interpanel
Besprechungsraum bei SOTO in Bad Endorf mit interpanel Klimapanels und Linearleuchten unter einer Holzdecke

SOTO Bad Endorf.

Heizen, Kühlen und Akustik in zwei Phasen: zuerst der Anbau mit Kantine und Besprechungsraum, dann die Bestandsbüros im laufenden Betrieb. Gekühlt mit der Kälte, die im Betrieb ohnehin vorhanden ist.

20 Klimapanels

Kantine und Besprechungsraum auf 152 m²

11/14 °C

Kälte aus der vorhandenen Produktionskühlung

2 Phasen

Anbau 2024, Bestandsbüros im laufenden Betrieb 2025

Die Bauherrschaft nach dem ersten heißen Sommer.

Maria Schramm, SOTO Bio-Spezialitäten
„Jetzt können wir sagen, dass die Entscheidung für interpanel goldrichtig war. Wir haben ja in diesem Jahr 2026 schon einen langen heißen Sommer und bei uns im Büro, im Besprechungsraum und auch in der Kantine ist es angenehm temperiert und wir fühlen uns alle sehr wohl. Es zieht nicht und die Temperatur ist individuell in jedem Büro einstellbar. Alle Mitarbeiter wertschätzen diese Investition sehr und wir selbst sind auch sehr glücklich darüber."
Maria SchrammGründerin, SOTO Bio-Spezialitäten

Projektdaten.

Standort
Bad Endorf, Chiemgau
Bauherr
organic veggie food GmbH, Marke SOTO, Bad Endorf
Umfang
Anbau mit Kantine und Besprechungsraum, 152 m², 20 Klimapanels. Danach die Bestandsbüros im laufenden Betrieb
Bauzeit
Anbau bis September 2024, Bestandsbüros bis Mai 2025
Kälteversorgung
Vorhandene Kühlung aus der Produktionshalle, Vorlauf 11/14 °C
Leistung
Rund 22 W/m² Kühlen, rund 24 W/m² Heizen, bezogen auf die Grundfläche

SOTO – Bio-Pionier aus dem Chiemgau

Die organic veggie food GmbH mit der Marke SOTO ist ein familiengeführter Hersteller veganer und vegetarischer Bio-Spezialitäten mit Sitz in Bad Endorf im Chiemgau.

Seit mehr als 35 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen pflanzliche Lebensmittel aus biologischen und möglichst natürlichen Zutaten. Nachhaltiges Handeln, eine hohe Produktqualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen prägen dabei die Unternehmensphilosophie.

Seit 2011 befindet sich der Produktionsstandort in Bad Endorf. Aufgrund der wachsenden Nachfrage wurde der Standort mehrfach erweitert und zuletzt 2024 durch einen weiteren Anbau sowie moderne und energieeffiziente Produktionstechnik ergänzt.

Heute beschäftigt SOTO rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vertreibt seine Bio-Spezialitäten in weiten Teilen Europas.

Heiße Sommer unter dem Flachdach.

Den Ausschlag für den Umbau gaben die vergangenen Sommer. Der Hitzedruck im Gebäude wurde von Saison zu Saison spürbarer.

Das Obergeschoss ist in Holzständerbauweise errichtet, nachhaltig, in Verbindung mit dem Flachdach im Sommer jedoch hitzeempfindlich. Die Geschäftsführung sah akuten Handlungsbedarf: Auch in heißen Wochen sollte entspanntes Arbeiten möglich sein.

Klar war früh, was nicht infrage kam: einzelne Split-Geräte als Insellösung in den Büros und die damit verbundene Zugluft. Gesucht war ein durchgängiges Konzept für das ganze Gebäude.

Auf Empfehlung von Peter Wimmer, technischer Ingenieur im Planungsbüro Bauer Schlosser Wiesner, beschäftigte sich SOTO mit Paneldecken und entschied sich für die Klimapanels von interpanel.

Anbau mit Kantine und Besprechungsraum.

Den Auftakt bildete der Anbau an das bestehende Gebäude. Ziel war ein Heiz-, Kühl- und Akustiksystem für eine Gesamtfläche von 152 m².

Die besondere Aufgabe bestand darin, die vorhandene Kühlung aus der Produktionshalle optimal zu nutzen.

Die Walter Köhler GmbH installierte 20 interpanel Klimapanels, die heizen, kühlen und die Raumakustik verbessern. Die Panels arbeiten überwiegend über Wärmestrahlung, ohne Zugluft, ohne störende Geräusche und ohne aufgewirbelten Staub.

Kombiniert mit Linearleuchten eines Fremdherstellers ergeben Raumklima, Akustik und Licht ein stimmiges Deckenbild. Bezogen auf die Grundfläche stehen rund 22 W/m² Kühlleistung und rund 24 W/m² Heizleistung zur Verfügung.

Gestalterisch treffen die 400 mm frei abgehängten Deckensegel auf eine Holzdecke. Weil die Panels die geforderte Leistung schon bei geringem Deckenbelegungsgrad erbringen, bleibt ein großer Teil der Decke offen.

Das Holz bleibt sichtbar und kommt in seiner Wirkung voll zur Geltung. Technik und Materialität ergänzen sich, statt miteinander zu konkurrieren.

Herzstück der Lösung ist die Kälteversorgung. Statt eines zusätzlichen Kältegeräts nutzt SOTO die im Produktionsbetrieb ohnehin vorhandene Kühlung.

Das Anlagenkonzept baut auf einem bestehenden Kaltwassernetz mit Systemtrennung und Vorlauftemperaturen von 11/14 °C auf. So wird vorhandene Energie doppelt genutzt, das spart Energie, Ressourcen und CO₂.

Die Haustechnik, Installation und Montage übernahm die Walter Köhler GmbH unter der Leitung von Matthias Haslberger. Die Planung lag bei der Bauer Schlosser Wiesner Planungsgesellschaft mbH aus Rosenheim.

Dank der einfachen Integration in das bestehende Kaltwassernetz dauerte die Montage vor Ort nur rund 1,5 Wochen. Vom ersten Angebot im Januar 2024 bis zur Fertigstellung im September 2024 lief das Projekt zügig durch.

Matthias Haslberger lobte die „super einfache Montage mit einem System, das funktioniert und einfach toll ist".

Bestandsbüros im laufenden Betrieb.

Nach dem Anbau übertrug SOTO das Konzept auf die bestehenden Büros.

Die Besonderheit dieser Phase: Die Montage fand im bereits bezogenen Bestand statt, Büro für Büro und ohne den Arbeitsalltag zu unterbrechen. Während die Mitarbeitenden weiterarbeiteten, wurden die Räume nacheinander mit Klimapanels ausgestattet.

Auch hier versorgt dieselbe vorhandene Kühlung aus der Produktion das System. SOTO bestellte den Bürobereich im Januar 2025, die Lieferung folgte im Februar 2025, die Fertigstellung im Mai 2025.

Der erste Praxistest kam im Sommer 2026, und der fiel lang und heiß aus. Im Büro, im Besprechungsraum und in der Kantine blieb es dennoch angenehm temperiert.

Es zieht nicht, und die Temperatur lässt sich in jedem Büro individuell einstellen, ein Punkt, der im Alltag den Unterschied macht.

Bildergalerie.

Vorhandene Kälte weiternutzen.

interpanel prüft gemeinsam mit Planung und Fachpartner, ob eine bestehende Kälteversorgung für Büro- und Aufenthaltsflächen mitgenutzt werden kann, im Neubau wie im bezogenen Bestand.