sichtbare Lichtfarbe (CCT)

Licht am Auge · melanopic EDI (biologisch wirksam)

Tageslicht Klimaleuchte Tagesziel 250 lx

Sommer: Das Tageslicht trägt den Tag, das Licht am Auge liegt oft schon allein über dem Tagesziel. Die Klimaleuchte ergänzt blendarm und folgt mit der Lichtfarbe dem Tag.

Entscheidend für die biologische Wirkung ist nicht die Kelvin-Zahl, sondern wie viel melanopisch wirksames Licht am Auge ankommt (melanopic EDI) und wann. Die obere Kurve zeigt nur die sichtbare Lichtfarbe; biologisch zählt die untere. Die große, diffuse Leuchtfläche liefert genau diese hohe Beleuchtungsstärke am Auge, blendarm.

Quellen: Tagesziel ≥ 250 lx mEDI am Auge nach Brown et al., PLoS Biology 2022 (internationaler Konsens) und DIN/TS 67600:2022; melanopic EDI definiert in CIE S 026:2018. Dass die Farbtemperatur (CCT) die biologische Wirkung nicht abbildet: Esposito & Houser, Scientific Reports 2022. Der melanopische Faktor je Lichtfarbe ist gemessen (mel-DER 0,52 warmweiß bis 0,97 kaltweiß, In. Licht Ultra); die Beleuchtungsstärken sind eine vereinfachte Veranschaulichung, keine Lichtplanung.

Gemessene Spektren: die Lichtfarbe verschiebt den wirksamen Anteil wirklich.

Die Messung belegt es: In der kaltweißen Einstellung liefert die Klimaleuchte 0,97 mel-EDI je Lux, praktisch auf Tageslicht-Niveau (D65 = 1,0); warmweiß sind es 0,52. Der Wechsel der Lichtfarbe verdoppelt also den biologisch wirksamen Anteil pro Lux, nicht nur die Anmutung. Das breite Spektrum (Ra rund 90) füllt auch den melanopisch relevanten Bereich um 490 nm, statt nur einen schmalen Blau-Peak zu setzen.

Kaltweiß 6.702 K · mel-DER 0,97
400 500 600 700 nm ~490 nm
Ra
92,4
Rf / Rg
89,6 / 96,9
R9
77
CAF / S-P
0,88 / 2,43
Warmweiß 3.161 K · mel-DER 0,52
400 500 600 700 nm ~490 nm
Ra
88,6
Rf / Rg
88,2 / 95,7
R9
36
CAF / S-P
0,47 / 1,46

Spektren gemessen mit In. Licht Ultra (Lighting Recipe Studio), Endeinstellungen der Klimaleuchte. mel-DER = melanopische Tageslicht-Effizienz (M-EDI je Lux, CIE S 026; Tageslicht D65 = 1,0). Flimmerwerte identisch über beide Einstellungen: Flicker-Index 0,0, SVM 0,0, 568 Hz. Unabhängige Laborwerte in Prüfung.

Worauf es bei HCL ankommt.

Große Lichtfläche im günstigen Raumwinkel

2,3 m² je Segel wirken aus dem oberen Gesichtsfeld auf das Auge: hohe vertikale Beleuchtungsstärke, die für die biologische Wirkung zählt.

Melanopische Wirksamkeit (mEDI)

Maßgeblich ist die melanopisch wirksame Beleuchtungsstärke am Auge, nicht die Lichtfarbe. Der Konsens empfiehlt tagsüber mindestens 250 lx melanopic EDI vertikal am Auge (Brown et al. 2022; DIN/TS 67600). Gemessen liefert die Klimaleuchte 0,52 (warmweiß) bis 0,97 (kaltweiß) mel-EDI je Lux.

Warum ~490 nm?

Die nicht-visuelle Wirkung läuft über den Melanopsin-Kanal der Netzhaut mit Empfindlichkeitsmaximum bei rund 490 nm (CIE S 026). Entscheidend ist deshalb, wie viel Licht in diesem Bereich das Auge erreicht, nicht die wahrgenommene Lichtfarbe.

Warum nicht über Kelvin?

Die Farbtemperatur ist kein verlässliches Maß für die biologische Wirkung: Bei gleicher Kelvin-Zahl kann die melanopische Wirkung erheblich abweichen (Esposito & Houser 2022). Die Klimaleuchte wird daher über Lichtmenge am Auge und Timing geplant.

Blendfreiheit

Die diffuse Fläche verteilt den Lichtstrom auf 2,3 m² statt auf Punktquellen: niedrige Leuchtdichten, UGR-Auslegung nach DIN EN 12464-1.

Beleuchtungsstärke über dem Norm-Minimum

HCL-Konzepte werden über dem Norm-Minimum für Büroarbeit (500 lx horizontal, DIN EN 12464-1) ausgelegt; die Dimensionierung erfolgt projektspezifisch.

Flimmerfreiheit

Gemessen flimmerfrei: Flicker-Index 0,0 und SVM 0,0 bei 568 Hz (DIN EN 12464-1, CIE TN006), relevant für Bildschirmarbeit und Kameraeinsatz.

Farbwiedergabe Ra rund 90, TM-30 belegt

Gemessen: Ra rund 90, TM-30 Rf 88 bis 90 und Rg 96 bis 97, R9 bis 77. Natürliche Material- und Hautfarben am Arbeitsplatz. Unabhängige Laborwerte in Prüfung.

Timing: viel am Tag, wenig am Abend

Entscheidend ist der Tagesverlauf: hohes wirksames Licht am Vormittag, abends bewusst niedrig, um den Schlaf nicht zu stören. Tageslicht bleibt die erste Quelle (EN 17037), HCL ergänzt es in tageslichtarmen Zonen.

Grundlagen: melanopic EDI nach CIE S 026:2018; Tagesziel ≥ 250 lx mEDI am Auge nach Brown et al., PLoS Biology 2022 und DIN/TS 67600:2022; CCT als ungeeigneter Proxy nach Esposito & Houser, Scientific Reports 2022; Blendung und Flimmern nach DIN EN 12464-1; Einordnung auch nach licht.de (licht.wissen 19 und 21). Die Simulation ist eine vereinfachte Veranschaulichung, keine Lichtplanung; HCL-Wirkung wird projektspezifisch geplant.

Geprüft, dokumentiert, nachvollziehbar.

Kühl- und Heizleistung nach DIN EN 14240 und DIN EN 14037, Schallabsorption nach DIN EN ISO 354. Die Diagramme stammen aus den Prüfberichten unabhängiger Institute.

Spezifische Kühl- und Heizleistung über die Temperaturdifferenz ΔT Liniendiagramm. X-Achse Temperaturdifferenz ΔT 0 bis 25 K, Y-Achse spezifische Leistung in Watt pro Quadratmeter Panel-Fläche. Gezeigt werden Kühlleistung nach DIN EN 14240, Heizleistung nach DIN EN 14037-5:2016 sowie der Bemessungswert mit LED-Beleuchtung 100 % für die Klimaleuchte. ΔT = 16 K · 8/12 °C 020406080100120140160180200220240260 SPEZIFISCHE HEIZ- UND KÜHLLEISTUNG [W/M²] 2345678910111213141516171819202122232425 TEMPERATURDIFFERENZ ΔT [K]
Bemessungswert mit LED 100 % (Klimaleuchte)
Kühlleistung nach DIN EN 14240
Heizleistung nach DIN EN 14037-5:2016
Die Heiz- und Kühlleistung wird über die Sichtfläche an den Raum abgegeben. Rückseitig sind Klimaleuchte und Klimapanel 50 mm wärmegedämmt. So lässt sich das Segel auch in geschlossene Decken einbauen, ohne dass nicht zu temperierende Bauräume unnötig gekühlt oder geheizt werden.
Tabelle nach DIN EN 14240 / 14037
ΔT [K] Kühlleistung · DIN EN 14240 Bemessungswert mit LED · 240 W Heizleistung · DIN EN 14037-5:2016
W/m² W pro Panel W/m² W pro Panel W/m² W pro Panel
25 174,2 331 251,0 477 117,9 271
24 166,5 316 243,4 462 112,7 259
23 158,9 302 235,8 448 107,6 247
22 151,4 288 228,2 434 102,5 236
21 143,9 273 220,7 419 97,4 224
20 136,4 259 213,2 405 92,3 212
19 128,9 245 205,7 391 87,3 201
18 121,5 231 198,3 377 82,3 189
17 114,1 217 190,9 363 77,3 178
16 106,8 203 183,6 349 72,3 166
15 99,5 189 176,3 335 67,4 155
14 92,2 175 169,0 321 62,5 144
13 85,0 162 161,9 308 57,6 132
12 80,0 152 156,8 298 52,8 121
11 72,8 138 149,6 284 48,0 110
10 65,7 125 142,5 271 43,2 99
9 58,6 111 135,4 257 38,5 89
8 51,6 98 128,4 244 33,9 78
7 44,7 85 121,5 231 29,2 67
6 37,8 72 114,6 218 24,7 57
5 31,0 59 107,9 205 20,2 46
4 24,4 46 101,2 192 15,8 36
3 17,9 34 94,7 180 11,6 27
2 11,5 22 88,4 168 7,4 17
1 5,4 10 82,3 156 3,5 8
0 0,0 0 76,8 146 0,0 0

Kennlinien: Qcool = 5,1001 · ΔT1,0969 (ΔT ≥ 13 K) bzw. 5,4487 · ΔT1,018 (ΔT < 13 K). Qheat = 3,473 · ΔT1,095. LED-Bemessungswert = Q_cool + 76,8 W/m² (LED-Abwärme aus dem 240-W-System, in den Kühlkreislauf abgeführt). Quelle: offizielle Leistungsdatentabelle interpanel (TD_18).

DIN EN 14240 / DIN EN 14037-5:2016

Kühl- und Heizleistung

Spezifische Leistung pro m² Panel-Fläche über die Temperaturdifferenz ΔT zwischen mittlerer Wassertemperatur und Raum. Mit aktiver LED-Beleuchtung fließt die Abwärme über den Kühlkreislauf ab, statt als zusätzliche Last in den Raum.

Auslegungspunkt Kühlung 8/12 °C bei 26 °C Raum (ΔT = 16 K): rund 107 W/m² nach DIN EN 14240, mit LED-Bemessungswert rund 184 W/m². Auslegungspunkt Heizung 40/35 °C bei 20 °C Raum (ΔT = 17,5 K): rund 80 W/m² Heizfläche.

Äquivalente Schallabsorptionsfläche über Frequenz nach DIN EN ISO 354 Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in den Terzbändern 100 bis 5.000 Hertz. Gezeigt werden Einzelfeld und Dreierfeld und Sechserfeld. Bewerteter Schallabsorptionsgrad αw 0,85, Absorptionsklasse B. 0246810 A_OBJ [M²] 1002004008001,6 k3,2 k5 k FREQUENZ [HZ] αw 0,85 · Klasse B
Einzelfeld
Dreierfeld
Sechserfeld
Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in m², gemessen nach DIN EN ISO 354. Bewerteter Absorptionsgrad αw nach DIN EN ISO 11654.
Tabelle nach DIN EN ISO 354
Frequenz [Hz] Einzelfeld
A_obj [m²]
Dreierfeld
A_obj [m²]
Sechserfeld
A_obj [m²]
100 12,13,9
125 0,82,34
160 13,67,1
200 1,34,17,7
250 1,24,17,7
315 1,34,37,5
400 1,54,36,8
500 2,44,36,5
630 2,44,46,7
800 2,25,28,1
1000 2,45,18,5
1250 2,34,98,2
1600 2,45,69,7
2000 2,74,37,1
2500 2,23,96,6
3150 2,23,96,6
4000 23,76,1
5000 1,83,35,8

Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj in m², gemessen nach DIN EN ISO 354. Bewerteter Schallabsorptionsgrad αw 0,85, Absorptionsklasse B nach DIN EN ISO 11654. Quelle: produktspezifischer Prüfbericht (interpanel TD_30 / TD_31).

DIN EN ISO 354

Schallabsorption

Äquivalente Schallabsorptionsfläche A_obj über Frequenz, gemessen als Einzelfeld, Dreierfeld und Sechserfeld. Wirksamkeit durch Kombination aus porösem Absorber und Folienabsorption der Polymermembran. αw ≈ 0,85, Absorptionsklasse B nach DIN EN ISO 11654.

Technische Daten.

Format mit Blende, Einzelsegel 2.163 × 1.068 × 100 mm (mit Akustikauflage 150 mm)
Format ohne Blende, Einzelsegel 2.159 × 1.064 × 100 mm
Abhanghöhe ab 200 mm Gesamthöhe, Sondervariante 0 mm (direkt an Rohdecke mit seitlichem hydraulischem Abgang)
Material Aluminium, gepulvert in RAL 7021, Farbanpassung durch wechselbare Blende
Gewicht ca. 10 kg/m² Panelfläche, ca. 24 kg pro Klimaleuchte
Anschluss Elektro 230 V, 1-phasig
Anschluss Hydraulik System-Steckkupplung, Medium: Wasser
Aktive Kühlfläche ca. 1,9 m² pro Klimaleuchte
Aktive Heizfläche ca. 2,3 m² pro Klimaleuchte
Kühlleistung 184 W/m² Panel-Fläche inkl. LED-Abwärmeabführung → 349 W pro Klimaleuchte bei 8/12 °C, 26 °C Raum (DIN EN 14240)
Heizleistung ca. 184 W pro Klimaleuchte bei 40/35 °C (DIN EN 14037-5:2016)
Vorlauftemperatur Kühlung ab 6 °C, typisch 8 bis 12 °C
Vorlauftemperatur Heizung typisch 28 bis 40 °C, max. 50 °C
Leuchtmittel LED, 240 W gesamt
Lichtstrom 15.000 lm (pro Farbkanal)
Lichtkonfiguration Neutralweiß 4000 K oder HCL 3.000 bis 6.500 K (stufenlos mischbar)
CRI >90
Leuchtmittel tauschbar Ja, nach Facheinweisung
Schallabsorptionsgrad αw ≈ 0,85 (Klasse B)
Brandschutz B s2 d0 (DIN EN 13501-1)
Schutzart IP20
Schutzklasse I
Steuerung DALI, KNX, EnOcean, Bluetooth, COM1; Steuerung von interpanel optional im Lieferumfang enthalten

Alle Leistungswerte geprüft durch unabhängige Institute. Kühlleistung nach DIN EN 14240, Heizleistung nach DIN EN 14037, Akustik nach DIN EN ISO 354, Lichttechnik nach DIN EN 13032, Brandschutz nach DIN EN 13501-1, VOC-Klassifizierung A+.

Technische Werkzeichnung Klimaleuchte als Einzelfeld: Drauf-, Front- und Seitenansicht inklusive Stecker
Klimaleuchte als Einzelfeld, technische Ansicht: Drauf-, Front- und Seitenansicht inkl. Stecker.

Modular aufgebaut, einzeln tauschbar.

Hydraulik, Lichtsteuerung, Akustikauflage, Blende und projektspezifische Zusatzbauteile sind im Panel integriert oder lassen sich werkzeuglos austauschen. Was im Panel steckt und welche Optionen für die Integration in das Projekt verfügbar sind.

Das Grundrahmenprofil des Deckensegels ist in RAL 7021 gepulvert. Um dieses kann eine farblich individuelle Blende werkzeuglos gesetzt werden.

interpanel Deckensegel, Hydraulik

Hydraulik

Anschlussfertige Steckkupplung, sauerstoffdiffusionsoffen, Vorlauf flexibel von 6 °C (Kühlung) bis 40 °C (Heizung).

  • 3/4 Zoll Eurokonus, Medium Wasser
  • Vorlauf Kühlung typisch 8 bis 12 °C, ab 6 °C möglich
  • Vorlauf Heizung 28 bis 40 °C, max. 50 °C
  • Kompatibel mit Wärmepumpe, PVT und Free Cooling
interpanel Deckensegel, LED-Modul & Lichtsteuerung

LED-Modul & Lichtsteuerung

Tageslichtnahe HCL-LED-Technik, direkt gekühlt über die thermisch aktivierte Fläche, austauschbare Treiber.

  • HCL 3.000–6.500 K oder Neutralweiß 4.000 K
  • CRI > 90, UGR ≤ 19, stufenlos dimmbar 0,1–100 %
  • Steuerung über DALI, KNX, EnOcean, Bluetooth, COM1
  • L80/B10 bei 1.750 h/a über 28 Jahre
interpanel Deckensegel, Akustikauflage

Akustikauflage

Breitbandabsorber, geprüft nach DIN EN ISO 354. Auflage und Polymermembran sind tauschbar.

  • αw 0,85 bis 1,0 (Klasse A/B)
  • Aufbauhöhe 50 mm, Gesamthöhe Segel 150 mm
  • Brandverhalten DIN 4102 B1, schwer entflammbar
  • Standardfarbe Schwarz, alternative Farbe auf Anfrage
interpanel Deckensegel, Blende

Blende

Werkzeuglos tauschbare Blende als Übergang vom Deckensegel in Rasterdecken oder geschlossene Deckenflächen. Standard- und Sonderfarben für die Anpassung an das Deckenbild.

  • RAL 7021 Schwarzgrau Standard, glatt matt
  • Optional RAL gepulvert, projektspezifische Sonderfarben
  • Aluminium, gepulvert in RAL 7021
  • Tausch ohne Demontage des Segels
interpanel Deckensegel, Zusatzbauteile & Integration

Zusatzbauteile & Integration

Sprinkler, Lüftungsauslässe, Linearleuchten, Notleuchten und Sensorik lassen sich projektspezifisch im Segel integrieren.

  • Sprinkler- und Lüftungsauslass-Vorbereitung
  • Linearleuchten und Notleuchten integrierbar
  • Sensoren für Präsenz, Temperatur, Luftqualität
  • Individuelle Lösungen auf Anfrage

Drei Einbauvarianten.

Querschnitt Deckensegel, frei abgehängt

Deckensegel

Frei hängend, mit und ohne Deckenhohlraum. Beste akustische und lichttechnische Wirkung durch beidseitige Abstrahlung.

Querschnitt deckennaher Einbau, ohne Abstand zur Raumdecke

Deckennaher Einbau

Kein Abstand zur Raumdecke. Anschlüsse im Deckenhohlraum. Für Räume mit geringer Deckenhöhe oder geschlossene Deckenbilder.

Querschnitt Rasterdeckeneinbau, eingesetzt in bestehendes Rastersystem

Rasterdeckeneinbau

Eingesetzt in bestehende Rasterdeckensysteme. Anschlüsse im Deckenhohlraum. Ideal für Bestandssanierungen mit vorhandener Rasterdecke.

Detail zum Rasterdeckeneinbau

Blende als Übergang in die Rasterdecke.

Beim Einbau eines Deckensegels in eine bestehende Rasterdecke wird der Übergang über eine werkzeuglos tauschbare Blende ausgeführt. So bleibt das Deckenbild einheitlich, ohne sichtbare Schnittstelle zwischen Segel und Rasterfläche.

  • RAL 7021 Schwarzgrau Standard, glatt matt
  • Optional RAL gepulvert, projektspezifische Sonderfarben
  • Aluminium, gepulvert in RAL 7021, Farbanpassung durch wechselbare Blende
  • Tausch ohne Demontage des Segels

Alle Varianten nutzen denselben vorgefertigten Grundkörper. Trockener Einbau, ohne Staub, ohne Schweiß- oder Lötarbeiten.

Im Detail vorgefertigt, an der Decke ruhig.

Jedes Deckensegel verlässt die Fertigung in Deutschland montagefertig. Die sichtbaren Kanten, Fugen und Oberflächen sind Teil der Gestaltung, nicht des Zufalls.

Makroaufnahme der anthrazitfarbenen Blendenecke (RAL 7021) eines interpanel Deckensegels gegen die leuchtende Panel-Untersicht

Blende

Umlaufende Blende in RAL 7021, werkzeuglos tauschbar, präzise Kante zur leuchtenden Fläche.

Makro der Stossfuge zwischen zwei interpanel Segelsegmenten mit präziser Schattenfuge

Stossfuge

Schmale, gleichmäßige Stossfugen zwischen den Segmenten, ohne sichtbare Befestigung.

Untersicht eines interpanel Deckensegels mit Membranfläche, Fugen und Blendenkante gegen eine Holzdecke

Segel-Untersicht

Homogene Membranfläche als Licht-, Strahlungs- und Akustikebene in einem Bauteil.

Webinar

interpanel im Projekt verstehen.

Hydraulik, Lichtberechnung, Akustik und Integration im Projekt. Live-Webinar für Fachplaner, Architekten und Fachpartner, mit Fragerunde.

Zum Webinar anmelden