interpanel
Büro der VR-Bank Coburg eG mit interpanel Heiz- und Kühlsegeln unter der Decke

VR-Bank Coburg.

Umbau und Sanierung der Büros mit taupunktunabhängigen Heiz- und Kühlsegeln. Wärmepumpe und Fernwärme, geringe Deckenbelegung, natürliche Fensterlüftung.

16,5 kW

Anlagenleistung per Gebäudesimulation, statt bis 245 % höherer Normauslegung

Wärmepumpe

Luft-Wasser-System, Wärme über Fernwärme

Fensterlüftung

Taupunktfrei ohne zusätzliche Luftkühlung

Projektdaten.

Projekttyp
Bestandssanierung, Büro- und Verwaltungsgebäude
Standort
Mohrenstraße 7a, 96450 Coburg
Realisierungszeitraum
2024
Bauherr
VR-Bank Coburg eG
Nutzung
Büro und Veranstaltung
Produkte
Klimapanel mit integrierten Linearleuchten
Kühlung
Ausschließlich über Deckenkühlung, taupunktunabhängig, 16,5 kW
Heizung
Über Deckenheizung und bestehende Heizkörper, 15,4 kW
Systemtemperaturen
Kühlen 8 bis 12 °C, Heizen 35 bis 40 °C
Kälteversorgung
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Wärmeversorgung
Fernwärme
Deckenbelegung
Durchschnittlich rund 25 %, Gruppen von ein bis fünf Segeln
Anlagendimensionierung
Per Gebäudesimulation auf 16,5 kW ausgelegt
Lüftung
Natürliche Fensterlüftung
Taupunktregelung
Keine Taupunktabschaltung, keine Fühler
Regelung
Raumthermostate, Wetterabgleich, Licht-Einzelraumsteuerung
Beleuchtung
Rundleuchten und in Klimapanels integrierte Linearleuchten
Architektur
Martin Schmidt Architekten
Ingenieurbüro
Planungsbüro Uwe Schmidt
Klimatechnik und Installation
Ingo Schnabel Heizungsbau

Sanierung mit taupunktunabhängiger Heiz- und Kühltechnik.

Die VR-Bank Coburg eG zeigt mit ihrer Sanierung, dass auch traditionelle Finanzinstitute auf modernste Technologien setzen. Die Modernisierung nach neuesten Energiestandards bietet Mitarbeitern und Kunden ein attraktives Umfeld. Die Bank setzt dabei auf Wärmepumpen und moderne Klimatechnik für die Symbiose aus Effizienz und gesundem Raumklima.

Als Heiz- und Kühldeckensystem kommt ausschließlich das Klimapanel von interpanel zum Einsatz. Das Niedertemperatur-System nutzt den Austausch von Infrarotstrahlung im Raum mit den temperierten Segelflächen, ohne Luftbewegung, für ein angenehmes Empfinden von Kühle und Wärme. Durch die Unabhängigkeit von der Taupunkttemperatur eignet sich das System ideal für die Kombination mit natürlicher Fensterlüftung. Taupunktfühler oder eine Taupunktabschaltung sind nicht notwendig. Die geringe Deckenbelegung schuf zudem mehr Platz, sodass Architekt Martin Schmidt mehr Gestaltungselemente in die Freiräume einbringen konnte.

Die akustisch wirksamen Klimapanels sind von der Rohbetondecke und unter der Gipskartondecke abgependelt, in Gruppen von ein bis fünf Segeln bei durchschnittlich rund 25 % Deckenbelegung. Die Medienversorgung erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die Wärme zusätzlich über Fernwärme. Die Vorlauftemperaturen liegen im Kühlfall bei etwa 8 bis 12 °C. Geheizt wird über die Deckenheizung und bestehende Heizkörper, gekühlt ausschließlich über die Deckenkühlung. Eine zusätzliche Luftkühlung über eine Lüftungsanlage ist nicht verbaut.

Ein wesentlicher Punkt war die geringere Dimensionierung der Anlage durch eine detaillierte Gebäudesimulation. Nach Heizlastnorm DIN 12831 und VDI 2078 wären bis zu 245 % mehr Anlagenleistung notwendig gewesen. Durch eine instationäre Gebäudesimulation von interpanel wurde nachgewiesen, dass 16,5 kW sicher ausreichen, um die gewünschten Temperaturen im tiefsten Winter wie im heißesten Sommer zu halten. Das führte zu erheblichen Einsparungen in der Anlagentechnik, während der Aufwand der Simulation im Gesamtkontext eine vernachlässigbare Rolle spielte.

Bildergalerie.

Bürosanierung mit interpanel.

Von der Bedarfsanalyse bis zur Inbetriebnahme. interpanel begleitet Sanierungen von Verwaltungsgebäuden, gemeinsam mit Architekten und Fachpartnern vor Ort.