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Taupunktrechner: Taupunkt, Dampfdruck und Schwüle.
Tragen Sie Lufttemperatur und relative Feuchte ein. Der Rechner ermittelt Taupunkt, Dampfdruck mit Schwülegrenze, absolute Feuchte sowie die Feuchtkugeltemperatur und zeigt auf, was diese Ergebnisse für eine Kühldecke bedeuten.
Interaktiv
Taupunkt in Echtzeit berechnen.
Voreingestellt ist ein warmer Sommertag im Büro mit 26 °C und 60 % relativer Feuchte. Was der Taupunkt bedeutet, erklärt der Lexikoneintrag Taupunkt.
Bis 80 %: Darüber sind im Büro bauliche Maßnahmen gegen Feuchte nötig.
Konventionelle Kühldecke zum Vergleich
Metallkühldecke, taupunktgeführt.
Taupunkt
17,6 °C
bei 26,0 °C und 60 % relativer Feuchte
Kühlleistung und Raumfeuchte
Bei 26,0 °C Raumtemperatur. Ab der Feuchte, bei der Taupunkt plus 2 K über 18 °C steigt, muss die konventionelle Decke ihren Vorlauf anheben.
Weitere Feuchtegrößen
- Dampfdruck
- 20,1 hPa
- schwül
- Absolute Feuchte
- 14,6 g/m³
- Feuchtkugeltemperatur
- 20,4 °C
Schwül ab 18,8 hPa Dampfdruck (Kriterium des Deutschen Wetterdienstes), das entspricht einem Taupunkt von rund 16,6 °C. Feuchtkugeltemperatur bei Normaldruck (1013 hPa), Feuchtkugel nach Stull (2011), mittlere Abweichung unter 0,3 K.
Was das für eine Kühldecke bedeutet
Konventionelle Kühldecke (Metall)
42 W/m²
Vorlauf 19,6 °C, Rücklauf 22,6 °C. Der Taupunkt liegt so hoch, dass der Vorlauf über 18 °C angehoben werden muss. Die Leistung sinkt.
interpanel
107 W/m²
Vorlauf 8 °C, Rücklauf 12 °C. Die Membran trennt die kalte Kühlfläche von der Raumluft, deshalb muss der Vorlauf nicht dem Taupunkt folgen.
Wärmeabfuhr an einem Tag im 30-m²-Büro
24 Stunden bei konstant 26,0 °C und 60 % relativer Feuchte, Ergebnis in Wattstunden.
- interpanel, 4 Klimapanels (7,6 m²) 19.470 Wh
- Konventionell (Metall), gleiche Fläche (7,6 m²) 7.600 Wh
- Konventionell (Metall), 1,5-fache Fläche (11,4 m²) 11.410 Wh
Leistung je m² Kühlfläche bei 26,0 °C Raumtemperatur. Betriebsszenario: Die konventionelle Decke fährt mindestens 18/21 °C, ihr Vorlauf bleibt mindestens 2 K über dem Raumtaupunkt; Kennlinie einer typischen Metallkühldecke mit 72 W/m² bei 8 K Untertemperatur (Annahme). interpanel nach Prüfkennlinie DIN EN 14240, 4 Klimapanels mit je 1,9 m² Kühlfläche. Wärmeabfuhr als reine Kühlleistung mal Fläche mal 24 Stunden, ohne Regelung auf eine Solltemperatur. Die Raumfeuchte selbst regelt bei beiden Systemen die Lüftung. Planungsillustration, kein Nachweis.
FAQ
Häufige Fragen zum Taupunktrechner
Wie berechnet der Rechner den Taupunkt?
Auf interpanel.com wird durchgängig die Magnus-Formel in der Fassung nach Sonntag verwendet. Sie ist für übliche Raum- und Außenbedingungen geeignet und weicht dort um weniger als 0,1 K von aufwendigeren Verfahren ab. Da alle Rechner dieselben Koeffizienten nutzen, sind die Ergebnisse untereinander konsistent.
Ab wann gilt Luft als schwül?
Der Deutsche Wetterdienst legt den Grenzwert bei einem Wasserdampf-Partialdruck von 18,8 hPa fest. Umgerechnet ergibt das einen Taupunkt von ungefähr 16,6 °C, wobei dieser Wert nicht von der Lufttemperatur abhängt. Mehr dazu im Beitrag Schwüle.
Warum begrenzt der Taupunkt eine konventionelle Kühldecke?
Wenn die Oberfläche einer Kühldecke kälter wird als der Taupunkt der Raumluft, kann sich darauf Kondenswasser niederschlagen. Aus diesem Grund arbeiten herkömmliche Kühldeckensysteme mit einem Vorlauf, der bewusst etwas oberhalb des Taupunkts bleibt. Nimmt die Luftfeuchtigkeit im Raum zu, muss die Wassertemperatur angehoben werden, wodurch die Kühlleistung zurückgeht, was besonders an feuchtwarmen Tagen spürbar ist. Mehr dazu im Beitrag Kühldecke und Taupunkt.
Warum muss interpanel dem Taupunkt nicht folgen?
Bei interpanel sorgt eine Membran dafür, dass die kalte Kühlfläche von der Raumluft getrennt bleibt. Dadurch gelangt die Feuchtigkeit aus dem Raum nicht an die gekühlte Oberfläche. Im bestimmungsgemäßen Betrieb bildet sich folglich kein Kondenswasser, selbst bei 8/12 °C. Die Raumfeuchte selbst regelt weiter die Lüftung. Details auf der Seite Taupunktunabhängig.
Wie belastbar ist der Leistungsvergleich?
Ein definiertes Betriebsszenario geht von einer konventionellen Decke aus: Sie arbeitet bei mindestens 18/21 °C und hält den Vorlauf 2 K über dem Raumtaupunkt, wobei die Berechnung auf der Kennlinie einer typischen Kühldecke basiert (Metall 72 W/m², Gipskarton 65 W/m² bei 8 K Untertemperatur als Annahme). Für Gipskarton-Kühldecken setzt der Rechner eine Einsatzgrenze von 70 % relativer Raumfeuchte an, die tatsächliche Grenze ist produktabhängig. Für interpanel wird dagegen die Prüfkennlinie nach DIN EN 14240 mit 8/12 °C verwendet. Beide Werte beziehen sich auf je m² Kühlfläche und gelten ausschließlich für Raumtemperaturen zwischen 22 und 30 °C. Maßgeblich für ein konkretes Projekt ist stets die Auslegung anhand der tatsächlich eingesetzten Produkte.
Quellen: Sonntag, D., 1990. Important new values of the physical constants of 1986, vapour pressure formulations based on the ITS-90, and psychrometer formulae. Z. Meteorol. 40, 340-344. Stull, R., 2011. Wet-Bulb Temperature from Relative Humidity and Air Temperature. J. Appl. Meteorol. Climatol. 50, 2267-2269. Deutscher Wetterdienst, Schwülekriterium 18,8 hPa. Erklär- und Planungswerkzeug, kein normativer Nachweis. Alle Angaben ohne Gewähr.
Volle Kühlleistung, auch wenn es schwül wird.
Die Auslegung Ihres Projekts erfolgt anhand der realen Bedingungen im Raum; dabei weisen wir aus, welche Kühlleistung interpanel bei der vorliegenden Luftfeuchtigkeit erzielt.