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DIN 18041

DIN 18041 regelt die Hörsamkeit in Räumen. Sie definiert je nach Nutzung und Raumvolumen Soll-Nachhallzeiten und Anforderungen an die raumakustische Planung, damit Sprache gut verständlich bleibt und der Geräuschpegel beherrschbar ist.

Nachhallzeit und Deckenfläche

Die geforderte Nachhallzeit wird über ausreichend schallabsorbierende Flächen erreicht. Weil die Decke meist die größte zusammenhängende freie Fläche ist, wirkt sie als wichtigster Ort für Absorption. Akustisch wirksame Deckensysteme erfüllen die Anforderungen der DIN 18041 und können zugleich Temperierung und Licht übernehmen. Die Deckensysteme von interpanel sind mit einer Akustikauflage erhältlich, deren Schallabsorptionsgrad nach DIN EN ISO 354 gemessen und nach DIN EN ISO 11654 zum bewerteten Schallabsorptionsgrad αw zusammengefasst wird (αw bis etwa 0,85 für Klimapanel und Klimaleuchte, bis etwa 1,0 für die Akustikleuchte).

Raumgruppen A und B

Die Norm unterscheidet Räume, in denen Sprachverständlichkeit über mittlere und größere Entfernungen zählt, von Räumen, in denen vor allem kurze Entfernungen und Pegelbegrenzung relevant sind. Besprechungs-, Unterrichts- und Seminarräume werden anders bewertet als viele Büro-, Aufenthalts- oder Verkehrsbereiche. Deshalb sollte der akustische Zielwert immer aus der konkreten Nutzung abgeleitet werden.

Wie die Absorberleistung belegt wird

Die DIN 18041 legt die geforderte Nachhallzeit fest, sagt aber nicht selbst, wie gut ein einzelnes Bauteil Schall schluckt. Diesen Nachweis liefern zwei weitere Normen: Der Schallabsorptionsgrad einer Fläche wird nach DIN EN ISO 354 im Hallraum gemessen, und aus diesen Messwerten wird nach DIN EN ISO 11654 ein einzelner bewerteter Schallabsorptionsgrad (αw) sowie eine Absorberklasse von A bis E gebildet. Für die Planung nach DIN 18041 setzen Sie also die αw-Werte der eingesetzten Deckenflächen in die rechnerische Bilanz ein, bis die nutzungsabhängige Soll-Nachhallzeit erreicht ist.

Warum die Decke früh koordiniert werden muss

Raumakustik konkurriert an der Decke mit Kühlung, Licht, Lüftung, Sprinklern und Sensorik. Wenn die Schallabsorption erst spät geplant wird, fehlen oft zusammenhängende Flächen. Integrierte Deckensegel lösen diese Konkurrenz, weil sie akustische Fläche, Temperierung und Beleuchtung in einem Raster zusammenführen.

Häufige Fragen zu DIN 18041

Was regelt DIN 18041?

Die Hörsamkeit in Räumen. Sie gibt je nach Nutzung und Raumvolumen Soll-Nachhallzeiten vor, damit Sprache gut verständlich bleibt und der Geräuschpegel beherrschbar ist.

Für welche Räume gilt DIN 18041?

Für Räume, in denen Kommunikation wichtig ist: Büros, Besprechungsräume, Schulen, Kantinen und ähnliche Nutzungen. Sie unterscheidet zwischen Räumen für gute Sprachverständlichkeit und Räumen, in denen nur der Pegel zu begrenzen ist.

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