interpanel
interpanel Akustikleuchte über einem Musikraum der Musikschule Mamer

Raumakustik, im Deckensegel mitgedacht.

Hallige Räume machen Sprache anstrengend, DIN 18041 setzt deshalb Soll-Nachhallzeiten an. Das interpanel Deckensegel bringt breitbandige hochabsorbierende Schallabsorption von Anfang an in die Fläche.

Raumakustik lohnt sich.

  • Räume mit harten Oberflächen, Glas, Sichtbeton oder Estrich, in denen es hallt.
  • Unterricht, Besprechung oder Musik, die Sprachverständlichkeit muss stimmen.
  • Großraum- oder Mehrpersonenbüros, der Geräuschpegel soll beherrschbar bleiben.
  • Die Decke soll optisch ruhig bleiben, ohne sichtbar aufgesetzte Absorber.
  • Akustik, Kühlen, Heizen und Licht sollen aus einem Deckenbild kommen.
  • Hygienesensible Nutzung, offenporige, staubaufnehmende Decken sind unerwünscht.
Untersicht einer interpanel Akustikleuchte mit anthrazitfarbenem Rahmen und heller Absorberfläche vor dunkler Decke
Unterrichtsraum der Musikschule Mamer mit interpanel Klimapanels unter der Akustikdecke, Klavier und Notenständern

Absorption als Teil der Decke, nicht als Nachrüstung.

In Gewerberäumen mit harten Oberflächen wird Raumakustik häufig zum Problem, das erst nach dem Einzug auffällt. Dann bleiben meist nur sichtbar aufgesetzte Absorber an Decke oder Wand. interpanel dreht die Reihenfolge um: Die Schallabsorption sitzt bereits im Deckensegel.

Die Akustikleuchte erreicht einen bewerteten Schallabsorptionsgrad von αw ≈ 1,0 und damit Absorptionsklasse A nach DIN EN ISO 11654. Bei Klimapanel und Klimaleuchte sorgt eine tauschbare Akustikauflage als Breitbandabsorber für die Schallabsorption. Wirksam ist dabei die Kombination aus porösem Absorber und der akustischen Absorption der Membran, breitbandig über das relevante Frequenzspektrum.

Die Akustikleuchte wirkt als frei abgehängtes Segel beidseitig, vorder- und rückseitig, und erreicht so je Einzelfeld die maximale äquivalente Absorptionsfläche. Die sichtbare Oberfläche bleibt dabei geschlossen und nimmt keinen Staub auf, anders als offenporige Akustikdecken.

Die Absorptionswerte sind nach DIN EN ISO 354 im Hallraum eines unabhängigen Instituts gemessen. Für die Planung zählt der Weg zur Nachhallzeit: DIN 18041 gibt je Raumnutzung Soll-Nachhallzeiten vor, die gemessene Absorptionsfläche je Element geht direkt in diese Rechnung ein.

interpanel für ruhige Räume und gute Sprachverständlichkeit.

In der PraxisNachträglich aufgesetzte Absorberinterpanel Deckensegel
Zeitpunkt nach dem Einzug, wenn es schon hallt von Anfang an in der Fläche mitgeplant
Deckenbild sichtbar aufgesetzte Elemente an Decke oder Wand Absorption sitzt im Deckensegel, einheitliches Bild
Funktionen nur Akustik Akustik kombiniert mit Kühlen, Heizen und Licht
Oberfläche häufig offenporig, kann Staub aufnehmen geschlossen, nimmt keinen Staub auf
Nachweis je nach Produkt unterschiedlich im Hallraum gemessen nach DIN EN ISO 354
Emissionsprüfung bei den meisten Produkten nicht ausgewiesen VOC-Emissionsklasse A+, geprüft

Der Vergleich beschreibt typische nachträgliche Absorber-Lösungen; die konkrete Ausführung variiert je Produkt. Die Wahl hängt von Bestand, Budget und Anforderung ab.

Was in der Planung zählt.

Akustikleuchte

αw ≈ 1,0

Absorptionsklasse A nach DIN EN ISO 11654

Akustikauflage (Klimapanel/-leuchte)

αw ≈ 0,85

Breitbandabsorber, Absorptionsklasse B

Prüfung

DIN EN ISO 354

Hallraummessung, unabhängiges Institut

Auflage

Schwarz (Standard)

Alternative Farbe auf Anfrage, werkzeuglos tauschbar

Akustik nach DIN EN ISO 354, Klassifizierung nach DIN EN ISO 11654. Auflage und Polymermembran sind tauschbar.

Warum die Akustik bei interpanel integriert ist.

Raumakustik ist eine Basisanforderung an behagliche Räume, genauso wie Licht, Heizen und Kühlen. Deshalb ist die Schallabsorption bei interpanel projektspezifisch in das Deckensegel integriert und deckt diese Basisanforderung von Anfang an ab.

Die Akustik bleibt dabei optisch nahezu unsichtbar im Deckenbild und ist zugleich breitbandig und hochwirksam, bis Absorptionsklasse A.

Großraumbüro mit interpanel Deckensegeln und akustischen Trennelementen, Personen arbeiten konzentriert

Häufige Fragen.

Welche Absorptionsklasse erreicht das System?
Die Akustikleuchte erreicht einen bewerteten Schallabsorptionsgrad von αw ≈ 1,0, Absorptionsklasse A nach DIN EN ISO 11654. Die tauschbare Akustikauflage von Klimapanel und Klimaleuchte erreicht αw ≈ 0,85, Absorptionsklasse B. Alle Werte sind im Hallraum eines unabhängigen Instituts nach DIN EN ISO 354 gemessen.
Warum absorbiert die Akustikleuchte mehr als Klimapanel und Klimaleuchte?
Weil das frei abgehängte Segel beidseitig wirkt, vorder- und rückseitig. Das ergibt je Einzelfeld die maximale äquivalente Absorptionsfläche. Klimapanel und Klimaleuchte absorbieren über die Akustikauflage hauptsächlich rückseitig.
Wie komme ich vom Absorptionsgrad zur Nachhallzeit?
Über die raumakustische Planung nach DIN 18041: Die Norm gibt je Raumnutzung Soll-Nachhallzeiten vor, daraus ergibt sich die benötigte Absorptionsfläche. Die gemessene äquivalente Absorptionsfläche je Element steht im Prüfbericht und geht direkt in diese Rechnung ein.
Lässt sich die Akustikauflage tauschen?
Ja, werkzeuglos. Standard ist Schwarz, alternative Farben auf Anfrage. Auch die Membran ist tauschbar.
Was unterscheidet die Oberfläche von offenporigen Akustikdecken?
Die sichtbare Oberfläche des Segels ist geschlossen und nimmt keinen Staub auf, anders als offenporige Akustikdecken. Die akustische Wirkung entsteht aus der Kombination von porösem Absorber und der akustischen Absorption der Membran dahinter.

Akustik früh mitplanen.

interpanel unterstützt bei der akustischen Auslegung im Deckenbild, von der Absorberauswahl bis zur Kombination mit Licht, Heizen und Kühlen.